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Wiki📈 Rechnungswesen und SteuerrechtDeutsches Körperschaftsteuerrecht: Grundlagen und FälleKarteikarten

Karteikarten zu Deutsches Körperschaftsteuerrecht: Grundlagen und Fälle

Deutsches Körperschaftsteuerrecht: Grundlagen & Fälle für Studenten

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1 / 15

Was versteht man unter horizontalem Verlustausgleich im ESt-Recht?

Ausgleich von Verlusten zwischen Einkünften derselben Einkunftsart innerhalb desselben Veranlagungszeitraums.

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Verlustabzug und Verlustausgleich

15 Karten

Karte 1

Frage: Was versteht man unter horizontalem Verlustausgleich im ESt-Recht?

Antwort: Ausgleich von Verlusten zwischen Einkünften derselben Einkunftsart innerhalb desselben Veranlagungszeitraums.

Karte 2

Frage: Was versteht man unter vertikalem Verlustausgleich im ESt-Recht?

Antwort: Ausgleich von Verlusten zwischen Einkünften verschiedener Einkunftsarten innerhalb desselben Veranlagungszeitraums.

Karte 3

Frage: Was ist der Unterschied zwischen Verlustausgleich und Verlustabzug?

Antwort: Verlustausgleich erfolgt im selben Veranlagungszeitraum; Verlustabzug betrifft Vor- oder Rücktrag in andere Veranlagungszeiträume (Verlustrücktrag ode

Karte 4

Frage: Welche beiden Formen des Verlustabzugs nennt §10d EStG?

Antwort: Verlustrücktrag (in zurückliegende Veranlagungszeiträume) und Verlustvortrag (in zukünftige Veranlagungszeiträume).

Karte 5

Frage: Wie wird der Verlustabzug im Körperschaftsteuerrecht geregelt?

Antwort: Der Verlustabzug erfolgt grundsätzlich nach den Regelungen des §10d EStG, da dieser durch §8 Abs.1 KStG auch im KSt-Recht gilt; berücksichtigt werden

Karte 6

Frage: Welche Größe ist im KSt-Recht maßgebend für den Verlustabzug?

Antwort: Der negative Gesamtbetrag der Einkünfte (unter Berücksichtigung aller abzugsfähigen und nicht abzugsfähigen Aufwendungen, vgl. R 7.1 KStR).

Karte 7

Frage: In dem Beispiel mit zwei Gewerbebetrieben (+120.000 und -100.000) und Einkünften aus VuV -50.000: Wie wird der Gesamtbetrag der Einkünfte ermittelt?

Antwort: Horizontaler Verlustausgleich zwischen den Betrieben ergibt +20.000, dann vertikaler Ausgleich mit VuV -50.000 ergibt Gesamtbetrag der Einkünfte -30.0

Karte 8

Frage: Bei einer GmbH mit Fehlbetrag 2025 von -90.000 und vGA 39.000: Wie wird der Gesamtbetrag der Einkünfte 2025 berechnet?

Antwort: Fehlbetrag -90.000 plus vGA 39.000 ergibt einen negativen Gesamtbetrag der Einkünfte von -51.000 für 2025 (R 7.1 Zeile 40 KStR).

Karte 9

Frage: Welche steuerlichen Folgen hat ein negativer Gesamtbetrag der Einkünfte für die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag im Verlustjahr?

Antwort: Bei negativem Gesamtbetrag der Einkünfte betragen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für das Verlustjahr jeweils 0 Euro.

Karte 10

Frage: Wie wirkt sich ein Verlustrücktrag aus dem Verlustjahr 2025 in das Jahr 2024 auf das zu versteuernde Einkommen 2024 aus (Beispielwert)?

Antwort: Verlustrücktrag von 51.000 vermindert den Gesamtbetrag der Einkünfte 2024 von 100.000 auf ein zu versteuerndes Einkommen von 49.000 (100.000 - 51.000

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