Podcast über Deutsche Modalverben im Präteritum
Deutsche Modalverben im Präteritum: Überblick & Konjugation
Podcast
Präteritum der Modalverben
Délka: 2 minut
Kapitoly
Eine Regel für alle
Vom Stamm zur Konjugation
Das komplette Muster
Přepis
Jonas: Stell dir eine Schülerin namens Lena vor. Sie will ihrer Freundin erzählen, warum sie gestern nicht zur Party kam. Sie fängt an: „Ich … für die Prüfung lernen.“ Welches Wort fehlt da, Clara?
Clara: Sie meint bestimmt: „Ich musste lernen.“ Und damit sind wir genau beim Thema: Das Präteritum der Modalverben. Das ist der Studyfi Podcast.
Jonas: Puh, das klingt kompliziert. Sechs Verben, unzählige Formen …
Clara: Gar nicht! Es gibt eine supereinfache Regel. Du nimmst den Infinitiv, zum Beispiel „müssen“, streichst den Umlaut und die Endung -en. Übrig bleibt „muss“.
Jonas: Okay, ich habe „muss“. Und jetzt?
Clara: Jetzt hängst du die Präteritum-Endung „-te“ an. Aus „muss“ wird „musste“. Das ist der Stamm für alle Personen. So wird aus „können“ dann „konnte“ und aus „wollen“ wird „wollte“.
Jonas: Das heißt, ich sage „ich musste“ und für die dritte Person „er, sie, es musste“? Also die gleiche Form?
Clara: Exakt! Das ist der Trick. Die erste und dritte Person Singular sind immer identisch. Ich konnte, er konnte. Ich sollte, er sollte. Kein „t“ am Ende!
Jonas: Und die anderen Personen? „Du“ und „ihr“?
Clara: Da kommen die bekannten Endungen dran: du musste-st, wir musste-n, ihr musste-t und sie musste-n. Das Muster gilt für alle: durfte, konnte, mochte, musste, sollte und wollte.
Jonas: Das ist ja viel einfacher als gedacht. Eine Regel für alle sechs Verben!
Clara: Genau! Einmal kapiert, für immer gekonnt. Das war’s für heute. Bis zum nächsten Mal!
Jonas: Tschüss!