Test zu Motivation und Volition in der Sportpsychologie
Motivation und Volition in der Sportpsychologie für Studenten
Test: Sportpsychologie, Motivation, Zielsetzung, Handlungskontrolle, Attribution, Diagnostik
20 Fragen
Frage 1: Erfolgszuversichtliche Sportlerinnen und Sportler meiden Leistungssituationen.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Erfolgszuversichtliche Sportlerinnen und Sportler suchen nach Leistungssituationen/Herausforderungen, anstatt sie zu meiden. Das Meiden von Leistungssituationen ist eine Eigenschaft von misserfolgsängstlichen Sportlerinnen und Sportlern.
Frage 2: Was repräsentiert der Faktor „Ae“ in der Formel für die aufsuchende Erfolgstendenz (Te = Me x Ae x We) gemäß dem Risikowahlmodell?
A. Das Erfolgsmotiv
B. Die Tendenz einer Person, Erfolge anzustreben
C. Der Anreiz des Ergebnisses der Handlung
D. Die subjektive Erfolgswahrscheinlichkeit
Erklärung: Gemäß den Studienmaterialien steht 'Ae' für den Anreiz des Ergebnisses der Handlung. 'Me' repräsentiert das Erfolgsmotiv, 'Te' die Tendenz einer Person, Erfolge anzustreben, und 'We' die subjektive Erfolgswahrscheinlichkeit.
Frage 3: Sind Leistungsziele hauptsächlich davon abhängig, wie gut die Gegner im Wettkampf abschneiden?
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Leistungsziele sind unabhängig vom Gegner und konzentrieren sich auf den Vergleich mit eigenen früheren Leistungen. Sie liegen innerhalb der Kontrolle des Athleten.
Frage 4: Welche Aussage trifft auf die Bedeutung von Practice Goals im Vergleich zu Competition Goals zu?
A. Competition Goals werden im Gegensatz zu Practice Goals oft von Athleten und Trainern fokussiert.
B. Practice Goals sind für weniger erfolgreiche Athleten von größerer Bedeutung als für erfolgreiche Athleten.
C. Erfolgreiche Athleten setzen sich typischerweise mehr Practice Goals.
D. Practice Goals sind ausschließlich auf das Ergebnis eines Wettkampfs ausgerichtet, ähnlich den Outcome Goals.
Erklärung: Laut den Studienmaterialien werden Competition Goals oft von Athleten und Trainern fokussiert. Für Practice Goals wird explizit erwähnt, dass erfolgreiche Athleten sich mehr Practice Goals setzen (Orlick & Partington, 1988). Option 1 ist eine korrekte Aussage, aber sie beschreibt Competition Goals, nicht die Bedeutung von Practice Goals im Vergleich. Option 2 ist falsch, da erfolgreiche Athleten mehr Practice Goals setzen. Option 4 ist ebenfalls falsch, da Practice Goals Handlungen im Training fokussieren und nicht das Ergebnis eines Wettkampfs.
Frage 5: Handlungsorientierte Sportler verwenden ihre Aufmerksamkeitsressourcen vor allem auf die zur Erreichung des Handlungsziels relevanten Aspekte.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Laut den Studienmaterialien verwenden handlungsorientierte Sportler ihre Aufmerksamkeitsressourcen vor allem auf die zur Erreichung des Handlungsziels relevanten Aspekte. Sie agieren strategisch und sind in entscheidenden Situationen voll und ganz bei der Sache.