Karteikarten zu Grundlagen der Pflege und Gesundheitsversorgung

Grundlagen der Pflege und Gesundheitsversorgung: Das Wichtigste für Studierende

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Was bedeutet die Trias, die das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) definiert?

Nicht-immunologische hämolytische Anämie mit Fragmentozyten, Thrombozytopenie/Thrombozytenverbrauch und akute renale Schädigung (Oligurie/Anurie, erhö

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Infektiologie & Prävention: Infektionen und Syndrome

23 Karten

Karte 1

Frage: Was bedeutet die Trias, die das hämolytisch-urämische Syndrom (HUS) definiert?

Antwort: Nicht-immunologische hämolytische Anämie mit Fragmentozyten, Thrombozytopenie/Thrombozytenverbrauch und akute renale Schädigung (Oligurie/Anurie, erhö

Karte 2

Frage: Was versteht man unter 'hämolytisch' und 'urämisch' im Begriff Hämolytisch-urämisches Syndrom?

Antwort: 'Hämolytisch' = Auflösung von Erythrozyten mit Übertritt von Hämoglobin ins Plasma; 'urämisch' = Kontamination des Blutes mit harnpflichtigen Substanz

Karte 3

Frage: Welche typische Ursache macht etwa 90% der HUS-Fälle aus?

Antwort: Shigatoxin-assoziiertes HUS, meist durch enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC), seltener Shigella dysenteriae Typ 1.

Karte 4

Frage: Welche Altersgruppe ist besonders typisch für STEC-HUS (Shigatoxin-assoziiertes HUS)?

Antwort: Kinder im Alter von etwa 2–5 Jahren.

Karte 5

Frage: Welche Infektionsquellen sind relevant für Shigatoxin-assoziiertes HUS?

Antwort: Nicht pasteurisierte Rohmilchprodukte, kontaminierte Nahrungsmittel, Tierkontakte, fehlendes Händewaschen, rohes Biogemüse.

Karte 6

Frage: Wie häufig sind Komplementdefekte oder Faktor-H-Autoantikörper als Ursache für pädiatrisches HUS?

Antwort: Ca. 5–10% aller pädiatrischen HUS-Fälle.

Karte 7

Frage: Welche Infektionen stehen hinter dem sogenannten P-HUS (pneumokokkenassoziiertes HUS)?

Antwort: Vorausgehende invasive Pneumokokkeninfektion, meist Pneumonie (70%) oder Meningoencephalitis (20–30%), seltener Pneumokokken-Bakteriämie, Sinusitis od

Karte 8

Frage: Bei P-HUS: Welche pathophysiologische Veränderung wird durch Pneumokokken ausgelöst?

Antwort: Freilegung des Thomsen-Friedenreich-Antigens auf Erythrozyten, Thrombozyten und glomerulären Endothelzellen.

Karte 9

Frage: In welcher Altersgruppe tritt Streptococcus-pneumoniae-assoziiertes HUS überwiegend auf?

Antwort: Vorwiegend bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren.

Karte 10

Frage: Welche klinischen Allgemeinsymptome treten typisch bei HUS auf?

Antwort: Binnen Tagen zunehmende Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes, Blässe, Müdigkeit, reduzierte Nahrungs-/Flüssigkeitsaufnahme, verminderte Aktivität.