Test zu Deutsche Vollformen und Verschmelzungen: Erwerb
Deutsche Vollformen & Verschmelzungen: Erwerb leicht gemacht
Test: Sprachwissenschaftliche Varianzforschung, Nichtmuttersprachliche Datenauswertung, Verschmelzungsformen im Deutschen
20 Fragen
Frage 1: Muttersprachler sind sich bei erwarteten Vollformen in deiktischen Kontexten in über 90% der Fälle sicher in ihrer Antwort.
A. Ja
B. Nein
Erklärung: Im Fragebogen „Ratings“ waren sich Muttersprachler in deiktischen Kontexten zu 90,7 % (88) ihrer Antwort sicher, wenn es sich um eine Vollform handelte.
Frage 2: Basierend auf den Ergebnissen des Fragebogens „Ratings“, wie sicher sind sich Muttersprachler ihrer Antwort, wenn es sich um den deiktischen Gebrauch einer Vollform handelt?
A. Sie sind sich in 90,7 % der Fälle sicher.
B. Sie sind sich in 77,2 % der Fälle sicher.
C. Sie sind sich in 22,3 % der Fälle unsicher.
D. Sie sind sich in weniger als 1 % der Fälle sicher.
Erklärung: Der Studienmaterial besagt: „Betrachtet man nur die Antworten mit einer Vollform, so sind sich die Muttersprachler in 90,7 % (88) ihrer Antwort sicher, wenn es sich um deiktischen Gebrauch handelt.“ Diese Information entspricht der Option 0. Die anderen Optionen beziehen sich auf phorische Kontexte oder andere Aspekte der Untersuchung.
Frage 3: L2-Lerner verwendeten im phorischen Gebrauch die Vollform häufiger als die Verschmelzungsform.
A. Ja
B. Nein
Erklärung: Beim phorischen Gebrauch zogen die L2-Lerner die Verschmelzungsform (49,3 %) der Vollform vor (nur 8,6 %).
Frage 4: Die meisten Fehler beim obligatorischen Gebrauch von Verschmelzungen traten bei Nichtmuttersprachlern im Zusammenhang mit Regel (1) auf, die sich auf substantivierte Infinitive und Adjektive bezieht.
A. Ja
B. Nein
Erklärung: Die Studie zeigt, dass bei L2-Lernern die meisten Fehler beim Gebrauch von Verschmelzungen bei Regel (1) – vor substantivierten Infinitiven und Adjektiven – auftraten.
Frage 5: Welche der folgenden Regeln zum obligatorischen Gebrauch von Verschmelzungen wurde von L2-Lernern laut Studie am seltensten verletzt?
A. Regel (1) – vor substantivierten Infinitiven und Adjektiven
B. Regel (5) – innerhalb von festen Wendungen
C. Regel (7) – bei generischer Verwendung der Substantive
D. Regel (3) – nach bestimmten Verben
Erklärung: Laut Studie verletzten L2-Lerner die Regeln zum obligatorischen Gebrauch von Verschmelzungen am seltensten bei Regel (5) – innerhalb von festen Wendungen – und Regel (7) – bei generischer Verwendung der Substantive. Die meisten Fehler traten hingegen bei Regel (1) auf. Regel (3) wird in den Studienmaterialien nicht als eine der am seltensten verletzten Regeln genannt.