Karteikarten zu Deutsche Literatur: Humanismus und Renaissance

Deutsche Literatur: Humanismus & Renaissance – Analyse & Überblick

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Wer ist der Autor von „Ackermann aus Böhmen“ und welche literarischen Gattungen werden im Text genannt?

Johannes von Saaz; genannt werden Narrenliteratur, protestantisches Drama, Jesuitendrama und Volksbücher.

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Deutsche Literatur der Renaissance und des Humanismus

29 Karten

Karte 1

Frage: Wer ist der Autor von „Ackermann aus Böhmen“ und welche literarischen Gattungen werden im Text genannt?

Antwort: Johannes von Saaz; genannt werden Narrenliteratur, protestantisches Drama, Jesuitendrama und Volksbücher.

Karte 2

Frage: Wie beginnt die Argumentation des Ackermann gegenüber dem Tod in „Ackermann aus Böhmen“?

Antwort: Zuerst rein emotional: er beschimpft den Tod und fordert von Gott und Welt seine Verurteilung und Hinrichtung als Mörder.

Karte 3

Frage: Wie verändert sich die Haltung des Ackermann im Verlauf des Streitgesprächs mit dem Tod?

Antwort: Er wird durch die Argumentation des Todes ruhiger und zugänglicher für rationale Argumente; der Streit verläuft von emotionalen zu mehr rationalen Arg

Karte 4

Frage: Welche Position vertritt der Tod im Streitgespräch (inhaltlich und stilistisch)?

Antwort: Der Tod spricht majestätisch im Plural, verachtet den Menschen und nimmt eine pessimistische, weltfeindliche und rationalistische Haltung ein, typisch

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Frage: Welche Haltung vertritt der Ackermann gegenüber Mensch und Welt?

Antwort: Er verteidigt eine optimistische Einstellung zur menschlichen Natürlichkeit und zum Diesseits, lobt den Menschen als „Krone der Schöpfung“.

Karte 6

Frage: Wie ist die Struktur von „Ackermann aus Böhmen“ aufgebaut?

Antwort: 32 Kapitel bilden das Streitgespräch; im 33. Kapitel folgt der Richterspruch Gottes; Abschluss ist ein Gebet, in dem Ackermann für das ewige Leben sei

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Frage: Auf welchen zwei Ebenen kann der Ackermann-Text gelesen werden?

Antwort: 1) Als persönliche Aussage des Autors über sein Unglück; 2) Als überpersönliche Aussage, in der Ackermann den Repräsentanten eines neuen Renaissanceme

Karte 8

Frage: Warum wird der Streit zwischen Ackermann und Tod oft als Kampf zwischen Renaissance und Mittelalter interpretiert?

Antwort: Weil Ackermann das irdische Leben und die Menschennatur lobt (Renaissance), während der Tod die weltfeindliche Haltung der mittelalterlichen Kirche ve

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Frage: Nenne ein typisches mittelalterliches Merkmal, das auch im Ackermann auftaucht.

Antwort: Ackermann argumentiert oft im Einklang mit der Bibel, was typisch für das Mittelalter ist.

Karte 10

Frage: Was ist das Ziel des Humanismus im 15.–16. Jahrhundert?

Antwort: Wiederentdeckung der antiken Kultur (Griechenland und Rom) mit Betonung von Bildung, Wissenschaft und Persönlichkeitsentwicklung.