Karteikarten zu Das Passiv im Deutschen: Formen und Gebrauch

Das Passiv im Deutschen: Formen & Gebrauch einfach erklärt

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Was bezeichnet das Zustandspassiv im Deutschen und wie wird es gebildet?

Das Zustandspassiv bezeichnet das Ergebnis einer Handlung oder eines Vorgangs und wird mit „sein + Partizip II“ gebildet.

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Passiv im Deutschen

12 Karten

Karte 1

Frage: Was bezeichnet das Zustandspassiv im Deutschen und wie wird es gebildet?

Antwort: Das Zustandspassiv bezeichnet das Ergebnis einer Handlung oder eines Vorgangs und wird mit „sein + Partizip II“ gebildet.

Karte 2

Frage: Worin besteht der Unterschied zwischen Vorgangspassiv und Zustandspassiv?

Antwort: Das Vorgangspassiv (werden + Partizip II) beschreibt einen laufenden Vorgang, während das Zustandspassiv (sein + Partizip II) einen Zustand als Ergebn

Karte 3

Frage: Warum neigen tschechische Muttersprachler dazu, Zustandspassiv und Vorgangspassiv zu verwechseln?

Antwort: Weil sie wörtlich aus dem Tschechischen übersetzen (z.B. „Dům byl postaven roku 1908“) und somit die Zustandsform anstelle der Vorgangsform verwenden.

Karte 4

Frage: Mit welchen zwei anderen Formen ist das Zustandspassiv formal identisch und warum kann dies problematisch sein?

Antwort: Es ist identisch mit dem Perfekt von Verben mit dem Hilfsverb „sein“ und mit dem Zustandsreflexiv (ebenfalls mit dem Hilfsverb „sein“), was zu Bedeutu

Karte 5

Frage: Was sind Passivparaphrasen (konkurrierende Passivformen) im Deutschen?

Antwort: Das sind verschiedene Umschreibungen, mit denen das Passiv ersetzt werden kann; einige davon beinhalten einen modalen Faktor (Möglichkeit/Notwendigkei

Karte 6

Frage: Welche Bedeutungen können Passivparaphrasen mit modalem Faktor haben?

Antwort: Sie drücken Passivität und Modalität aus – also Möglichkeit (können) oder Notwendigkeit (müssen).

Karte 7

Frage: Nennen Sie Beispiele für adjektivische Formen, die modale Passivität ausdrücken, und deren Bedeutung.

Antwort: Adjektive auf -bar oder -lich: „Das Kleid ist waschbar.“ (= Das Kleid kann gewaschen werden), „Die Handschrift ist gut leserlich.“ (= Die Handschrift

Karte 8

Frage: Wie funktioniert die Konstruktion „sein + Infinitiv + zu“ in Passivparaphrasen und welche Bedeutung hat sie?

Antwort: „sein + Infinitiv + zu“ drückt je nach Kontext Möglichkeit oder Notwendigkeit aus: „Das Kleid ist zu waschen.“ (= Das Kleid kann/muss gewaschen werden

Karte 9

Frage: Was drückt die Konstruktion „sich lassen + Infinitiv“ in Passivparaphrasen aus?

Antwort: „sich lassen + Infinitiv“ drückt ausschließlich Möglichkeit aus: „Das Kleid lässt sich waschen.“ (= Das Kleid kann gewaschen werden).

Karte 10

Frage: Welche Passivparaphrasen enthalten keine modale Bedeutung und welche Funktion erfüllen sie?

Antwort: Passivparaphrasen ohne modale Bedeutung drücken lediglich Passivität aus, zum Beispiel unpersönliche Aktivformulierungen mit „man“ („Man kann das Klei