Test zu Sensomotorische Entwicklung und kindliche Reflexe
Sensomotorische Entwicklung & Kindliche Reflexe einfach erklärt
Test: Neugeborenenreflexe, Sensomotorische Entwicklung, Lagereaktionen, Motorische Entwicklung
20 Fragen
Frage 1: Schwächt sich der Galantreflex mit zunehmender Rumpfatabilität in Rückenlage ab?
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Der Galantreflex schwächt sich physiologisch mit zunehmender Rumpfatabilität in Rückenlage ab.
Frage 2: Welche der folgenden Aussagen über die Beinreflexe bei Neugeborenen, basierend auf den bereitgestellten Studienmaterialien, ist/sind korrekt?
A. Der Magnetreflex wird durch Druck auf die Fußsohlen ausgelöst und bewirkt eine langsame Streckung der Beine.
B. Beim Gekreuzten Streckreflex spreizen sich die Zehen fächerförmig ab, und er ist physiologisch bis etwa zur 6. Woche nachweisbar.
C. Der Extensorenstoß der Beine äußert sich im kurzzeitigen Übernehmen von Gewicht und einer stabilen Stehposition des Kindes für mehrere Sekunden.
D. Der Suprapubische Streckreflex wird durch Druck oberhalb der Symphyse ausgelöst und führt zu einer Streckung beider Beine.
Erklärung: Option 0 ist korrekt: Laut den Studienmaterialien wird der Magnetreflex durch Druck mit beiden Daumen auf beide Fußsohlen bei gebeugten Hüften und Knien ausgelöst und die Reaktion ist, dass der Kontakt zwischen Finger und Füßen bestehen bleibt und die Beine langsam gestreckt werden. Option 1 ist korrekt: Der Gekreuzte Streckreflex bewirkt, dass sich das freie Bein streckt und die Zehen fächerförmig abgespreizt werden. Seine Waltezeit beträgt ungefähr 0-6 Wochen. Option 2 ist inkorrekt: Beim Extensorenstoß der Beine übernimmt das Kind zwar kurzzeitig Gewicht und 'steht', aber das Nachlassen der Extensorenaktivität gehört ebenfalls zur physiologischen Reflexantwort. Es ist keine stabile Stehposition über längere Zeit. Option 3 ist korrekt: Der Suprapubische Streckreflex wird durch Druck mit Daumen oberhalb der Symphyse nach dorsal caudal ausgelöst und die Reaktion ist eine Streckung beider Beine.
Frage 3: Die motorische Entwicklung eines Kindes folgt ausschließlich einem starren genetischen Plan und kann nicht durch gezieltes Üben beschleunigt werden.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die motorische Entwicklung folgt einem genetisch festgelegten Plan, der jedoch nicht starr eingehalten wird. Gezieltes Üben kann den Erwerb motorischer Fähigkeiten beschleunigen, und Umwelteinflüsse modifizieren die Entwicklung.
Frage 4: Welche der folgenden motorischen Meilensteine in Rückenlage sind im 1. Trimenon (0-3 Monate) typisch für die Entwicklung eines Säuglings?
A. Holokinese und primitives Strampeln im 1. Monat.
B. Alterierendes Strampeln im 2. Monat und Hand-Hand-Koordination im 3. Monat.
C. Einzelellenbogenstütz im 4. Monat.
D. Fechterstellung bis zur 6. bis 8. Lebenswoche.
Erklärung: Im 1. Trimenon sind in Rückenlage die Holokinese und das primitive Strampeln (1. Monat), das alternierende Strampeln (2. Monat), die Hand-Hand- oder Hand-Mund-Koordination (3. Monat) sowie die Fechterstellung (bis 6. bis 8. Lebenswoche) typische Meilensteine. Der Einzelellenbogenstütz ist ein Meilenstein des 2. Trimenons (4. Monat) in Bauchlage, nicht in Rückenlage des 1. Trimenons.
Frage 5: Zur entwicklungsneurologischen Diagnostik bei Säuglingen wurden insgesamt 7 spezifische Lagereaktionen zusammengefasst.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die Studienmaterialien besagen, dass zur entwicklungsneurologischen Diagnostik 7 Lagereaktionen zusammengefasst wurden, um frühzeitig zentrale Koordinationsstörungen bei Säuglingen zu erkennen.