Karteikarten zu Deutsche Literatur im Spätmittelalter

Deutsche Literatur im Spätmittelalter: Merkmale & Werke

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Welche soziale Gruppe wurde im 14.–15. Jh. zu einer bedeutenden Kraft in der Gesellschaft und Träger von Bildung und Literatur?

Das Bürgertum (Burgertum) – Handwerker, Kaufleute und städtische Zentren.

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Deutsche Literaturgeschichte (Spätmittelalter/Frühneuzeit)

18 Karten

Karte 1

Frage: Welche soziale Gruppe wurde im 14.–15. Jh. zu einer bedeutenden Kraft in der Gesellschaft und Träger von Bildung und Literatur?

Antwort: Das Bürgertum (Burgertum) – Handwerker, Kaufleute und städtische Zentren.

Karte 2

Frage: Welche technologischen Veränderungen förderten die Verbreitung von Literatur im Spätmittelalter/Frühneuzeit?

Antwort: Papier statt Pergament und der Buchdruck (ab ca. 1460), wodurch Literatur größer verbreitet wurde.

Karte 3

Frage: Welche Orte fungierten als Zentren der neuen Literaturentwicklung?

Antwort: Städte, insbesondere Schulen und religiöse Gemeinschaften.

Karte 4

Frage: Welche Sprache/Schriftentwicklung charakterisiert die Epoche?

Antwort: Frühneuhochdeutsch mit stärkerer Vereinheitlichung der Sprache und größerer Verbreitung der Schrift.

Karte 5

Frage: Worin bestand die thematische und soziale Veränderung gegenüber der höfischen Kultur?

Antwort: Rückgang der höfischen Kultur; statt Ritterzeit dominierten bürgerliche Themen und Lebenswirklichkeiten (Handwerk, Arbeit, Kreativität).

Karte 6

Frage: Was ist die „neue bürgerliche Lyrik“ und wann setzte sie ein?

Antwort: Eine bürgerliche Lyrik, die seit dem Ende des 15. Jh. gepflegt wurde, mit Vorbildern aus dem Minnesang, getragen vor allem von Meistern und Handwerker

Karte 7

Frage: Was ist der Meistersang (Meistergesang) und wie unterscheidet er sich vom Minnesang?

Antwort: Bürgerliche Lyrik, vor allem von Handwerkern (Färber, Frisöre, Schneider, Lehrer) ohne Musikbegleitung; niedrigeres Niveau als Minnesang, Betonung von

Karte 8

Frage: Nenne bedeutende Meistersinger, die in den Inhalten genannt werden.

Antwort: Hans Volf und Hausfachs (wie im Text angegeben).

Karte 9

Frage: Was versteht man unter dem Volkslied bzw. der „niederen Minne“ in dieser Epoche?

Antwort: Das Volkslied entwickelte sich zur niederen Minne (Mädchenlieder) als populäre Form der Liebesdichtung.

Karte 10

Frage: Welche Entwicklung gab es beim Kirchenlied in dieser Zeit?

Antwort: Übersetzung lateinischer Hymnen ins Deutsche und Volkstümlichung von Kirchenliedern unter Bewahrung von Melodien der Volkslieder.