Wirtschaftszyklen, Globalisierung und Schweizer Vertragsrecht
Die Konjunktur beschreibt die Schwankungen der gesamtwirtschaftlichen Aktivität um einen langfristigen Trend des Bruttoinlandsprodukts (BIP). Diese Schwankungen verlaufen in Zyklen und beeinflussen Produktion, Beschäftigung, Preise und Investitionen.
Definition: Jedes BIP schwankt um einen langfristigen Durchschnitt; diese Auf- und Abschwünge nennt man Konjunktur.
Das Konjunkturgeschehen wird oft in mehrere Phasen unterteilt. Jede Phase hat typische Merkmale und Auswirkungen auf Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Preise.
Definition: Aufschwung ist die Phase, in der die wirtschaftliche Aktivität über längere Zeit zunimmt.
Definition: Hochkonjunktur ist die Phase mit maximaler wirtschaftlicher Aktivität vor einem Wendepunkt.
Definition: Abschwung ist die Phase, in der die wirtschaftliche Aktivität abnimmt und die Arbeitslosigkeit steigt.
Definition: Tief ist die Phase mit minimaler wirtschaftlicher Aktivität im Konjunkturzyklus.
| Größe | Aufschwung | Hochkonjunktur | Abschwung | Tief |
|---|---|---|---|---|
| Konsum & Stimmung | steigt, optimistisch | sehr hoch | sinkt | niedrig, pessimistisch |
| Investitionen | steigen | sehr hoch | sinken | sehr niedrig |
| Beschäftigung | steigt | sehr hoch | sinkt | gering, Kurzarbeit möglich |
| Produktion | steigt | maximal | fällt | niedrig |
| Staatshaushalt | Einnahmen steigen | Überschuss möglich | Einnahmen sinken | Defizit möglich |
| Außenhandel | Importe & Exporte steigen | hoch | sinken | niedrig |
| Geldstrom | stärkere Umsätze | hohe Umlaufgeschwindigkeit | schumpft | gering |
| Preise / Inflation | moderat steigend | steigender Preisdruck | Preisdruck sinkt | Preise können fallen |
Definition: Indikatoren sind messbare Daten, die helfen, die aktuelle Konjunkturlage und mögliche Wendepunkte zu erkennen.
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Klíčová slova: Konjunktur, Globalisierung, Geldpolitik, Vertragsrecht
Klíčové pojmy: Konjunktur: Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität um den langfristigen BIP-Trend, Phasen: Aufschwung, Hochkonjunktur, Abschwung, Tief, Aufschwung: steigende Nachfrage, Investitionen und Beschäftigung, Hochkonjunktur: hohe Kapazitätsauslastung, möglicher Preis- und Lohndruck, Abschwung: sinkende Produktion, fallende Investitionen, steigende Arbeitslosigkeit, Tief: geringe Produktion und hohe Arbeitslosigkeit, niedrige Investitionen, Wichtige Indikatoren: BIP, Arbeitslosenquote, Produktions- und Stimmungsdaten, Auslöser: Nachfrageschocks, Angebotsstörungen, finanzielle Krisen, politische Unsicherheit, Auswirkungen betreffen Konsum, Investitionen, Staatshaushalt und Außenhandel, Unternehmen und Investoren nutzen Konjunkturprognosen für Planung und Strategien