Deutsche Pronomen: Definition, Arten und Funktionen meistern
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Frage: Was sind Pronomen und welche Rolle spielen sie in der Sprache?
Antwort: Pronomen sind Stellvertreter für ein Nomen; sie ersetzen Substantive, fördern Sprachökonomie und Textkohäsion.
Frage: Woran erkennt man im Deutschen, ob ein Wort Artikelwort oder Pronomen ist?
Antwort: Begleitet das Wort ein Substantiv, ist es ein Artikelwort; ersetzt es das Substantiv, ist es ein Pronomen.
Frage: Warum verwendet man bei Pronomen im Deutschen die sogenannten vollen Formen?
Antwort: Pronomen müssen die grammatischen Merkmale (Kasus, Genus, Numerus etc.) tragen, daher werden flektierbare volle Formen verwendet.
Frage: Was bedeutet Synkretismus bei Pronomen?
Antwort: Synkretismus = manche Wortformen sind polyfunktional und können zu verschiedenen Wortarten gehören (z. B. ‚das‘ als Artikel, Relativ- oder Demonstrati
Frage: Gib je ein Beispiel, wo dasselbe Wort als Artikelwort und als Pronomen fungiert.
Antwort: Dieses Auto = Artikelwort; Dieses gefällt mir nicht = Pronomen. Der Mann = Artikelwort; Der sieht gut aus. = Pronomen.
Frage: Nenne die Hauptgruppen der deutschen Pronomen, wie im Text aufgelistet.
Antwort: Personalpronomen, Interrogativpronomen, Demonstrativpronomen, Indefinitpronomen, Possessivpronomen, Relativpronomen, Pronominaladverbien.
Frage: Was sind Pronominaladverbien? Nenne ein Beispiel.
Antwort: Pronominaladverbien sind pronominale Adverbformen, z. B. daran, damit, darüber, darauf.
Frage: Was bedeutet, dass Pronomen Synsemantika sind?
Antwort: Sie haben keine ausgeprägte lexikalische Bedeutung, sondern nur eine allgemeine Grundbedeutung bestimmt durch grammatisch-semantische Merkmale (Person
Frage: In welcher Beziehung stehen Pronomen textuell und situationell zu ihrem Bezugsobjekt?
Antwort: Textuell verweisen sie anaphorisch (auf Vorangegangenes) oder kataphorisch (auf Nachgestelltes); situationell (deiktisch) verweisen sie auf konkrete P
Frage: Gib ein Beispiel für anaphorische und ein Beispiel für kataphorische Verweisung.
Antwort: Anaphorisch: ‚Das steht ein grünes Glas. Es ist halb voll.‘ Kataphorisch: ‚Weil er krank ist, kommt Peter heute nicht zur Vorlesung.‘