Test zu Spezifische Lernstörungen und Komorbidität

Spezifische Lernstörungen & Komorbidität: Überblick für Studierende

Frage 1 von 50%

Kinder mit Dyslexie, deren Leseleistungen signifikant niedriger sind als durch ihren IQ vorhergesagt, unterscheiden sich in ihrer Leistung bei Lese-, Rechtschreib- und phonologischen Verarbeitungsaufgaben von "poor readers", deren Leseleistungen mit ihrem IQ übereinstimmen.

Test: Lernstörungen: Diagnostik & Lesestörung, Lernstörungen: Komorbidität & Transdiagnostik, Entwicklungsstörungen

20 Fragen

Frage 1: Kinder mit Dyslexie, deren Leseleistungen signifikant niedriger sind als durch ihren IQ vorhergesagt, unterscheiden sich in ihrer Leistung bei Lese-, Rechtschreib- und phonologischen Verarbeitungsaufgaben von "poor readers", deren Leseleistungen mit ihrem IQ übereinstimmen.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Laut der Studie "An Evaluation of the Discrepancy Definition of Dyslexia" unterschieden sich Kinder mit Dyslexie und "poor readers" nicht in ihrer Leistung bei Lese-, Rechtschreib- oder phonologischen Verarbeitungsaufgaben, obwohl die Kinder mit Dyslexie signifikant höhere IQ-Werte hatten. Die Daten legen nahe, dass keine Notwendigkeit besteht, zwischen diesen Gruppen zu differenzieren.

Frage 2: Basierend auf der 'Table 3 Weighted Average Effect Sizes by Achievement and Cognitive Ability Subdomains' aus der Studie 'Validity of IQ-Discrepancy Classifications of Reading Disabilities: A Meta-Analysis', welche der folgenden kognitiven Fähigkeiten weisen einen Effekt auf, dessen 95% Konfidenzintervall Null nicht einschließt?

A. Sprache

B. Aufmerksamkeit

C. Gedächtnis

D. Sensomotorik

Erklärung: Laut der 'Table 3 Weighted Average Effect Sizes by Achievement and Cognitive Ability Subdomains' weisen die kognitiven Fähigkeiten 'Memory' (Gedächtnis) mit einem Effekt von 0.13 (95% CI: 0.04 - 0.22*) und 'Attention' (Aufmerksamkeit) mit einem Effekt von 0.16 (95% CI: 0.04 - 0.28*) ein 95% Konfidenzintervall auf, das Null nicht einschließt (gekennzeichnet durch ein Sternchen). Die kognitiven Fähigkeiten 'Language' (Sprache) und 'Somatosensory' (Sensomotorik) zeigen hingegen Konfidenzintervalle, die Null einschließen.

Frage 3: Die Beziehung zwischen Clustern kognitiver Profile und Clustern regionaler Gehirnstrukturen ist gemäß den Studienergebnissen stark.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Die Studienmaterialien besagen explizit, dass "The relationship between cognitive profile clusters and regional structure clusters is weak" (Die Beziehung zwischen Clustern kognitiver Profile und Clustern regionaler Gehirnstrukturen ist schwach).

Frage 4: Das Multiple-Defizit-Modell nach Pennington legt nahe, dass Komorbiditäten bei Lernstörungen durch teilweise geteilte Risikofaktoren auf verschiedenen Analyseebenen verursacht werden.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Das Multiple-Defizit-Modell (Abbildung 2) besagt, dass Komorbiditäten durch teilweise geteilte Risikofaktoren auf verschiedenen Analyseebenen entstehen, wie zum Beispiel ätiologische Risiko- und Schutzfaktoren, neuronale Systeme und kognitive Prozesse.

Frage 5: Wie werden im Kontext der transdiagnostischen Ansätze die vom Algorithmus erlernten kognitiven Profile typischerweise dargestellt?

A. Durch Radarplots, die die Gewichtungsprofile für die verschiedenen Knoten in der obersten Schicht zeigen.

B. Durch eine Liste von Neuroentwicklungserkrankungen in einer Tabelle.

C. Mithilfe von Korrelationskoeffizienten zwischen Lernfähigkeitswerten und psychopathologischen Symptomen.

D. Als schematische Diagramme der Transdiagnose-Studienentwürfe.

Erklärung: Die Studienmaterialien besagen, dass eine gute Möglichkeit, die verschiedenen vom Algorithmus erlernten kognitiven Profile darzustellen, darin besteht, die Gewichtungsprofile für die verschiedenen Knoten in der ersten (obersten) Schicht als Radarplots darzustellen (siehe „A good way to depict the different cognitive profiles learned by the algorithm is to plot the weight profiles for the different nodes in the first (top) layer. These can be seen in the radar plots in Figure 2A.“).