Zusammenfassung von Einführung in die Linguistische Semantik
Einführung in die Linguistische Semantik: Grundlagen verstehen
Einführung
Semantik (Wortsemantik) untersucht die Bedeutungen sprachlicher Zeichen und die Beziehungen zwischen ihnen. Dieses Material fasst die Schlüsselkonzepte der Bedeutung, Bedeutungstypen, paradigmatische Beziehungen im Wortschatz und das Kompositionalitätsprinzip der Bedeutung zusammen. Ziel ist es, einen Überblick zu geben, der sich für Mitschriften und weiterführende Studien eignet.
Definition: Semantik ist eine linguistische Disziplin, die sich mit der Bedeutung sprachlicher Zeichen und der Art und Weise befasst, wie diese Bedeutung zwischen den Mitgliedern einer Sprachgemeinschaft geteilt wird.
1. Was ist Bedeutung?
Bedeutung ist der repräsentierte Inhalt, den Mitglieder einer Sprachgemeinschaft mit einem bestimmten Wort oder Ausdruck verbinden. Im bilateralen Zeichenmodell ist Bedeutung identisch mit dem Signifikat (der Inhaltsseite) des Zeichens.
Merkmale der Bedeutung (die fünf „K“)
- konventionalisiert – Bedeutung ist Teil des Zeichensystems einer gegebenen Sprachgemeinschaft.
- kognitiv – existiert „im Kopf“ der Sprachnutzenden.
- kooperativ – entsteht und festigt sich durch gemeinsame Verwendung.
- kontextuell / kontextabhängig – Bedeutung kann vom situativen Kontext abhängen.
- kodifiziert – wird z.B. in Wörterbüchern festgehalten und erklärt.
Definition: Bedeutung ist die Gesamtheit von Vorstellungen und Eigenschaften, die mit einem sprachlichen Zeichen innerhalb einer spezifischen Sprachgemeinschaft verbunden sind.
2. Grundlegende Unterscheidung von Bedeutungen
Wir unterscheiden zwei Haupttypen:
- Denotative (referenzielle) Bedeutung – die grundlegende, definierende Bedeutung eines Wortes; das, was ein Wort „bezeichnet“; typischerweise jedem Lexem eigen.
- Konnotative Bedeutung – Nebenbedeutungen, die mit der Beziehung des Sprechers zum Inhalt zusammenhängen, mit emotionalen, situativen oder regionalen Nuancen.
Beispiel:
- Die Wörter Frau, Dame, Weib (Deutsch) teilen die denotative Bedeutung: „erwachsene Person weiblichen Geschlechts“. Die Denotation ist dieselbe, die Konnotationen unterscheiden sich: Frau neutral, Dame mit der Konnotation von Höflichkeit/einem Hauch höherer Kultiviertheit, Weib pejorativ.
Wussten Sie, dass Konnotationen einen entscheidenden Einfluss auf die soziale Wahrnehmung des Sprechers haben können und zu Ausdrücken führen können, die als diskriminierend oder beleidigend empfunden werden?
3. Paradigmatische Bedeutungsbeziehungen
Wörter im Wortschatz bilden keine isolierten Einheiten, sondern Beziehungen und Netzwerke. Haupttypen paradigmatischer Beziehungen:
| Beziehungstyp | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
| Synonymie | Ähnlichkeit/oder teilweise Übereinstimmung der Bedeutung | die Probe – der Versuch |
| Hyperonymie / Hyponymie | Überordnung / Unterordnung | der Nadelbaum (Hyperonym) vs. die Kiefer, die Fichte (Hyponyme) |
| Kohyponymie | gleichrangige Hyponyme | die Kiefer, die Fichte, die Tanne (Beziehung untereinander) |
| Antonymie | Bedeutungsgegensatz | stumpf – spitz, berufstätig – arbeitslos |
| Ambiguität / Homonymie | gleiche Form, unterschiedliche Bedeutungen (unterschiedlicher Ursprung) | der Kiefer (Baum) x die Kiefer (Kieferknochen); das Tor (Pforte) x der Tor (Narr) |
Definition: Ein Hyperonym ist ein allgemeinerer Ausdruck, ein Hyponym ist ein speziellerer Ausdruck; Kohyponyme sind Hyponyme desselben Hyperonyms.
4. Kompositionalität der Bedeutung
Kompositionalität (auch: Zusammensetzbarkeit) bedeutet, dass die Bedeutung komplexer Ausdrücke aus den Bedeutungen ihrer Teile und der Art ihrer Verknüpfung resultiert. Das Prinzip der Kompositionalität erleichtert das Verständnis neuer Phrasen und die Bildung produktiver Ausdrüc
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Semantik der Wortbedeutung
Klíčové pojmy: Semantik = Lehre von der Bedeutung sprachlicher Zeichen, Die Bedeutung hat 5 Attribute: konventionalisiert, kognitiv, kooperativ, kontextuell, kodifiziert, Denotative Bedeutung = die grundlegende Referenzbedeutung eines Lexems, Konnotative Bedeutung = die emotionalen oder situativen Nuancen eines Wortes, Hyperonymie = übergeordneter Begriff; Hyponymie = untergeordnete Begriffe, Synonymie = Bedeutungsähnlichkeit, oft partiell, Antonymie = gegensätzliche Bedeutungen, Homonymie = gleiche Form, unterschiedliche Bedeutungen (unterschiedlicher Ursprung), Kompositionalität = die Bedeutung eines Kompositums ergibt sich aus seinen Bestandteilen und den Verknüpfungsregeln, Lernpraxis: Denotation, Konnotationen und Kontext festhalten, Wortfelder und Wortfamilien für effektives Lernen bilden, Textanalyse: Konnotationen und Ambiguität identifizieren