Test zu Sportsoziologie: Grundlagen, Organisation und Doping
Sportsoziologie: Grundlagen, Organisation & Doping verstehen
Test: Theorie und Konzepte der Sportsoziologie, Methoden der Sportsoziologie, Sport und Gesundheit, Organisierter Sport, Organisationen und Institutionen im Sport, Doping im Leistungssport, Dopingkontrollen und Politik, Recht, Daten und Verfahren im Anti-Doping, Dopingstoffe und Wirkstoffe, Anti-Doping-Rechtsrahmen, Geschichte, Elitesport, Migration und Trainingsbedingungen, Gesundheit und Krankheit, Gesundheitskonzepte und Salutogenese, Gesundheitssport und Prävention, Sporttherapie und Rehabilitation, Sozialisation und Identitätsbildung im Sport, Migration im Frauenfußball, Sportmigration und Mobilität, Lehre und Prüfungen in der Sportsoziologie
20 Fragen
Frage 1: Die Landes-Behindertensportverbände sind für die Anerkennung der Rehabilitationssportgruppen zuständig, um Abrechnungsmöglichkeiten mit allen Krankenkassen zu gewährleisten.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die Landes-Behindertensportverbände sind für die Koordination und die Anerkennung der in den Mitgliedsvereinen eingerichteten Sportgruppen zuständig, um Abrechnungsmöglichkeiten mit den Versicherungsträgern (nicht explizit 'allen Krankenkassen') zu gewährleisten. Die gesetzliche Krankenkasse ist zwar ein Versicherungsträger, aber die Formulierung 'allen Krankenkassen' ist zu umfassend, da der Text nur 'die gesetzliche Krankenkasse, die Unfallversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung' nennt.
Frage 2: Welche der folgenden Institutionen sind gemäß dem Studienmaterial als Versicherungsträger für die Finanzierung des Rehabilitationssports in Deutschland vorgesehen?
A. Die gesetzliche Krankenkasse
B. Die private Krankenversicherung
C. Die gesetzliche Rentenversicherung
D. Die Unfallversicherung
Erklärung: Laut Studienmaterial übernehmen die gesetzliche Krankenkasse, die Unfallversicherung und die gesetzliche Rentenversicherung als Versicherungsträger die Finanzierung für einen bestimmten Zeitraum und Umfang des Rehabilitationssports.
Frage 3: Längsschnittstudien haben umfassend belegt, dass Vereinssport maßgeblich zur Reduzierung von gesundheitsriskanten und gewaltbereiten Einstellungen bei Jugendlichen beiträgt.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die Studie von Brettschneider und Kleine (2002) ergab in einer Längsschnittuntersuchung keine nennenswerten Sozialisationseffekte des (Vereins-)Sports hinsichtlich der Reduzierung von gesundheitsriskanten oder gewaltbereiten Einstellungen und Verhaltensweisen bei Jugendlichen.
Frage 4: Welche der folgenden persönlichen Merkmale werden im Kontext der Sozialisation zum Sport als relevante Faktoren für die Sportbeteiligung und das Sportengagement genannt?
A. Genetisch prädisponierte und sozial vermittelte Persönlichkeitsmerkmale
B. Körperliche, motorische, psychische und soziale Kompetenzen
C. Sportbezogene Motive, Einstellungen und Interessen
D. Sozialstrukturelle Merkmale wie Geschlecht und Alter
Erklärung: Der Textabschnitt '3 Sozialisation zum Sport' unter dem Unterpunkt 'Persönliche Orientierungen und Kompetenzen' führt auf, dass genetisch prädisponierte und sozial vermittelte Persönlichkeitsmerkmale, körperliche, motorische, psychische und soziale Kompetenzen sowie sportbezogene Motive, Einstellungen und Interessen die Sportbeteiligung stützen oder behindern. Sozialstrukturelle Merkmale werden im Text ebenfalls als Faktoren für soziale Ungleichheiten im Sport genannt, jedoch nicht als 'persönliche Merkmale' im Sinne von individuellen Orientierungen, Kompetenzen und Kapazitäten, sondern als externe Determinanten.
Frage 5: Die Mehrheit der ausländischen Spielerinnen in den skandinavischen Ligen im Jahr 2009 stammte aus nicht-europäischen Ländern.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Mehr als die Hälfte (52%) der migrierten Spielerinnen in Skandinavien stammen aus nordischen Ländern, und weitere 12% aus anderen europäischen Ländern. Dies bedeutet, dass die Mehrheit der Spielerinnen (52% + 12% = 64%) aus europäischen Ländern kamen, nicht aus nicht-europäischen.