Test zu Psychische Störungen nach ICD-10
Psychische Störungen nach ICD-10: Dein Leitfaden für Studierende
Test: Psychische Störungen (ICD-10), Psychische Störungen
20 Fragen
Frage 1: Der Ausdruck "Angst vor der Angst" beschreibt die Furcht vor sozialen Situationen, die nicht zu Vermeidung oder sozialer Isolation führt.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Der Ausdruck "Angst vor der Angst" bedeutet die Furcht vor erneuten Angstattacken, welche zur Vermeidung oder sozialen Isolation führt. Es ist eine Erwartungsangst.
Frage 2: Ein Vorteil der ICD-10 ist, dass sie eine detaillierte Beschreibung der Ursachen psychischer Störungen liefert.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die ICD-10 ist rein deskriptiv und bietet keine Ursachenbeschreibung der Störungen, was als Nachteil gilt.
Frage 3: Welche der folgenden Aussagen charakterisieren Angststörungen gemäß den Studienmaterialien?
A. Sie sind durch übermäßige Angstreaktionen gekennzeichnet, die ohne erkennbaren Grund auftreten können.
B. Typische Subtypen umfassen Generalisierte Angststörung, Panikstörung und Phobien.
C. Ein Hauptmerkmal ist die ständige Furcht vor sozialen Situationen, die nicht zu Vermeidung führt.
D. Sie treten immer in Form von plötzlich einsetzenden, intensiven Angstanfällen auf.
Erklärung: Laut den Studienmaterialien sind Angststörungen durch "übermäßige Angstreaktionen (treten ohne Grund auf) mit deutlichen Leidensdruck" charakterisiert. Als drei Subtypen werden die Generalisierte Angststörung, Panikstörung und Phobien genannt. Option 2 ist korrekt. Option 3 ist falsch, da der Ausdruck 'Angst vor der Angst' Vermeidung und soziale Isolation umfasst und nicht die allgemeine Charakterisierung von Angststörungen ist. Option 4 ist falsch, da Panikattacken plötzlich auftreten, aber nicht alle Angststörungen diesen Charakter haben (z.B. Generalisierte Angststörung mit dauerhaften Sorgen).
Frage 4: Welche Aussage beschreibt einen wesentlichen Unterschied zwischen einer Panikattacke und einem generalisierten Angst-Syndrom?
A. Eine Panikattacke ist eine plötzliche, kurz intensive Angst, während generalisierte Angst eine dauerhafte Grundanspannung ohne Auslöser darstellt.
B. Panikattacken kennzeichnen sich durch nicht anfallartige Sorgen über alltägliche Themen, wohingegen generalisierte Angst anfallsartige, kurz intensive Angstzustände sind.
C. Beide Störungsbilder sind primär durch die Angst vor spezifischen Situationen oder Objekten definiert.
D. Generalisierte Angst ist immer an einen konkreten externen Auslöser gebunden, im Gegensatz zu Panikattacken, die grundlos auftreten.
Erklärung: Panikattacken sind laut Lernmaterial eine plötzliche, kurz intensive Angst. Ein generalisiertes Angst-Syndrom hingegen ist eine dauerhafte Grundanspannung ohne Auslöser und betrifft nicht anfallartige Sorgen über alltägliche Themen. Option 0 spiegelt diese Unterscheidung korrekt wider.
Frage 5: Eine unipolare affektive Störung ist durch einen Wechsel zwischen Manie und hypomanischen Phasen gekennzeichnet.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Eine unipolare affektive Störung ist durch eine Stimmungslage (z.B. Depression) gekennzeichnet. Der Wechsel zwischen Manie und Depression/Manien (oder hypomanischen) Phasen ist kennzeichnend für eine bipolare affektive Störung.