Test zu Rentabilitäts- und Make-or-Buy-Entscheidungen

Rentabilitäts- & Make-or-Buy-Entscheidungen: Dein Leitfaden

Frage 1 von 50%

Bei der qualitativen Projektbewertung über eine Nutzwertanalyse werden zunächst generelle KO-Kriterien definiert, um buy-Alternativen automatisch auszuschließen, wenn der Projektgegenstand als Kernkompetenz definiert wird.

Test: Make-or-Buy, 80/20 Prinzip, Wirtschaftlichkeitsrechnung Gesundheitswesen

20 Fragen

Frage 1: Bei der qualitativen Projektbewertung über eine Nutzwertanalyse werden zunächst generelle KO-Kriterien definiert, um buy-Alternativen automatisch auszuschließen, wenn der Projektgegenstand als Kernkompetenz definiert wird.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Die Definition und Bewertung mit KO-Kriterien erfolgt vor der qualitativen Projektbewertung über eine Nutzwertanalyse. Die Nutzwertanalyse ist ein separater Schritt in der methodischen Vorgehensweise bei Make-or-Buy-Entscheidungen.

Frage 2: Welche der folgenden Schritte sind Bestandteil der Übungsaufgabe zur „Make or Buy“-Analyse in Teamarbeit, wie sie in den Studienmaterialien beschrieben ist?

A. Festlegung und Abgrenzung des Projektgegenstandes

B. Definition und Bewertung von Zielkriterien für einen qualitativen Nutzwertvergleich

C. Identifikation wegfallender und neu entstehender Kosten bei Fremdvergabe für einen Kostenvergleich

D. Erstellung einer Investitionsrechnung für neue Anlagen im Falle der Eigenfertigung

Erklärung: Die Übungsaufgabe zur „Make or Buy“-Analyse umfasst die Definition und Bewertung von Zielkriterien für einen qualitativen Nutzwertvergleich sowie die Identifikation wegfallender und neu entstehender Kosten bei Fremdvergabe für einen Kostenvergleich. Die Festlegung und Abgrenzung des Projektgegenstandes ist ein allgemeiner Schritt der methodischen Vorgehensweise, aber nicht explizit als Teil der *Übungsaufgabe* selbst aufgeführt, welche die spezifischen Analysen (Nutzwert- und Kostenvergleich) und deren Darstellung im Portfolio verlangt. Eine Investitionsrechnung für neue Anlagen wird in der Übungsaufgabe nicht explizit gefordert.

Frage 3: Das 80/20 Prinzip besagt, dass 80% der erzielten Ergebnisse auf 20% des Ressourceneinsatzes zurückzuführen sind.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Laut den Studienmaterialien bedeutet das 80/20 Prinzip, übertragen auf die Arbeitswelt, dass 80% dessen, was mit Arbeit (Ressourceneinsatz) erreicht wird, auf 20% der aufgewendeten Zeit (Ressourcen) zurückzuführen sind.

Frage 4: Eine positive Fehlerkultur im Unternehmen, bei der Mitarbeiter keine Angst vor Fehlern haben, gehört zu den genannten Problemen bei der Umsetzung des 80/20-Prinzips.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Die Studie beschreibt, dass das Fehlen einer Fehlerkultur – also das Vorhandensein von Angst der Beschäftigten, Fehler zu machen – ein Problem bei der Umsetzung des 80/20-Prinzips darstellt. Eine positive Fehlerkultur wäre demnach ein förderlicher Faktor und kein Problem.

Frage 5: Welche der folgenden Aussagen beschreibt eine Möglichkeit zur ökonomischen Umsetzung des 80/20 Prinzips gemäß den bereitgestellten Studienmaterialien?

A. Die Konzentration auf die entscheidenden 20 Prozent und das Verzichten auf die restlichen 'unproduktiven' 80 Prozent (Rationalisierung).

B. Die 'unproduktiven' 80 Prozent der Ressourcen in 20 Prozent-Teile aufzuteilen und mit jedem Teil ein ähnlich großes Ergebnis zu erzielen wie mit den ersten produktiven 20 Prozent.

C. Die Entwicklung einer ausgeprägten Fehlerkultur im Unternehmen, um die Risikobereitschaft der Mitarbeiter zu erhöhen.

D. Eine Reduzierung der Gesamtanstrengungen auf nur 20% des ursprünglichen Aufwands, um 100% der Ergebnisse zu erzielen.

Erklärung: Die Studienmaterialien beschreiben zwei ökonomische Umsetzungsstrategien des 80/20 Prinzips: Erstens, sich auf die entscheidenden 20 Prozent zu konzentrieren und auf die restlichen 'unproduktiven' 80 Prozent zu verzichten (Rationalisierung). Zweitens, die 'unproduktiven' 80 Prozent der Ressourcen in 20 Prozent-Teile aufzuteilen und mit jedem Teil ein ähnlich großes Ergebnis zu machen wie mit den ersten 20 Prozent. Option 2 ist falsch, da es sich um ein Problem bei der Umsetzung handelt, nicht um eine Umsetzungsmöglichkeit. Option 3 ist ebenfalls falsch, da dies keine genannte Umsetzungsstrategie ist.