Zusammenfassung von Rentabilitäts- und Make-or-Buy-Entscheidungen
Rentabilitäts- & Make-or-Buy-Entscheidungen: Dein Leitfaden
Einführung
Die Wirtschaftlichkeitsanalyse im Gesundheitswesen bewertet, ob ein geplantes Projekt, eine Maßnahme oder ein Prozess aus ökonomischer Sicht sinnvoll ist. Dabei werden alle relevanten Inputs (Kosten, Aufwand) den Outputs (Einsparungen, Erlöse, Wirkungen) gegenübergestellt. Ziel ist eine transparente, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage.
Definition: Wirtschaftlichkeit ist das Verhältnis zwischen Output und Input; sie lässt sich als Differenz (Output minus Input) oder als Quote (Output dividiert durch Input) darstellen.
Grundprinzipien und Phasen eines Projekts
Projekte werden typischerweise in drei Phasen unterteilt:
- Analyse/Planung (nur Input)
- Einführung/Umsetzung (Input und teilweise schon Output)
- Mehrjährige Betriebs- / Wirkungsphase (laufender Input und Output über Einsparungen und Erlöse)
Wichtig: Der gesamte Beurteilungszeitraum (häufig 5 Jahre) betrachtet den kumulierten Output gegenüber dem kumulierten Input.
Input: Was zählt zu den Kosten?
Gliedern Sie den Input systematisch, z. B.:
- Personal
- Betriebsmittel / Software / Installation / Schulung (Abschreibung)
- Material (Leistungsteile)
- Informationsmaterial / Kommunikation / Reisen
- Instandhaltung / Wartung / Reparaturen
- Raumbedarf
- Fremdleistungen (Schulung, Beratung, Catering)
- Sonstiges
- Kalkulatorische Zinsen für gebundenes Kapital
Hinweis: Unterscheiden Sie zwischen ausgabewirksamem (cashwirksamem) Input und rein kalkulatorischem Input; das beeinflusst Amortisation und Liquidität.
Output: Einsparungen, Erlöse und Wirkungen
Outputs können monetär oder nicht-monetär sein.
- Monetäre Outputs: Kosteneinsparungen, Umsatzsteigerungen, zusätzlicher Deckungsbeitrag
- Nicht-monetäre Outputs: Qualitätsverbesserungen, kürzere Wartezeiten, höhere Patientenzufriedenheit
Definition: Wenn nicht-monetäre Wirkungen vorliegen, bauen Sie nachvollziehbare Ursache-Wirkung-Ketten auf und quantifizieren Sie diese über Szenarien (bester, erwarteter, schlechtester Fall).
Bewertungsbereiche
Treten drei Hauptkategorien von Output auf:
- Einsparungen durch die Maßnahme
- Leistungswirkungen für Kunden/Klienten/Patienten
- Gesellschaftliche Folgewirkungen / vermiedene Folgekosten
Tabellarischer Vergleich (Beispiel):
| Kategorie | Messbarkeit | Beispiel |
|---|---|---|
| Einsparungen | Hoch | Reduzierte Personalkosten durch Prozessoptimierung |
| Leistungswirkungen | Mittel | Kürzere Wartezeiten, schwer monetarisierbar |
| Gesellschaftliche Folgewirkungen | Gering/annahmebasiert | Vermeidung langfristiger Behandlungskosten |
Methodik: Schritt für Schritt
- Gleiche Gliederung von Input und Einsparung (vergleichbare Kategorien)
- Strukturierung des umsatz-/erlöswirksamen Outputs
- Gliederung nach Projektphasen (Analyse/Einführung/Betrieb)
- Ausgabewirksamkeit des Inputs gesondert ausweisen
- Einsparwirksamkeit des Outputs gesondert ausweisen
- Alle Ergebnisse in ein übersichtliches Formular übertragen
Praxis-Tipp: Nutzen Sie standardisierte Formulare mit Zeilen für einmaligen Projektinput, laufenden Input und jährliche Einsparungen sowie Erlöswirkungen.
Rechenansätze und Kennzahlen
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Kalkulatorischer Projektgewinn pro Jahr = kalkulierter Output – kalkulierter Input
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Bei einem Beurteilungszeitraum (z. B. 5 Jahre) werden einmalige Inputs verzinst (z. B. 7 %) und ggf. verteilt, um jährliche Vergleichswerte zu erhalten.
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Amortisationszeit eines einmaligen Projektinputs:
Amortisationszeit = ausgabewirksame Investitionssumme ÷ finanzwirksamer Projektgewinn pro Jahr
Je kürzer die Amortisationszeit, desto besser; Faustregel: bei Amortisationszeiten > 5 Jahre ist das Projekt aus betriebswirtschaftlicher Sicht kritisch.
Mathematische Darstellung (Beispiel):
Gesamtergebnis über T Ja
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Wirtschaftlichkeitsanalyse Gesundheitswesen
Klíčové pojmy: Wirtschaftlichkeit = Verhältnis Output zu Input, Projektphasen: Analyse, Einführung, Betrieb (typ. 5 Jahre), Input systematisch gliedern: Personal, Betriebsmittel, Fremdleistungen, Zinsen, Output in drei Bereichen: Einsparungen, Kundenwirkungen, gesellschaftliche Folgewirkungen, Einmaliger Input cashwirksam ausweisen (wichtig für Amortisation), Amortisationszeit = Investitionssumme ÷ jährlicher finanzwirksamer Gewinn; Faustregel: >5 Jahre kritisch, Szenarien nutzen: bester, erwarteter, schlechtester Fall bei unsicheren Wirkungen, Transparenz: Ursache-Wirkung-Ketten dokumentieren und monetarisieren, wenn möglich, Standardisierte Formulare für Input/Output verwenden, Sensitivitätsanalysen durchführen und politische/gesellschaftliche Aspekte berücksichtigen