Karteikarten zu Wettbewerb und Institutionalisierung im archaischen Griechenland
Wettbewerb und Institutionalisierung im archaischen Griechenland
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Institutionalisierung und sozialtheoretische Konzepte
26 Karten
Karte 1
Frage: Was verstehen Berger und Luckmann unter 'Institution' im Allgemeinen?
Antwort: Eine Institution besteht aus habitualisierten Handlungen, die typisiert werden, also von einer größeren Gruppe als erwartbare Typen von Handlungen wah
Karte 2
Frage: Warum ist Typisierung für Konkurrenz als Institution wichtig?
Antwort: Typisierung macht Konkurrenten als Handelnde eines bestimmten Typs erkennbar und macht ihre Handlungen vergleichbar; ohne Typisierung wäre objektive K
Karte 3
Frage: Wie verändert sich eine institutionalisierte Praxis, wenn sie an die nächste Generation weitergegeben wird?
Antwort: Sie löst sich von den ursprünglichen Akteuren, wird objektiviert und gilt als versachlichte Wirklichkeit mit eigener Geschichte, unabhängig von konkre
Karte 4
Frage: Was bedeutet 'Objektivierung' von Institutionen nach Berger und Luckmann?
Antwort: Dass Institutionen als äußeres, zwingendes Faktum wahrgenommen werden, unabhängig von den Menschen, die sie geschaffen haben.
Karte 5
Frage: Welche Folgen hat die Objektivierung für Wissen und Rollen innerhalb von Institutionen?
Antwort: Es entstehen Sinnkonstruktionen zur Legitimation, spezialisierte Wissensformen und Wissensvermittler sowie versachlichte Rollen, die losgelöst von den
Karte 6
Frage: Inwiefern bleiben Institutionen trotz Objektivierung an konkrete Akteure gebunden?
Antwort: Institutionen werden in den Handlungen konkreter Akteure jeweils aktualisiert und sind damit rückgebunden, auch wenn sie als überpersonelle Entitäten
Karte 7
Frage: Welche zentrale Frage stellen Berger und Luckmann zur Objektivierung der gesellschaftlichen Welt?
Antwort: Ob den Akteuren bewusst bleibt, dass die gesellschaftliche Welt von Menschen gemacht ist und daher auch von ihnen neu gemacht werden kann.
Karte 8
Frage: Was ist der Unterschied zwischen 'Objektivierung' und 'Verdinglichung' von Institutionen?
Antwort: Objektivierung ist ein kontinuierlicher Prozess, an dessen Ende die Verdinglichung steht — also die endgültige Versachlichung und Wahrnehmung als ding
Karte 9
Frage: Wie definieren Berger und Luckmann 'Verdinglichung' einer Institution (in einem Satz)?
Antwort: Eine Verdinglichung liegt vor, wenn eine institutionalisierte Welt als außermenschlich, unveränderbar und dem menschlichen Handeln entzogen imaginiert
Karte 10
Frage: Warum ist Institutionalisierung laut Berger und Luckmann kein binärer, sondern ein gradueller Prozess?
Antwort: Weil sie von einfachen Typisierungen von Handlungen bis zur Verdinglichung umfassender Wirklichkeitskonstruktionen mit starren Regeln und Rollenerwart