Karteikarten zu Eigenkapital und Fremdkapital in der Bilanz
Eigenkapital & Fremdkapital in der Bilanz: Leitfaden für Studierende
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Bilanzierung Eigenkapital & Rücklagen
24 Karten
Karte 1
Frage: Was versteht man unter Eigenkapital in der Bilanz und welche Funktion erfüllt es?
Antwort: Eigenkapital ist die Residualgröße, die Vermögen und Schulden ausgleicht; es stellt den Teil des Vermögens dar, den der Kaufmann mit eigenen Mitteln f
Karte 2
Frage: Was passiert, wenn das Eigenkapital durch Verluste vollständig aufgebraucht wird?
Antwort: Dann erscheint auf der Aktivseite die Position „Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag“ (§ 268 Abs. 3 HGB).
Karte 3
Frage: Welche Sonderanforderung gilt für GmbH und AG bei der Gliederung des Eigenkapitals nach § 266 Abs. 3 A. HGB?
Antwort: Der Gesetzgeber verlangt einen tief gegliederten Ausweis in fünf Unterpositionen: Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen, Gewinn-/Verl
Karte 4
Frage: Wie heißen die gesetzlich vorgeschriebenen Eigenkapitalunterpositionen bei Kapitalgesellschaften?
Antwort: Gezeichnetes Kapital, Kapitalrücklage, Gewinnrücklagen, Gewinn-/Verlustvortrag und Jahresüberschuss/-fehlbetrag.
Karte 5
Frage: Welche Begriffe verwendet man rechtsformbezogen für das gezeichnete Kapital bei GmbH und AG und welche Mindestbeträge gelten?
Antwort: GmbH: Stammkapital (§ 5 GmbHG), Mindestbetrag 25.000 €; AG: Grundkapital (§ 7 AktG), Mindestbetrag 50.000 €.
Karte 6
Frage: Wie wird die Einzahlung von Gesellschaftern in das gezeichnete Kapital buchhalterisch erfasst?
Antwort: Bei Einzahlung lautet der Buchungssatz typischerweise: Bank an Gezeichnetes Kapital.
Karte 7
Frage: Wie werden eigene (zurückgekaufte) Anteile in der Bilanz behandelt?
Antwort: Eigene Anteile werden nicht als Vermögensgegenstand aktiviert, sondern führen zu einer offenen Absetzung (Minderung) des gezeichneten Kapitals (§ 272
Karte 8
Frage: Was ist die Kapitalrücklage und wodurch unterscheidet sie sich von Gewinnrücklagen?
Antwort: Die Kapitalrücklage ist ein Bestandteil des Eigenkapitals, der aus Zuzahlungen der Gesellschafter besteht; im Gegensatz dazu stammen Gewinnrücklagen a
Karte 9
Frage: Welche Fälle nennt das Gesetz als Gründe für die Bildung von Kapitalrücklagen (§ 272 Abs. 2 HGB)?
Antwort: Das Gesetz nennt vier Fälle, deren gemeinsames Merkmal Zuzahlungen durch Gesellschafter sind, z. B. Agio (Aufgeld bei Ausgabe von Anteilen) und andere
Karte 10
Frage: Was ist ein Agio und wie wirkt es bei einer Kapitalerhöhung?
Antwort: Agio ist der Betrag, der bei der Ausgabe von Anteilen über dem Nennbetrag erzielt wird; dieser Betrag wird in die Kapitalrücklage eingestellt, um z. B