Karteikarten zu Pathologien der Wirbelsäule und des Thorax

Pathologien Wirbelsäule & Thorax: Der Leitfaden für Studierende

1 / 14

Welche Strukturen gehören zur oberen Halswirbelsäule (C0–C2)?

C0 = Os occipitale, C1 = Atlas, C2 = Axis.

Tippen zum Umdrehen · Wischen zur Navigation

Halswirbelsäulenverletzungen

14 Karten

Karte 1

Frage: Welche Strukturen gehören zur oberen Halswirbelsäule (C0–C2)?

Antwort: C0 = Os occipitale, C1 = Atlas, C2 = Axis.

Karte 2

Frage: Welche Verletzungsarten gehören zu den Halswirbelsäulenverletzungen im Bereich C0–C2?

Antwort: Frakturen (Atlas- und Axisfrakturen) und Schleudertrauma bzw. ähnliche Verletzungen.

Karte 3

Frage: Wie entsteht eine Atlasfraktur (C1)?

Antwort: Durch axiale Stauchung (Druck entlang der Wirbelsäule).

Karte 4

Frage: Nenne die Formen der Atlasfraktur und beschreibe kurz jede.

Antwort: 1) Fraktur des vorderen Atlasbogens; 2) Fraktur des hinteren Atlasbogens; 3) Jefferson-Fraktur = gleichzeitige Fraktur von vorderem und hinterem Atlas

Karte 5

Frage: Welche schwerwiegenden Folgen kann eine Atlasfraktur haben?

Antwort: Schwere Schädigung von Rückenmark und Hirnstamm bis hin zum Tod innerhalb weniger Stunden.

Karte 6

Frage: Wie entstehen Axisfrakturen (C2) typischerweise?

Antwort: Durch Sturz auf Kopf oder Hals (Trauma mit axialer Krafteinwirkung).

Karte 7

Frage: Nenne die drei Formen der Axisfraktur nach Lage der Dens- und Corpusverletzung.

Antwort: 1) Stabile Fraktur der Densspitze; 2) Instabile Querfraktur des Dens; 3) Fraktur von Dens und Corpus.

Karte 8

Frage: Was ist die Sonderform „Hangman's Fraktur“ und wie entsteht sie?

Antwort: Fraktur des Axis-Wirbelbogens durch Hyperextension mit Zug oder Kompression; typische Ursachen: Verkehrsunfall oder Erhängen.

Karte 9

Frage: Welche Verletzungsart der oberen HWS ist häufiger: Atlas- oder Axisfrakturen?

Antwort: Axisfrakturen sind häufiger als Atlasfrakturen.

Karte 10

Frage: Was versteht man unter Schleudertrauma (whiplash injury)?

Antwort: Eine Distorsion der HWS durch plötzliche Hyperflexion und/oder Hyperextension, z.B. bei Auffahrunfällen mit schneller Beschleunigung/Abbremsung.