Karteikarten zu Neuropsychologie der Dyslexie
Neuropsychologie der Dyslexie: Ursachen & Forschung
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Neurokognitive Modelle
21 Karten
Karte 1
Frage: Was versteht man unter 'neurokognitiven Modellen' in Bezug auf LRS (Neurokognitive Modelle)?
Antwort: Modelle, die erklären, welche neurokognitiven Defizite (z. B. phonologische, visuelle Aufmerksamkeit, sensorimotorische oder kleinhirnbezogene Problem
Karte 2
Frage: Welches Defizit hat laut Präsentation die stärkste Evidenz als Beitrag zu LRS?
Antwort: Ein verbal-phonologisches Defizit (phonologische Defizit-Theorie) hat die stärkste empirische Unterstützung.
Karte 3
Frage: Warum können verbale-phonologische Defizite LRS nicht vollständig erklären?
Antwort: Weil viele Kinder mit phonologischen Schwierigkeiten trotzdem normale Leseleistungen haben und weitere Risikofaktoren oder Schutzfaktoren eine Rolle s
Karte 4
Frage: Welche anderen neurokognitiven Risikofaktoren werden neben phonologischen Defiziten diskutiert?
Antwort: Visuelle Aufmerksamkeitsdefizite, sensorische und motorische Probleme sowie mögliche kleinhirnbezogene Störungen (Cerebellum-Theorie) und niedrigstufi
Karte 5
Frage: Wie ist der aktuelle Konsens zur Rolle sensorimotorischer Probleme (z. B. Kleinhirn) bei LRS?
Antwort: Sensorimotorische Probleme sind mit LRS korreliert, werden aber nicht als direkte Ursache angesehen; sie könnten als Begleitfaktor oder Risiko wirken.
Karte 6
Frage: Welche Einschränkungen haben Studien, die visuelle Aufmerksamkeit als Ursache von LRS untersuchen?
Antwort: Viele Studien nutzen sprachliche Stimuli zur Messung visueller Aufmerksamkeit, was die Interpretation erschwert; dadurch bleibt die Rolle visueller Au
Karte 7
Frage: Was bedeutet die Aussage: 'phonologische Schwierigkeiten sind sehr wichtig, aber nicht hinreichend'?
Antwort: Phonologische Probleme sind zentral für die Entwicklung von LRS, reichen jedoch allein meist nicht aus, um LRS zu verursachen; andere Faktoren müssen
Karte 8
Frage: Welche Unteraspekte phonologischer Defizite werden in der Diskussion genannt (Art des Defizits)?
Antwort: Unklar bleibt, ob es um die Repräsentation phonologischer Informationen oder um den Zugriff auf diese Repräsentationen geht.
Karte 9
Frage: Was sagt die Forschung zu Subtypen von LRS (z. B. phonologische vs. Oberflächendyslexie) in konsistenten Orthographien?
Antwort: Frühere Subtypenkonzepte spielen in konsistenten Orthographien möglicherweise keine große Rolle; Evidenz und Bedeutung von Subtypen sind unklar.
Karte 10
Frage: Welche kognitiven Aufgabengruppen werden in der Abbildung zu neurokognitiven Modellen genannt?
Antwort: Phonologische Aufgaben, phonologisches Kurzzeitgedächtnis, visuell-verbale Aufgaben, visuelle Aufmerksamkeit sowie sensorische und motorische Aufgaben