Test zu Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB
Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: GKV & UKV erklärt
Test: Bilanzierung und Jahresabschluss, Gewinn- und Verlustrechnung, Buchführung
20 Fragen
Frage 1: Die Nord Bike AG hat die Rückstellung für Pensionen handelsrechtlich um 15.000 Euro aufgestockt.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Laut den Geschäftsvorfällen (GF 11) und den Buchungssätzen (Seite 261) wurde die Pensionszusage (Rückstellung) handelsrechtlich um 15.000 Euro aufgestockt.
Frage 2: Welche der folgenden Buchungssätze sind für aktivierte Eigenleistungen korrekt?
A. BGA (Pavillon) an Andere aktivierte Eigenleistung für 8.000 Euro.
B. Selbst geschaffenes immaterielles AV an Andere aktivierte Eigenleistung für 15.000 Euro.
C. Andere aktivierte Eigenleistung an Personalaufwand für 5.000 Euro.
D. Andere aktivierte Eigenleistung an Material für 3.000 Euro.
Erklärung: Laut den Studienmaterialien erfolgen die Buchungssätze für aktivierte Eigenleistungen wie folgt: Für den Pavillon (BGA) wird 'BGA (Pavillon) an Andere aktivierte Eigenleistung' mit 8.000 Euro gebucht. Für die selbst erstellte Software wird 'Selbst geschaffenes immaterielles AV an Andere aktivierte Eigenleistung' mit 15.000 Euro gebucht. Die Aufwendungen (Personalaufwand und Material) für den Pavillon sind bereits in anderen Positionen enthalten und werden nicht direkt gegen 'Andere aktivierte Eigenleistung' gebucht, sondern 'Andere aktivierte Eigenleistung' stellt eine Ertragsposition dar, die die aktivierten Eigenleistungen ergebniswirksam berücksichtigt.
Frage 3: Der Begriff der Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen (Nr. 2 UKV) entspricht vollständig dem Herstellungskostenbegriff gemäß § 255 Abs. 2 HGB.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Laut den Studienmaterialien (Folie 239) entspricht der Begriff der Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen (Nr. 2 UKV) nicht dem Herstellungskostenbegriff gemäß § 255 Abs. 2 HGB.
Frage 4: Bei der Überführung vom Gesamtkostenverfahren (GKV) zum Umsatzkostenverfahren (UKV) werden die Aufwendungen für Bestandserhöhungen separat als Einnahmeposten ausgewiesen.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Beim Umsatzkostenverfahren werden Aufwendungen für Bestandserhöhungen nicht ausgewiesen. Stattdessen sind Bestandsminderungen Bestandteil der 'Umsatzkosten' der Periode.
Frage 5: Welche Kosten werden im Umsatzkostenverfahren (UKV) grundsätzlich nach betrieblichen Funktionsbereichen gegliedert?
A. Kosten werden nach Absatzmengen abgegrenzt.
B. Kosten werden nach betrieblichen Funktionsbereichen (Herstellung, Verwaltung, Vertrieb …) gegliedert.
C. Die Aufwendungen für Bestandserhöhungen werden nicht ausgewiesen.
D. Die Kosten für Lagerzugänge werden ausgewiesen.
Erklärung: Gemäß den Grundüberlegungen zum Umsatzkostenverfahren (UKV) werden Kosten grundsätzlich nach betrieblichen Funktionsbereichen (Herstellung, Verwaltung, Vertrieb …) gegliedert. Die anderen Optionen beschreiben weitere Merkmale des UKV, aber die Gliederung nach Funktionsbereichen ist der spezifische Aspekt, der in der Frage adressiert wird.