Die Römische Republik: Aufbau & Ständekämpfe einfach erklärt
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Frage: Wer waren die Piebejer (Plebejer)?
Antwort: Alle nicht-adligen Römer (von lat. plebs = Menge, Volk).
Frage: Was versteht man unter den Ständekämpfen?
Antwort: Die Auseinandersetzungen zwischen Patriziern und Piebejern, bei denen Piebejer für Aufhebung der Machtabschottung der Patrizier kämpften.
Frage: Welche aktive Form des Widerstands setzten die Piebejer ein, um Druck auf die Patrizier auszuüben?
Antwort: Sie verweigerten den Militärdienst als römische Soldaten und traten teilweise in eine Art Streik (Verlassen der Stadt und Lager außerhalb).
Frage: Warum war der Streik der Piebejer militärisch wirksam?
Antwort: Weil die Fußsoldaten den Hauptteil der römischen Armee stellten, konnte ohne sie keine Schlacht gewonnen werden.
Frage: Wie lange dauerten die Ständekämpfe ungefähr?
Antwort: Über zweihundert Jahre, von 500 bis 287 v. Chr.
Frage: Welche dauerhafte politische Errungenschaft erhielten die Piebejer 494 v. Chr.?
Antwort: Sie hielten eigene Versammlungen ab und wählten Volkstribunen, die Maßnahmen der Magistrate verhindern dürfen (Veto).
Frage: Welche wichtige Gesetzesveröffentlichung gab den Piebejern um 450 v. Chr. Rechtssicherheit?
Antwort: Erstmals wurden Gesetze auf zwölf Tafeln veröffentlicht, auf die sich die Piebejer berufen konnten.
Frage: Welche Änderung in den Eheverhältnissen trat 445 v. Chr. ein?
Antwort: Ehen zwischen Piebejern und Patriziern wurden erlaubt.
Frage: Welche politische Zugangsänderung gab es 367 v. Chr.?
Antwort: Auch Piebejer durften Konsuln und Magistrate werden.
Frage: Welche wirtschaftssoziale Reform wurde 326 v. Chr. eingeführt?
Antwort: Die Schuldknechtschaft wurde verboten; die Schulden selbst wurden jedoch nicht erlassen.