Test zu Deutsche Nachkriegsgeschichte: BRD und DDR

Deutsche Nachkriegsgeschichte: BRD und DDR verständlich erklärt

Frage 1 von 50%

Die Deutsche Volkspartei war eine der ersten und größten Arbeiterbewegungen, die nach der Gründung der Bundesrepublik auf dem Gebiet der SBZ entstand.

Test: DDR, BRD, Nachkriegs- und Teilungspolitik, Nachkriegswirtschaft

20 Fragen

Frage 1: Die Deutsche Volkspartei war eine der ersten und größten Arbeiterbewegungen, die nach der Gründung der Bundesrepublik auf dem Gebiet der SBZ entstand.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Laut den Studienmaterialien war die Deutsche Volkspartei eine der ersten und größten Arbeiterbewegungen in der Weimarer Republik, nicht eine, die nach der Gründung der Bundesrepublik auf dem Gebiet der SBZ entstand. Obwohl die Materialien erwähnen, dass sie 1949 in der SBZ gegründet wurde, stellen sie auch klar, dass sie eine Bewegung der Weimarer Republik war.

Frage 2: Welche zentrale Haltung nahm Otto Grotewohl in seiner Regierungserklärung vom 12. Oktober 1949 zur deutschen Einheit ein?

A. Die endgültige Anerkennung der deutschen Spaltung und die Fokussierung auf den Aufbau des sozialistischen Staates.

B. Den eisernen Willen, beharrlich den Kampf um die Wiedererlangung der Einheit Deutschlands und seiner Souveränität auf demokratischer und friedlicher Grundlage zu führen.

C. Die Proklamation der vollen Souveränität der DDR als eigenständiger Staat, unabhängig von einer deutschen Wiedervereinigung.

D. Die Bereitschaft, die Bonner Verfassung als Grundlage für Verhandlungen über eine deutsche Wiedervereinigung zu akzeptieren.

Erklärung: Laut Otto Grotewohls Regierungserklärung ist die Bildung der Regierung der DDR „der Ausdruck der Tatsache, dass die demokratischen Kräfte unseres Volkes nicht gewillt sind, sich mit der Spaltung unseres Vaterlandes und der Versklavung seiner westlichen Teile abzufinden, sondern dass sie von dem eisernen Willen bereit sind, beharrlich den Kampf um die Wiedererlangung der Einheit Deutschlands und seiner Souveränität auf demokratischer und friedlicher Grundlage zu führen.“

Frage 3: Die Bundesrepublik Deutschland erlangte mit ihrer Gründung am 23. Mai 1949 die volle Souveränität.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Laut den Studienmaterialien erlangte die Bundesrepublik Deutschland mit ihrer Gründung am 23. Mai 1949 nicht die volle Souveränität. Insbesondere die Außenpolitik und die Kontrolle des wirtschaftlich wichtigen Ruhrgebiets blieben den Westalliierten vorbehalten.

Frage 4: Welche wichtigen Entwicklungen bezüglich Abkommen und Bündnissen erlebte die Bundesrepublik Deutschland im Jahr 1955 laut den bereitgestellten Materialien?

A. Die Aufnahme in die Organisation für Europäische Wirtschaftliche Zusammenarbeit (OEEC).

B. Das Inkrafttreten der Pariser Verträge, was zur Aufnahme in die Westeuropäische Union (WEU) und die NATO führte.

C. Die Unterzeichnung des Deutschlandvertrages der Bundesrepublik und der drei Westalliierten.

D. Ein Sparabkommen mit Frankreich, das eine Volksabstimmung über den Beitritt des Saarlandes zur Folge hatte.

Erklärung: Laut der Tabelle 'Abkommen und Bündnisse der Bundesrepublik' fanden im Jahr 1955 zwei wichtige Entwicklungen statt: Das Inkrafttreten der Pariser Verträge, welche die Aufnahme in die WEU und NATO beinhalteten, und ein Sparabkommen mit Frankreich, das zur Volksabstimmung über den Beitritt des Saarlandes führte. Die Aufnahme in die OEEC erfolgte 1949 und die Unterzeichnung des Deutschlandvertrages 1952.

Frage 5: Die gemeinsame Verwaltung Deutschlands durch den Alliierten Kontrollrat war vor dem Hintergrund des Kalten Krieges erfolgreich und verhinderte die Gründung von zwei deutschen Staaten.

A. Ano

B. Ne

Erklärung: Vor dem Hintergrund des entstehenden Kalten Krieges scheiterte die gemeinsame Verwaltung durch den Alliierten Kontrollrat und führte zur Gründung von zwei deutschen Staaten.