Karteikarten zu Beckenfrakturen: Acetabulum und Beckenring

Beckenfrakturen: Acetabulum & Beckenring – Dein Lernpartner

1 / 38

Was sind die Indikationen für eine konservative Therapie bei einer Acetabulumfraktur?

Nicht dislozierte, stabile Fraktur mit Kongruenz von Femur und Acetabulum.

Tippen zum Umdrehen · Wischen zur Navigation

Beckenfraktur

38 Karten

Karte 1

Frage: Was sind die Indikationen für eine konservative Therapie bei einer Acetabulumfraktur?

Antwort: Nicht dislozierte, stabile Fraktur mit Kongruenz von Femur und Acetabulum.

Karte 2

Frage: Wie lange dauert die Ruhigstellung und welche Mobilisation folgt bei konservativer Behandlung einer Acetabulumfraktur?

Antwort: 10–15 Tage Ruhigstellung, danach schmerzadaptierte Mobilisation; Teilbelastung für mindestens 6–8 Wochen.

Karte 3

Frage: Welche operative Prinzipien gelten für eine Acetabulumfraktur, wenn eine Operation nötig ist?

Antwort: Hüftgelenkerhaltende offene Reposition und Fixierung der Fragmente mittels Plattenosteosynthese.

Karte 4

Frage: Wie wird eine Beckenringfraktur definiert?

Antwort: Fraktur des Beckenrings; je nach Frakturlinie als stabil oder instabil eingestuft.

Karte 5

Frage: Nenne typische Ursachen (Ätiologie) für Beckenringfrakturen bei jüngeren und älteren Patienten.

Antwort: Hochrasanztrauma (meist <40 J., z. B. Dashboard-Injury) und Niedrigrasanztrauma (meist geriatrische Patienten >60 J., z. B. Sturz über Teppichkante).

Karte 6

Frage: Welche Knochen bilden den Beckenring?

Antwort: Os sacrum, Os ischii, Os ilium und Os pubis.

Karte 7

Frage: Welche großen Gefäße sind beim Becken ring gefährdet?

Antwort: A. iliaca communis, A. iliaca interna, A. iliaca externa, V. iliaca interna, V. iliaca externa, V. iliaca communis.

Karte 8

Frage: Welche Nervenplexus sind bei Beckenringfrakturen gefährdet?

Antwort: Plexus lumbalis und Plexus sacralis.

Karte 9

Frage: Wie werden Beckenringfrakturen nach dem Ort der Fraktur eingeteilt?

Antwort: Vordere Beckenringfraktur (ventral, meist Os pubis) und hintere Beckenringfraktur (dorsal, meist Os sacrum oder Os ilium).

Karte 10

Frage: Wie unterscheidet man unkomplizierte und komplizierte/komplexe Beckenringfrakturen?

Antwort: Unkompliziert: nur Knochen und Ligamente betroffen. Kompliziert/komplex: zusätzlich peripelvine Begleitverletzungen wie Gefäß-, Nerven- oder Beckenorg