Test zu Eliten und Gesellschaft in westgriechischen Kolonien

Eliten & Gesellschaft in westgriechischen Kolonien: Eine Analyse

Frage 1 von 50%

Stammt die Kalksteinskulptur einer stillenden Zwillingsmutter, einer Kourotrophos, die im Museo Archeologico Regionale „Paolo Orsi“ in Syrakus aufbewahrt wird, aus Megara Hyblaia?

Test: Elite, Bestattungsriten: kulturelle Bräuche, Westgriechische Gesellschaft: Kolonien & Institutionen, Archäologie griechischer Kolonien, Bestattungsriten: archäologische Funde, Westgriechische Gesellschaft: Sozialstruktur & Bestattung, Kouroi, Archäologie griechischer Gräber, Ikonographie der griechischen Antike

20 Fragen

Frage 1: Stammt die Kalksteinskulptur einer stillenden Zwillingsmutter, einer Kourotrophos, die im Museo Archeologico Regionale „Paolo Orsi“ in Syrakus aufbewahrt wird, aus Megara Hyblaia?

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Die Studie besagt: "außer- dem stammt die Kalksteinskulptur einer stillenden Zwillingsmutter, einer Kourotro- phos, von einem benachbarten Grab (Abb. 5), 77" und in Fußnote 77 wird der Aufbewahrungsort als "Syrakus, Museo Archeologico Regionale „Paolo Orsi“" angegeben, wobei der Fundort Megara Hyblaia ist.

Frage 2: Welche der folgenden Aussagen beschreiben die Funktion beschrifteter Grabmonumente in westgriechischen Kolonien hinsichtlich der Individualisierung des Grabes und der Verehrung des Verstorbenen?

A. Sie ermöglichten die Darstellung des sozialen Status des Verstorbenen durch die Art der Grabgestaltung, wie Säulenformen.

B. Sie bezogen sich auf eine bestimmte Person, indem sie deren Namen und den der Eltern nannten, was auf Familie und Abstammung verwies.

C. Sie dienten der gezielten Auffindung eines Grabes und der Erinnerung oder einer Spende vor Ort, speziell für den dort Liegenden.

D. Sie zeigten die Zugehörigkeit zu einer exklusiven Grabgruppe innerhalb der Nekropole durch die Verwendung von Importgefäßen.

Erklärung: Laut dem Studienmaterial standen beschriftete Grabmonumente für eine deutliche Individualisierung des Grabes und der Verehrung des Verstorbenen. Sie bezogen sich auf eine bestimmte Person mit Namen und Elternnamen, was auf Familie und Abstammung verwies, und sie ermöglichten das gezielte Aufsuchen eines Grabes, die Erinnerung oder eine Spende vor Ort, speziell für den dort Liegenden. Die Säulenform bezog sich auf andere Kontexte wie Heiligtümer oder Wagenrennen, während die Zugehörigkeit zu einer exklusiven Grabgruppe durch die Lage der Gräber, Bestattungsbehältnisse und Beigaben, nicht spezifisch durch beschriftete Monumente allein, kenntlich gemacht wurde.

Frage 3: Das Gräberfeld zählte in den westgriechischen Kolonien nicht zu den Orten elitärer Repräsentation und öffentlichen Wettbewerbs.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Laut den Studienmaterialien gehörte das Gräberfeld zu den Orten elitärer Repräsentation und öffentlichen Wettbewerbs, neben der Agora und zwei weiteren Orten.

Frage 4: Neben dem Gräberfeld und der Agora, welche weiteren Orte dienten der elitären Repräsentation und dem öffentlichen Wettbewerb in den westgriechischen Kolonien, laut dem Studienmaterial?

A. Dem Theater und den privaten Residenzen

B. Den Heiligtümern und den Versammlungsstätten

C. Den Heiligtümern und den Sportstätten

D. Den Gerichtsgebäuden und den öffentlichen Bädern

Erklärung: Der Studienabschnitt besagt: 'Der Aktionsraum ‚Gräberfeld‘ gehörte zu den drei anderen Orten elitärer Repräsentation und öffentlichen Wettbewerbs: zur Agora, zur 63 Shepherd 2015, 363. 64 Geiger 2012, 29 f. Lizenziert für Universitätsbibliothek Mainz - Erwerbungsabteilung Monographien am 14.02.2024 um 16:15 Uhr BiblioScout' und verweist auf eine Fußnote. Die vollständige Aufzählung im Text, die über die Zitation hinausgeht, nennt konkret 'Agora, zu den Heiligtümern und zu den Sportstätten'.

Frage 5: Die kouroi verkörperten in archaischer Zeit Ideale primär durch ihre individuellen Attribute und spezifischen Personifikationen.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: In archaischer Zeit wurden Ideale nicht durch Personifikationen visualisiert, sondern an konkreten Gestalten ins Bild gesetzt. Die kouroi sind in einem etablierten Schema mit einem beschränkten Repertoire von individuellen Attributen ausgebildet, und Werte standen im Vordergrund, die über eine allgemein verständliche Bildformel umgesetzt wurden.