Test zu Das Neuron: Aufbau und Signalübertragung
Das Neuron: Aufbau und Signalübertragung einfach erklärt
Test: Neuron/Neuronale Signalübertragung, Synaptische Übertragung
20 Fragen
Frage 1: Ein erregendes postsynaptisches Potenzial (EPSP) entsteht, wenn Chloridionen in die Nervenzelle einströmen und die Membran dadurch negativer wird.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Ein erregendes postsynaptisches Potenzial (EPSP) entsteht, wenn Natriumionen einströmen und die Membran dadurch weniger negativ wird. Wenn Chloridionen einströmen oder Kaliumionen ausströmen, wird die Membran negativer, und es entsteht ein hemmendes postsynaptisches Potenzial (IPSP).
Frage 2: Die normale Signalrichtung im Neuron verläuft von den synaptischen Endknöpfchen zum Axonhügel.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die normale Signalrichtung im Neuron ist: Dendriten → Zellkörper → Axonhügel → Axon → synaptische Endknöpfchen → Synapse. Das Signal bewegt sich also vom Axonhügel zu den synaptischen Endknöpfchen, nicht umgekehrt.
Frage 3: Welche Aussage(n) zur Weiterleitung von Aktionspotenzialen entlang des Axons ist/sind korrekt?
A. Die Myelinscheide sorgt dafür, dass das Aktionspotenzial abschnittsweise weitergeleitet wird und Energie gespart wird.
B. Bei der saltatorischen Erregungsleitung depolarisieren sich die Myelinabschnitte des Axons nacheinander.
C. Das Aktionspotenzial wird durch das nacheinander Öffnen spannungsabhängiger Ionenkanäle im Axon weitergeleitet, wobei zuerst Natrium- und dann Kaliumkanäle öffnen.
D. Wirbellose Tiere erreichen schnelle Erregungsleitungsgeschwindigkeiten hauptsächlich durch das Vorhandensein einer speziellen Art von Myelinscheide.
Erklärung: Option 0 ist korrekt: Die Myelinscheide ist eine isolierende Hülle, die zwischen den Ranvier-Schnürringen liegt. An den Schnürringen springt das Aktionspotenzial von Schnürring zu Schnürring (saltatorische Erregungsleitung), was schneller und energiesparender ist, da nicht jeder Membranabschnitt einzeln depolarisiert werden muss. Option 1 ist inkorrekt: Bei der saltatorischen Erregungsleitung springt das Aktionspotenzial von Schnürring zu Schnürring; die Myelinabschnitte selbst depolarisieren nicht, da sie isoliert sind. Option 2 ist korrekt: Das Aktionspotenzial wandert nicht wie eine Flüssigkeit, sondern durch das nacheinander Öffnen spannungsabhängiger Ionenkanäle; zuerst Natriumkanäle, die zur Depolarisation führen, und danach Kaliumkanäle, die die Repolarisation bewirken. Option 3 ist inkorrekt: Das Material besagt, dass viele Wirbellose keine echte Myelinscheide wie Wirbeltiere besitzen. Einige Wirbellose erreichen schnelle Leitung stattdessen durch besonders dicke Axone.
Frage 4: Wie erreichen einige Wirbellose, die keine Myelinscheide besitzen, eine schnelle Weiterleitung von Aktionspotenzialen?
A. Sie depolarisieren jeden Membranabschnitt des Axons gleichzeitig.
B. Sie besitzen besonders dicke Axone.
C. Sie verwenden eine spezielle Form der saltatorischen Erregungsleitung ohne Ranvier-Schnürringe.
D. Ihre dicken Axone benötigen viel Platz, was zu einer schnellen Leitung führt.
Erklärung: Laut den Studienmaterialien erreichen einige Wirbellose, da sie keine echte Myelinscheide besitzen, eine schnelle Leitung stattdessen durch besonders dicke Axone. Die Materialien erwähnen auch, dass dickere Axone zwar schneller leiten, aber viel mehr Platz brauchen. Daher ist die Aussage, dass dicke Axone viel Platz benötigen und dies zu einer schnellen Leitung führt, ebenfalls korrekt nach dem Text. Option 0 und 2 sind im Kontext der Weiterleitung bei Wirbellosen in den Materialien nicht genannt.
Frage 5: In den synaptischen Endknöpfchen wird das elektrische Signal in ein chemisches Signal umgewandelt.
A. Ano
B. Ne
Erklärung: Die synaptischen Endknöpfchen sind der Ort, an dem ein ankommendes elektrisches Signal in ein chemisches Signal umgewandelt wird, bevor es als Neurotransmitter freigesetzt wird.