Test zu Autogenes Training: Selbstentspannung und Stressbewältigung
Autogenes Training: Selbstentspannung und Stressbewältigung
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20 Fragen
Frage 1: Das Bewusstsein kann ohne willentliche Anstrengung jederzeit direkt auf alle Inhalte des Vorbewussten zugreifen.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Das Vorbewusste enthält seelische Inhalte, auf die das Bewusstsein nicht sofort zugreifen kann, die jedoch durch Suchen nach Zusammenhängen auftauchen oder einem „einfallen“.
Frage 2: Gemäss Sigmund Freuds Modell, wie wird die menschliche Seele mit einem Eisberg verglichen?
A. Das Bewusste entspricht dem grössten Teil des Eisbergs, der unter der Wasseroberfläche verborgen ist.
B. Der aus dem Wasser herausragende Teil symbolisiert das Bewusste.
C. Das Vorbewusste und das Unbewusste stellen die im Wasser liegenden Anteile des Eisbergs dar.
D. Das Unbewusste bildet den kleinen Teil des Eisbergs, der aus dem Wasser ragt.
Erklärung: Der Studientext erklärt, dass Freuds Modell oft mit einem Eisberg verglichen wird, wobei das Bewusste den aus dem Wasser herausragenden Teil darstellt und das Vor- und Unbewusste die im Wasser liegenden Anteile des Eisbergs bilden, da das Unbewusste einen grossen und das Bewusste einen kleinen Anteil der Persönlichkeit ausmacht.
Frage 3: Die feinen Impulse, die der Gedanke an eine Bewegung im Rahmen des ideomotorischen Effekts auslöst, sind ohne spezielle Messgeräte für das menschliche Auge deutlich sichtbar.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Der Studienmaterial besagt, dass der ideomotorische Effekt feinmotorische Bewegungen auslöst, deren Impulse jedoch erst mit Hilfe der Elektromyographie (Ableitung von Muskelströmen) nachweisbar sind. Es wird nicht erwähnt, dass diese Impulse für das menschliche Auge deutlich sichtbar sind.
Frage 4: Welche der folgenden Aussagen beschreiben korrekte Regeln für die Anwendung von Leitsätzen im Autogenen Training gemäss den Studienmaterialien?
A. Die Anwendung von Leitsätzen sollte erst erfolgen, wenn die psychovegetative Umschaltung prompt und zuverlässig herbeigeführt werden kann.
B. Die formelhaften Vorsätze sollten etwa 10-20 Mal pro Training über einen Zeitraum von etwa sechs Wochen wiederholt werden.
C. Es sollten höchstens drei Vorsätze in das Autogene Training integriert werden, um eine seelische Überforderung zu vermeiden.
D. Leitsätze können bereits in der Anfangsphase des Trainings verwendet werden, um die Entspannung zu beschleunigen.
Erklärung: Gemäss den Studienmaterialien sollte die Anwendung von Leitsätzen erst erfolgen, wenn die psychovegetative Umschaltung prompt und zuverlässig herbeigeführt werden kann (Seite 64, Punkt 7). Die ausgewählten Vorsätze sollten in jedem Training etwa 10-20 Mal während etwa sechs Wochen wiederholt werden (Seite 64). Ausserdem sollten nicht zu viele Vorsätze (höchstens 3) eingebaut werden, da dies zu seelischer Überforderung führen kann (Seite 64). Eine zu frühe Anwendung kann zu Enttäuschung und negativen Effekten führen, weshalb Option 3 falsch ist.
Frage 5: Die Ruhe-Tönung dient als Einstimmung ins Autogene Training und kann auch als Einschub zwischen den Übungen eingesetzt werden.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die Studienmaterialien auf Seite 43 besagen explizit: "Die Ruhe-Tönung wird als Einstimmung ins Autogene Training und als Einschub zwischen den Übungen eingesetzt."