Test zu Ferdinand de Saussure und der Strukturalismus
Ferdinand de Saussure & Strukturalismus: Eine Einführung
Test: Strukturalistische Linguistik
20 Fragen
Frage 1: Assoziativität beschreibt die direkte, objektiv beobachtbare Verknüpfung von Zeichenausdruck und Zeicheninhalt außerhalb des menschlichen Gedächtnisses.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Assoziativität ist ein psychologisches Phänomen der Verknüpfung von Zeichenausdruck und Zeicheninhalt, das im Gedächtnis stattfindet.
Frage 2: Im Satzbeispiel „Das Haus war groß“ fällt nur das Wort „war“ in das verbale Paradigma Tempus des Verbs „sein“.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Laut den Materialien fallen im Kontext des grammatischen Paradigmas Tempus des Verbs „sein“ sowohl „ist“ als auch „war“ in dieses Paradigma. Die Aussage, dass nur „war“ hineinfällt, ist daher falsch.
Frage 3: Ferdinand de Saussure wird als Begründer des Strukturalismus anerkannt, da er die Linguistik maßgeblich auf die diachrone Sprachbetrachtung neu ausgerichtet hat.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die Studienmaterialien besagen, dass Ferdinand de Saussures Verdienst die Neuorientierung der Linguistik auf die Sprache der Gegenwart (= synchrone Sprachbetrachtung) ist, nicht auf die diachrone Sprachbetrachtung.
Frage 4: Ist Langue ein virtuelles System einer Einzelsprache, das im Kopf des Sprechers existiert und für die Linguisten nicht direkt beobachtbar ist?
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Langue wird als virtuelles System einer Einzelsprache definiert, das im Kopf des Sprechers vorhanden ist und für Linguisten nicht direkt beobachtbar ist. Dies wird im Text explizit erwähnt.
Frage 5: Werden in der modernen Linguistik die traditionellen Korpora durch elektronische Korpora ersetzt?
A. Ano
B. Ne
Erklärung: In der modernen Linguistik wird zwar immer noch die ursprünglich strukturalistische Methodik angewandt, jedoch mit dem Unterschied, dass die traditionellen Korpora durch elektronische Korpora ersetzt wurden.