Test zu Wichtige Neurologische Krankheitsbilder

Wichtige Neurologische Krankheitsbilder: MS, Parkinson & Co.

Frage 1 von 50%

Zur Diagnostik der Multiplen Sklerose gehören die Anamnese, eine klinische Untersuchung sowie die Durchführung einer Lumbalpunktion und eines MRT von Gehirn und Rückenmark.

Test: Multiple Sklerose, Parkinson-Syndrom, Migräne

20 Fragen

Frage 1: Zur Diagnostik der Multiplen Sklerose gehören die Anamnese, eine klinische Untersuchung sowie die Durchführung einer Lumbalpunktion und eines MRT von Gehirn und Rückenmark.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Die Studienmaterialien listen unter der Diagnostik Anamnese, klinische Untersuchung, Lumbalpunktion und MRT (Gehirn + Medulla Spinalis) auf. Der klinische Fall zur Multiplen Sklerose bestätigt ebenfalls, dass MRT von Gehirn und Rückenmark mit Kontrastmittel sowie Liquordiagnostik mit oligoklonalen Banden wichtige diagnostische Schritte sind.

Frage 2: Welche der folgenden demyelinisierenden Erkrankungen wird den autoimmunen Erkrankungen zugeordnet?

A. Progressive multifokale Leukencephalopathie (PML)

B. Akute disseminierte Encephalomyelitis (ADEM)

C. Marchiafava-Bignami-Syndrom

D. CPM

Erklärung: Laut der Klassifikation der demyelinisierenden Erkrankungen wird die Akute disseminierte Encephalomyelitis (ADEM) als autoimmun eingestuft. PML ist viral, während Marchiafava-Bignami-Syndrom und CPM metabolisch sind.

Frage 3: Ein essenzieller Tremor ist typischerweise durch Rigor und Bradykinese gekennzeichnet.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Der Studientext besagt, dass ein essenzieller Tremor typischerweise ein Aktionstremor ist, oft beidseitig, und explizit 'kein Rigor/Bradykinese' aufweist.

Frage 4: Ein MRT des Gehirns ist ein obligatorischer Bestandteil der klinischen Erstdiagnose des Parkinson-Syndroms, um die Kardinalsymptome zu beurteilen.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Laut den Studienmaterialien dient ein MRT dazu, andere Ursachen wie ein vaskuläres Parkinson-Syndrom, Tumor oder Normaldruckhydrozephalus auszuschließen. Die Diagnose des Parkinson-Syndroms ist vor allem klinisch und beinhaltet die Untersuchung von Bradykinese, Rigor, Ruhetremor, Gangbild und weiteren motorischen Symptomen.

Frage 5: Unter welcher Bedingung wird die tiefe Hirnstimulation (THS) beim idiopathischen Parkinson-Syndrom in Betracht gezogen?

A. Wenn motorische Symptome die Lebensqualität nur geringfügig beeinträchtigen.

B. Wenn die Symptome ausschließlich mit Dopaminagonisten gut kontrollierbar sind.

C. Wenn trotz bestmöglicher medikamentöser Therapie keine ausreichende Kontrolle der Symptome gelingt.

D. Als Ersttherapie bei Diagnosestellung, um den Verlauf zu verlangsamen.

Erklärung: Die tiefe Hirnstimulation kommt vor allem infrage, wenn trotz bestmöglicher medikamentöser Therapie keine ausreichende Kontrolle der Symptome gelingt.