Test zu Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen
Qualitätsmanagement im Gesundheits- und Sozialwesen: Leitfaden
Test: Grundlagen Qualitätsmanagement, Qualitätsbegriffe, Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen, Qualitätsmanagementsystem, Ärztliche Rechte, Sozialgesetzgebung, Präsentation
20 Fragen
Frage 1: Das Sozialgesetzbuch Fünf (SGB V) listet in den Studienmaterialien ausdrücklich den § 135a als spezifische Rechtsgrundlage für die Definition von Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement auf.
A. Ja
B. Nein
Erklärung: Die Studienmaterialien definieren Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement im § 135a SGB V. Die Tabelle der rechtlichen Grundlagen listet jedoch für das SGB V nur den Eintrag "135 ff." für die Sicherung der Qualität der Leistungserbringung auf, nicht explizit den § 135a.
Frage 2: Wann begann die zeitliche Entwicklung des Qualitätsmanagements im Gesundheits- und Sozialwesen (GSW) in Deutschland, gemäß den vorliegenden Materialien?
A. 1956
B. 1963
C. 1986
D. 1994
Erklärung: Die zeitliche Entwicklung des Qualitätsmanagements im GSW in Deutschland begann im Jahr 1986, als die Bundesärztekammer (BÄK) und die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG e. V.) die Einführung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung vereinbarten.
Frage 3: Führt die unzureichende Schulung bei der Einführung einer Strategie zur digitalen Dokumentation im Krankenhaus zu Doppeldokumentation und Frust?
A. Ja
B. Nein
Erklärung: Laut den Studienmaterialien führt die Einführung einer Strategie zur digitalen Dokumentation, die unzureichend geschult wird, zu Doppeldokumentation und Frust im Krankenhaus.
Frage 4: Welche der folgenden Aussagen beschreibt die Rolle der strategischen Ebene im Qualitätsmanagementsystem (QMS) gemäß den bereitgestellten Materialien?
A. Die strategische Ebene legt übergeordnete Werte und Leitbilder fest, die alle Handlungen leiten.
B. Die strategische Ebene dient als Brücke zwischen normativem Anspruch und der Umsetzung im täglichen Arbeitsalltag.
C. Auf der strategischen Ebene werden konkrete Maßnahmen wie die Ist-Analyse und die Dokumentation durchgeführt.
D. Die strategische Ebene formuliert normative Ziele und setzt den Rahmen für Unternehmensgrundsätze.
Erklärung: Die Materialien definieren die strategische Ebene als die Brücke zwischen normativem Anspruch (z. B. Patientensicherheit) und der Umsetzung im Alltag. Die Festlegung übergeordneter Werte und Leitbilder sowie das Formulieren normativer Ziele gehören zur normativen Ebene, während konkrete Maßnahmen wie die Ist-Analyse zur operativen Ebene zählen.
Frage 5: Ärztinnen und Ärzte sind dazu verpflichtet, das Recht ihrer Patientinnen und Patienten auf freie Arztwahl oder -wechsel zu achten.
A. Ja
B. Nein
Erklärung: Laut § 7 Absatz 2 der Muster-Berufsordnung für Ärzte müssen Ärztinnen und Ärzte das Recht ihrer Patientinnen und Patienten auf freie Wahl oder Wechsel des Arztes respektieren.