Test zu Spezifische Lernstörungen und Diagnostik

Spezifische Lernstörungen: Diagnostik, Formen und Merkmale

Frage 1 von 50%

Bei Kindern mit Lernstörungen können zusätzlich zu den Lernschwierigkeiten auch andere Probleme wie Aufmerksamkeitsdefizite oder Hyperaktivität auftreten.

Test: Lernstörungen, Spezifische Lernstörung

20 Fragen

Frage 1: Bei Kindern mit Lernstörungen können zusätzlich zu den Lernschwierigkeiten auch andere Probleme wie Aufmerksamkeitsdefizite oder Hyperaktivität auftreten.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Die Studienmaterialien besagen, dass zusätzlich zu den Schwierigkeiten beim Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen auch andere Schwierigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration und Hyperaktivität auftreten können. Es wird auch erwähnt, dass ungefähr die Hälfte der Kinder mit Lernstörungen von anderen Defiziten betroffen ist.

Frage 2: Die Prävalenz von Rechenstörungen bei schulischen Kindern ist laut den Materialien immer höher als die von Lese-Rechtschreibstörungen.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Die Materialien geben an, dass sowohl Lesestörungen als auch Rechenstörungen jeweils zwischen 4 und 10 % der Kinder betreffen, was auf eine ähnliche Häufigkeit hindeutet und nicht darauf, dass Rechenstörungen immer höher sind. Weiter heißt es, dass die Prävalenz von Entwicklungsbedingten Lernstörungen für spezifische akademische Bereiche bei schulischen Kindern variabel ist: Lesen wird auf 5 – 17 % geschätzt, Mathematik auf 6 – 7 % und schriftlicher Ausdruck auf 7 – 15 %. Dies zeigt, dass die Häufigkeit von Rechenstörungen nicht immer höher ist als die von Lesestörungen.

Frage 3: Welche der folgenden Schwierigkeiten sind typischerweise mit Dyskalkulie assoziiert?

A. Schwierigkeiten beim Zahlenverständnis (Number Sense).

B. Probleme beim Auswendiglernen von mathematischen Fakten.

C. Schwierigkeiten beim mathematischen Rechnen und Problemlösen.

D. Probleme beim Zerlegen gesprochener Wörter in Silben.

Erklärung: Laut den Studienmaterialien beschreibt Dyskalkulie Schwierigkeiten beim Erlernen zahlenbezogener Konzepte oder bei der Verwendung von Symbolen und Funktionen zur Durchführung mathematischer Berechnungen. Probleme in Mathematik können Schwierigkeiten mit dem Zahlenverständnis, dem Auswendiglernen von mathematischen Fakten, mathematischen Berechnungen, mathematischem Denken und mathematischem Problemlösen umfassen. Probleme beim Zerlegen gesprochener Wörter in Silben sind hingegen ein Merkmal, das bei Legasthenie auftreten kann, nicht bei Dyskalkulie.

Frage 4: Welche der folgenden Aussagen beschreiben typische Merkmale von Dyslexie gemäß den bereitgestellten Studienmaterialien?

A. Betroffene haben Schwierigkeiten, Buchstaben mit den zugehörigen Lauten zu verbinden.

B. Das Schreiben von Buchstaben rückwärts ist ein universelles und primäres Merkmal von Dyslexie.

C. Probleme beim Lesen können bereits vor dem formalen Lesenlernen beginnen, wie z.B. bei der Silbenerkennung.

D. Menschen mit Dyslexie vermeiden oft Leseaktivitäten und bevorzugen Medien wie Bilder oder Audio.

Erklärung: Gemäß den Studienmaterialien haben Menschen mit Dyslexie Schwierigkeiten, Buchstaben mit den zugehörigen Lauten zu verbinden, was zu langsamem und mühsamem Lesen führt. Probleme können bereits vor dem Lesenlernen auftreten, wie die Schwierigkeit, gesprochene Wörter in Silben zu zerlegen oder Reime zu erkennen. Zudem vermeiden Betroffene oft Leseaktivitäten und wenden sich anderen Medien zu. Die Aussage, dass das Schreiben von Buchstaben rückwärts ein universelles Merkmal ist, wird als verbreitetes Missverständnis explizit widerlegt.

Frage 5: Dyslexie bezieht sich ausschließlich auf Schwierigkeiten mit der Wortlesegenauigkeit, ohne die Lesegeschwindigkeit oder das Leseverständnis zu beeinflussen.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Dyslexie, als alternative Bezeichnung für eine Lese- und Rechtschreibstörung, ist durch Probleme mit der genauen oder flüssigen Worterkennung, der schlechten Dekodierung und der geringen Rechtschreibfähigkeit gekennzeichnet. Es ist wichtig, auch zusätzliche Schwierigkeiten wie mit dem Leseverständnis oder dem mathematischen Denken anzugeben, falls diese vorhanden sind. Dies zeigt, dass Dyslexie nicht ausschließlich die Wortlesegenauigkeit betrifft, sondern auch andere Aspekte des Lesens umfassen kann.