Test zu Mykenische Zivilisation und Griechische Dunkle Jahrhunderte
Mykenische Zivilisation & Griechische Dunkle Jahrhunderte – Dein Guide
Test: Archäologische Epochen: Archaische und frühklassische Griechenland, Archäologische Epochen: Polis und Gesellschaft im antiken Griechenland, Mykenische Gesellschaft und Politik, Mykenische Kunst und Religion, Mykenische Forschung und Methoden, Mykenische Paläste und Verwaltung, Palastwirtschaft, Archäologische Epochen: Spät- und nachpalatiale griechische Entwicklungen, Mykenische Forschung und Methods, Regionale Archäologie, Archäologie von Lefkandi, Archäologische Epochen: Dunkle Jahrhunderte und Übergangsphasen
20 Fragen
Frage 1: Im 11. Jahrhundert gründeten die Bewohner des griechischen Festlandes keine neuen Siedlungen an der Küste Kleinasiens.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Der Text besagt ausdrücklich: „Schon im 11. Jahrhundert segelten die Bewohner des griechischen Festlandes wieder über die Ägäis, um Siedlungen an der Küste von Kleinasien zu gründen.“ Dies widerlegt die Aussage, dass keine Siedlungen gegründet wurden.
Frage 2: Welche Aussage trifft auf die überregionalen Kontakte in der postpalatialen Epoche zu, basierend auf den Grabbeigaben in Attika?
A. Die Grabbeigaben deuten auf Kontakte ausschließlich innerhalb des griechischen Festlandes hin.
B. Die Herkunft der Grabbeigaben indiziert überregionale Kontakte bis nach Kreta, Zypern, Rhodos, Syrien und Ägypten.
C. Überregionale Kontakte waren in dieser Epoche vollständig zum Erliegen gekommen.
D. Die Kontakte beschränkten sich auf die Ägäis und umfassten keine entfernten Regionen wie Ägypten.
Erklärung: Der Text besagt: "Manche der vielen Grabbeigaben ... indizieren durch ihre Herkunft außerdem, daß immer noch überregionale Kontakte bestanden, und zwar bis nach Kreta, Zypern, Rhodos, Syrien und Ägypten." Dies widerlegt die anderen Optionen, die entweder eine Begrenzung der Kontakte oder deren vollständiges Ende behaupten.
Frage 3: Die postpalatiale Epoche war durch eine anhaltende Stabilität und das Fehlen signifikanter Veränderungen in den Siedlungsstrukturen gekennzeichnet.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die anderthalb Jahrhunderte nach dem Untergang der Paläste waren eine Zeit der allgemeinen und allgegenwärtigen Unsicherheit, was sich in häufigen Veränderungen der Siedlungsstrukturen und einer hohen Mobilität der Bevölkerung manifestierte. Die Notwendigkeit der Sicherung gegen Angriffe führte dazu, dass Siedlungen oft auf schwer zugängliche, gut zu verteidigende Höhen verlegt und mit Mauern umgeben wurden, was dem Gegenteil von Stabilität entspricht.
Frage 4: Was macht die organischen Funde aus der Region Nichoria im Rahmen der Forschung besonders interessant?
A. Sie ermöglichen keine kulturell oder historisch relevanten Aussagen, da sie zu spärlich sind.
B. Sie sind durch moderne naturwissenschaftliche Analysen gut erforscht.
C. Sie haben nur eine geringe Bedeutung für die kulturhistorische Forschung.
D. Sie ermöglichen kulturhistorisch relevante Aussagen.
Erklärung: Der Text besagt, dass die Siedlung Nichoria von großem Interesse ist, weil die organischen Funde aus der Region durch moderne naturwissenschaftliche Analysen gut erforscht sind und kulturhistorisch relevante Aussagen ermöglichen.
Frage 5: Die Rekonstruktion des Hauses Unit IV-1 in Nichoria zeigt ein Gebäude, dessen Außenwände aus festen Steinmauern bestanden, die ein Ziegeldach trugen.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die Studie beschreibt, dass die Außenwände des Hauses Unit IV-1 aus Lehmziegeln auf einem niedrigen Steinsockel mit Holzpfosten bestanden, auf denen das vermutlich strohgedeckte Dach ruhte. Es gab keine festen Steinmauern mit Ziegeldach.