Karteikarten zu Sportpsychologie: Gruppenprozesse und Teamführung

Sportpsychologie: Gruppenprozesse und Teamführung – Guide

1 / 67

Was versteht man unter einer sozialen (Klein)gruppe nach Cartwright und Zander (1968)?

Ein Kollektiv von Personen, die zueinander Beziehungen unterhalten, die sie in bedeutsamem Grad voneinander abhängig machen; minimal 2–30 Personen und

Tippen zum Umdrehen · Wischen zur Navigation

Gruppendynamik

67 Karten

Karte 1

Frage: Was versteht man unter einer sozialen (Klein)gruppe nach Cartwright und Zander (1968)?

Antwort: Ein Kollektiv von Personen, die zueinander Beziehungen unterhalten, die sie in bedeutsamem Grad voneinander abhängig machen; minimal 2–30 Personen und

Karte 2

Frage: Nenne mindestens fünf Kennzeichen einer Kleingruppe.

Antwort: Mindestens 2 Personen (bis ca. 25–30), Bewusstsein über andere Mitglieder, Interaktion/Kommunikation, gegenseitige Abhängigkeit, Selbstkategorisierung

Karte 3

Frage: Warum werden Gruppen als "lebende Systeme" beschrieben?

Antwort: Weil sie fortwährender Veränderung unterworfen sind, sich an Umweltbedingungen anpassen und aktiv mitgestalten, wodurch ihr Fortbestand gesichert wird

Karte 4

Frage: Was bedeutet der Satz „Eine Gruppe ist mehr als die Summe der Einzelteile“ im Kontext der Gruppendynamik?

Antwort: Gruppengeschehen und -ergebnisse werden durch soziale Prozesse beeinflusst; Dynamik entsteht (Rollen, Konflikte, Kohäsion) und verändert das Ergebnis

Karte 5

Frage: Welche zwei Hauptziele unterscheidet Lewin (1935) für jede Gruppe?

Antwort: Gruppenerhalt (group maintenance) — soziale/emotionale Bindung; Gruppenentwicklung (group locomotion) — aufgabenbezogene Leistungsorientierung.

Karte 6

Frage: Was beschreibt das Tuckman-Modell der Gruppenentwicklung?

Antwort: Ein lineares Phasenmodell mit fünf Phasen: Forming, Storming, Norming, Performing, Adjourning; Gruppen durchlaufen diese Phasen unterschiedlich lang u

Karte 7

Frage: Welche Merkmale kennzeichnen die Forming-Phase?

Antwort: Orientierung, gegenseitiges Kennenlernen, Unsicherheit und erstes Abtasten.

Karte 8

Frage: Welche Merkmale kennzeichnen die Storming-Phase?

Antwort: Auseinandersetzungen und Konflikte, individuelle Ziele stehen im Vordergrund, Widerstände bezüglich Aufgabenlösung und Vorgehensweise, angespannte Atm

Karte 9

Frage: Welche Merkmale kennzeichnen die Norming-Phase?

Antwort: Konfliktlösung, Entwicklung von Gruppennormen, Rollenübernahme, steigender Gruppenzusammenhalt und Wir‑Gefühl, kooperatives Verhalten.

Karte 10

Frage: Welche Merkmale kennzeichnen die Performing-Phase?

Antwort: Starke Aufgaben‑ und Zielorientierung, Kooperation auf Gruppenziel, gefestigte interpersonale Beziehungen, differenzierte akzeptierte Rollen, hohe Pro