Korpusbasierte Analyse deutscher Satzadverbien: Einblick
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Frage: Welche methodischen Schritte wurden im Projekt zur Untersuchung von Satzadverbien als besonders lohnend beschrieben?
Antwort: Kookkurrenzanalyse, Analyse der Kookkurrenzprofile und Reziprokanalyse.
Frage: Wozu dienen Kookkurrenzanalyse, Kookkurrenzprofilanalyse und Reziprokanalyse bei der Untersuchung von Satzadverbien?
Antwort: Sie ermöglichen zuverlässige und wichtige Aussagen über den Gebrauch von Satzadverbien.
Frage: Welches Ergebnis zeigte die Untersuchung des Wortpaares glücklicherweise vs. paradoxerweise hinsichtlich Gebrauchstypen?
Antwort: Glücklicherweise hat stark ausgeprägte Gebrauchstypen mit autosemantischen Kookkurrenzpartnern; paradoxerweise fehlt es an Gebrauchstypen.
Frage: Welche Eigenschaft von glücklicherweise wurde in der korpusbasierten Untersuchung hervorgehoben?
Antwort: Klare Präferenzen für bestimmte Domänen und starke Gebrauchstypen mit autosemantischen Kookkurrenzpartnern.
Frage: Welche charakteristischen Befunde ergaben sich für paradoxerweise aus der Untersuchung?
Antwort: Fehlende Kookkurrenzpartner mit Autosemantik, fehlende Gebrauchstypen, Affinität zu Fokuspartikeln und keine Präferenzen zur Stellung im Satz.
Frage: Was zeigt der Vergleich der beiden Beispielsatzadverbien hinsichtlich der Analyseroutine?
Antwort: Er zeigt die Stärken und Schwächen der gewählten Analyseroutine auf.
Frage: Welche methodologische Konsequenz hat eine korpusbasierte Untersuchung von Satzadverbien laut dem Text?
Antwort: Sie stellt auch die Methoden der Korpuslinguistik selbst auf den Prüfstand und wirft methodologische Fragen auf, die diskutiert werden sollten.
Frage: Wurden die methodologischen Fragen bei der konkreten Anwendung der Verfahren vollständig behandelt?
Antwort: Nein — sie wurden hier nicht oder nur am Rande angesprochen; in einer Dissertation müssten sie diskutiert werden.
Frage: Welche Korpusbefunde werden für das Satzadverb »glücklicherweise« in Bezug auf typische Verwendungsweisen genannt?
Antwort: Fünf prototypische Verwendungsweisen: (1) ‚Glücklicherweise wurde niemand verletzt.‘ (2) ‚Personen sind dabei glücklicherweise nicht/keine zu Schaden
Frage: In welchem textlichen Kontext wird »glücklicherweise« im Korpus mit Abstand am häufigsten verwendet und warum vermutet der Autor das?
Antwort: Am häufigsten in Unfall- und Katastrophenmeldungen (stark vertreten: Verkehrsunfälle). Vermutung: Das public-Korpus besteht überwiegend aus Zeitungste