Karteikarten zu Entwicklungsbedingte Rechenstörung (Dyskalkulie)

Dyskalkulie: Symptome, Diagnose & Hilfe bei Rechenstörung

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Was sind typische Frühanzeichen von Dyskalkulie im Vorschulalter?

Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Zahlen und Mengen; die Verbindung zwischen Zahl (z. B. 2) und der dargestellten Menge (z. B. 2 Äpfel) gelingt

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Dyskalkulie: Diagnostik und Merkmale

34 Karten

Karte 1

Frage: Was sind typische Frühanzeichen von Dyskalkulie im Vorschulalter?

Antwort: Schwierigkeiten bei der Verarbeitung von Zahlen und Mengen; die Verbindung zwischen Zahl (z. B. 2) und der dargestellten Menge (z. B. 2 Äpfel) gelingt

Karte 2

Frage: Wie zeigt sich die gestörte Verbindung zwischen Zahlen und Mengen bei Dyskalkulie?

Antwort: Die Beziehung zwischen Zahlen und Mengen (z. B. zwei Äpfel + ein Apfel = 2 + 1) wird unzureichend verstanden.

Karte 3

Frage: Welche konkreten Fertigkeiten sind durch Dyskalkulie beeinträchtigt?

Antwort: Zählen, Vergleichen von Zahlen/Mengen, schnelle Abschätzung und Benennung kleiner Punktmengen, Zahlposition auf der Zahlenlinie bestimmen, Stellenwert

Karte 4

Frage: Wie äußern sich Schwierigkeiten bei Rechenregeln durch mangelndes Verständnis von Zahlen und Mengen?

Antwort: Rechenregeln werden nicht verstanden; Ergebnisse können fehlerhaft sein (Beispiele aus dem Inhalt: 17 + 14 = 1 + 1; 7 + 4 = 13 oder 211).

Karte 5

Frage: Was bedeutet 'Defizite in der Retrieval von Math Facts' bei Dyskalkulie?

Antwort: Probleme, Rechenaufgaben wie das Einmaleins direkt aus dem Gedächtnis abzurufen, sodass viele Aufgaben immer neu berechnet werden müssen.

Karte 6

Frage: Was ist die 'Lack of transition' von Zähl- zu Nicht-Zähl-Strategien bei Dyskalkulie?

Antwort: Betroffene verbleiben beim Zählen zur Rechnung (z. B. 8+4 = 9,10,11,12) statt effizientere Strategien zu nutzen (z. B. 8+4 = 8+2+2 = 12).

Karte 7

Frage: Wie verändern sich die Schwierigkeiten mit steigender mathematischer Komplexität?

Antwort: Die Probleme verschlechtern sich bei größerem Zahlenbereich, schriftlichen Rechnungen, mehreren Rechenschritten und Textaufgaben.

Karte 8

Frage: Nenne alternative Begriffe, die für Rechenstörung/Dyskalkulie verwendet werden.

Antwort: Dyscalculia, Developmental Dyscalculia (DD), Arithmetic-related learning disabilities (AD), Arithmetical disability (ARITHD), Arithmetic Learning Disa

Karte 9

Frage: Welche Bereiche zeigten laut Meta-Analyse klare Leistungsunterschiede zwischen Personen mit und ohne Dyskalkulie?

Antwort: Mathematik insgesamt, numerische/quantitative Verarbeitung, Grundrechenarten (Faktretrieval), Wortprobleme, Arbeitsgedächtnis, visuell‑räumlicher Spei

Karte 10

Frage: Wie groß war der Effekt (Accuracy) für Mathematik in der Meta‑Analyse (Personen mit vs. ohne Dyskalkulie)?

Antwort: Effektgröße Accuracy: ES = 0,66 (SE 0,13) zugunsten Personen ohne Dyskalkulie.