Karteikarten zu Autogenes Training: Selbstentspannung und Stressbewältigung

Autogenes Training: Selbstentspannung und Stressbewältigung

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Wer gilt als Begründer des Autogenen Trainings und welche Vorarbeiten nutzte er dafür?

Johannes Heinrich Schultz (1884–1970) gilt als Begründer; er nutzte seine hypnologische Praxis und die Forschungen von Oskar Vogt sowie Beobachtungen

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Autogenes Training Grundlagen

188 Karten

Karte 1

Frage: Wer gilt als Begründer des Autogenen Trainings und welche Vorarbeiten nutzte er dafür?

Antwort: Johannes Heinrich Schultz (1884–1970) gilt als Begründer; er nutzte seine hypnologische Praxis und die Forschungen von Oskar Vogt sowie Beobachtungen

Karte 2

Frage: Welche typischen körperlichen Erlebnisse beobachtete Schultz bei Hypnoseversuchen, die zum Autogenen Training führten?

Antwort: Regelmäßig traten Schwere- und Wärmeerlebnisse in Armen und Beinen, Ruheempfinden von Herz und Atmung, Wärme im Leib und besondere Kühle an der Stirn

Karte 3

Frage: Welche Frage stellte Schultz, die zur Entwicklung des Autogenen Trainings führte?

Antwort: Er fragte, was geschehen würde, wenn Versuchspersonen Wahrnehmungen über körperliches Empfinden nicht im hypnotischen Zustand sagten, sondern im wache

Karte 4

Frage: Was war der entscheidende zweite Schritt in der Entwicklung des Autogenen Trainings nach Schultz' Beobachtungen?

Antwort: Die Formeln in vertiefter Konzentration von den Versuchspersonen selbst üben zu lassen (Selbstanwendung statt Fremdbeeinflussung).

Karte 5

Frage: Wann erschien die erste umfassende wissenschaftliche Darstellung des Autogenen Trainings?

Antwort: 1932 erschien erstmals die umfassende wissenschaftliche Darstellung unter dem Titel "Das Autogene Training".

Karte 6

Frage: Wie wurde Autogenes Training bis in die 1960er Jahre überwiegend vermittelt?

Antwort: Ausschließlich von Ärzten, meist in Großgruppen bis zu 100 Personen.

Karte 7

Frage: Wie trug die ärztliche Vermittlung zur Forschungslage des Autogenen Trainings bei?

Antwort: Die ärztliche Arbeit führte dazu, dass Autogenes Training durch Studien gut erforscht und somit sehr fundiert ist.

Karte 8

Frage: Wie wird das Autogene Training im Kern beschrieben (Zweck und Funktion)?

Antwort: Als Methode, sich selbst ruhig zu stellen, zu entspannen und sich zu erholen; das eigentliche Trainieren macht der Ausübende, mit Anleitung durch eine

Karte 9

Frage: Welche bildhafte Metapher wird verwendet, um die Wirkung eines Gedankens im Körper zu beschreiben?

Antwort: Der in stille Wasser geworfene Stein: die Energie trifft konzentriert auf eine Stelle und dehnt sich kreisförmig aus; so wirkt ein gezielter Gedanke i

Karte 10

Frage: Welche körperlichen und seelischen Effekte erzielt regelmäßiges Üben des Autogenen Trainings?

Antwort: Entspannung der Muskulatur und Gefäßsysteme sowie nachhaltige Veränderungen im seelischen Bereich wie Loslassen, Versenken, Vertiefen und innere Ruhe.