Pflanzabstände und Geselligkeit sind entscheidende Faktoren für den Erfolg und die Langlebigkeit von Staudenpflanzungen. Dieser Artikel bietet dir eine umfassende Analyse und Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte, basierend auf den Erfahrungen des Sichtungsgartens Weihenstephan. Egal ob für den privaten Garten, öffentliche Anlagen oder Gartenschauen – das Verständnis dieser Konzepte ist für jede gelungene Staudenpflanzung unerlässlich.
Pflanzabstände und Geselligkeit in Staudenpflanzungen: Eine Einführung
Staudenpflanzungen zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und beständige Entwicklung aus, im Gegensatz zu saisonalen Sommerblumen. Für den Erfolg ist es entscheidend, nicht nur die Standortbedingungen zu beachten, sondern auch den Lebensrhythmus, die Entwicklung über Jahre und die Lebensdauer der Stauden. Eine sorgfältige Abstimmung von Pflanzenpartnern und ihrem Konkurrenzverhalten ist oft eine unterschätzte Voraussetzung.
Erfahrene Gartenarchitekten und Staudenkenner setzen Pflanzen bewusst einzeln, flächig oder in Kolonien. Bisher gab es hierfür jedoch keine festen Normen, und jeder Planer entwickelte seine eigene Handschrift. Oft mussten auch ästhetische Gewohnheiten und Vorstellungen berücksichtigt werden.
Fehlende Erfahrung führte oft zu pauschalen Annahmen bei Gruppierungen und Pflanzweiten. Dabei wurden individuelle Wuchscharaktere, Vitalität und das Verhalten bei unterschiedlicher Pflanzdichte oft vernachlässigt. Mit der Einführung von Qualitätsnormen für Stauden war es jedoch möglich, spezielle Empfehlungen für Pflanzabstände und Geselligkeit zu erarbeiten.
Die langjährigen Forschungen und genauen Beobachtungen in Weihenstephan bildeten die Grundlage für eine detaillierte Liste. Diese enthält konkrete Pflanzenbedarfszahlen und Geselligkeitswerte für zahlreiche Staudenarten.
Der optimale Pflanzabstand: Faktoren und Bedeutung
Der optimale Pflanzabstand hängt von verschiedenen Faktoren ab, was die Bestimmung des günstigsten Wertes komplex macht. Neben der Wuchsstärke, -höhe und Ausbreitungskraft spielt der „Zeitfaktor“ eine sehr wichtige Rolle, insbesondere unter Berücksichtigung bestimmter Qualitätsnormen.
Pflanzdichte in öffentlichen Anlagen und auf Gartenschauen
In öffentlichen Anlagen ist es wünschenswert, dass Flächenstauden möglichst rasch einen geschlossenen Bestand bilden. Dies reduziert den Pflegeaufwand in der Anfangsphase erheblich. Auch auf Gartenschauen wird oft sehr dicht geplanzt, um schnell eine volle Wirkung zu erzielen.
Allerdings birgt eine zu dichte Pflanzung Risiken: Sie kann die Lebensdauer der Stauden erheblich verkürzen. Dies gilt sowohl für Beetstauden wie Tulpen, Phlox und Rittersporn als auch für Wildstauden wie Nepeta × faassenii oder Festuca glauca.
Auswirkungen von zu engem Pflanzen auf die Gestalt
Zu enges Pflanzen kann auch die ästhetische Wirkung einer Pflanzgruppe beeinträchtigen. Werden beispielsweise mehr als sieben Exemplare von Carex morrowii auf einem Quadratmeter gesetzt, verlieren diese ihre eigentümliche Gestalt und damit ihren besonderen Reiz.
Wirtschaftlichkeit und Pflegeaufwand
Ein rein wirtschaftlicher Aspekt ist das Ziel einer gerade noch zweckdienlichen Mindestpflanzenzahl pro Flächeneinheit. Dem gegenüber steht der notwendige Pflegeaufwand, besonders im ersten und zweiten Jahr nach dem Pflanzen. Dabei ist nicht immer gesichert, dass eine höhere Pflanzdichte zwangsläufig zu einem wesentlich früheren Bestandsschluss und einem geringeren anfänglichen Jätebedarf führt.
Nach sorgfältiger Abwägung dieser Gesichtspunkte wurde bewusst von „Von-bis-Zahlen“ (größerer Spielraum) abgesehen. Stattdessen wurden präzisere Angaben gewählt, basierend auf gesicherten Erfahrungen aus dem Sichtungsgarten. Diese Zahlen sind jedoch als Richtwerte mit einer Varianz von etwa 10–20% zu verstehen.
Pflanzabstand in Relation zur Pflanzdichte
Die Beziehung zwischen Pflanzenzahl pro Flächeneinheit und Pflanzabstand wird mit zunehmender Pflanzdichte weniger stark beeinflusst. Dies bedeutet, dass prozentuale Abweichungen bei sehr dichter Pflanzung einen geringeren Einfluss auf den Abstand haben. Die folgende Tabelle veranschaulicht dies:
| Pflanzenzahl pro m² | Pflanzabstand (cm) | Differenz der Abstände (cm) |
|---|---|---|
| 1 | 100 | 29 |
| 2 | 71 | 13 |
| 3 | 58 | |
| 4 | 50 | 13 |
| 5 | 45 | |
| 6 | 41 | 7 |
| 7 | 38 | |
| 8 | 35 | |
| 9 | 33 | 5 |
| 10 | 31,5 | |
| 11 | 30 | 4 |
| 12 | 29 | |
| 13 | 28 | |
| 14 | 26,6 | 4 |
| 15 | 25,8 | |
| 16 | 25 | |
| 17 | 24,1 | |
| 18 | 23,6 | 2,8 |
| 19 | 23 | |
| 20 | 22,2 | |
| 21 | 21,8 | |
| 22 | 21,4 | 2,2 |
| 23 | 20,8 | |
| 24 | 20,2 | |
| 25 | 20 | |
| 26 | 19,6 | |
| 27 | 19,2 | |
| 28 | 18,9 | 1,7 |
| 29 | 18,6 | |
| 30 | 18,3 |
Geselligkeitsstufen bei Stauden: Soziales Verhalten in der Pflanzung
Die Pflanzensoziologie beschreibt mit dem Begriff Geselligkeit (oder Sozialität) die Verteilung der Arten im natürlichen Bestand. Für Staudenpflanzungen wurde eine ähnliche, fünfstufige Skala entwickelt, um die Pflanzweise zu definieren:
- I = Tunlichst einzeln oder in kleinen Tuffs: Hierbei geht es um sehr verträgliche, horstig wachsende Arten, deren Schönheit im Einzelstand zwischen anderen Pflanzen besonders gut zur Geltung kommt (z.B. Pulsatilla vulgaris, Aquilegia). Die Streuung sollte unregelmäßig sein. Die Zahlen für die Pflanzdichte sind hier nicht maßgebend für den Pflanzabstand.
- II = In kleinen Trupps von etwa 3–10 Pflanzen: Ähnlich wie Stufe I, jedoch mit etwas vermindertem Maßstab. Wichtig ist, den Charakter der einzelnen Pflanze zu erhalten und ihre ungestörte Weiterentwicklung zu ermöglichen. Die richtige Partnerwahl spielt hier eine große Rolle.
- III = In größeren Gruppen von über 10–20 Pflanzen
- IV = In großen Kolonien, ausgesprochen flächig
- V = Vorwiegend großflächig
Diese Gruppierungswerte sind Richtlinien und nicht absolut bindend. In privaten Gärten mit begrenzten Verhältnissen können auch kleinere Mengen gepflanzt werden. Dabei bleibt die Relation der Werte zueinander gültig, basierend auf den Lebensformen der Arten.
Die Bedeutung der Geselligkeit für die Gestaltung
Das Verhältnis zwischen Arten, die natürlicherweise nur einzeln oder in kleinen Trupps auftreten, und solchen, die stets in größerer Zahl vorkommen, sollte auch in kleineren Gartenpflanzungen beachtet werden. Die Darstellungen zur Geselligkeit sind schematisch und können die Vielfalt der Gruppierungsformen nicht vollständig abbilden. Beispielsweise können schmale, langgezogene Pflanzgruppen für breitlagernde Stauden des Waldsaumes besonders vorteilhaft sein.
Das Aussehen der Stauden während der Vegetationszeit ist entscheidend für ihre Häufung oder Geselligkeit. Stauden, die nach der Blüte einziehen oder unansehnlich werden, sollten nur in kleinen Gruppen verwendet werden, auch wenn sie noch so schön blühen. Solche Gruppen können jedoch zahlreich über die Fläche verteilt werden.
Hohe Sozialitätswerte werden gewählt, wenn eine Art unverträglich mit anderen ist und diese „erdrücken“ würde, vorausgesetzt, sie sieht vor oder nach der Blüte ansprechend aus. Manchmal erhalten auch verträgliche Stauden, deren Wirkung erst bei großflächiger Verwendung sichtbar wird (z.B. Oxalis acetosella), eine hohe Sozialitätszahl.
Niedrige Zahlen werden bei ausläuferbildenden Arten vergeben, wenn sich diese bei großflächiger Verwendung nur mit hohem Pflegeaufwand halten lassen (z.B. Ajuga reptans, Prunella × webbiana, Thymus serpyllum-Formen). Auch die reine Gestalt der Stauden kann ihre Sozialität beeinflussen. So können großflächige Hostas (im Gegensatz zu Petasites) ihren Reiz verlieren, wenn sie zu massiv und dicht gepflanzt werden.
Anwendung der Geselligkeitsstufen
Die empfohlenen Pflanzenzahlen pro Quadratmeter sind für die Geselligkeitsstufen II–V vollumfänglich gültig. Für Stufe I geben die Zahlen die empfohlene Höchstmenge einer Art an, die so mit anderen Pflanzen zu verteilen ist, dass ihre Eigenart zur Geltung kommt. Der Abstand zwischen diesen Pflanzen kann dabei stark variieren.
Es kann scheinbare Widersprüche zwischen Geselligkeitsstufe II und der Pflanzenzahl geben (z.B. Anthemis biebersteiniana 16 Pfl./m²/II). Dies zeigt lediglich, dass für bestimmte zierliche oder nicht immer sicher wachsende Arten bereits Gruppierungen von etwa 1 m² zu umfangreich wären. Der Wert der Zahl zur Festlegung der Gruppenfläche und des Pflanzabstandes bleibt davon unberührt.
Man beachte, dass unterschiedliche Grade der Wüchsigkeit in der Liste nicht immer erfasst werden konnten. Schwachwüchsige Sorten von Aster dumosus oder Hemerocallis sollten daher in größerer Stückzahl, starkwüchsige entsprechend in geringerer Zahl als angegeben gesetzt werden. Steingartenstauden sind in der Liste unberücksichtigt, da ihre Pflanzweise sich dem Schema nur schwer anordnen lässt.
Spezielle Hinweise zur Pflanzung
Stauden der Geselligkeitsstufe I sind nicht mit Solitärstauden gleichzusetzen. Solitärstauden wirken oft verdrängend und werden aufgrund ihrer auffallenden, meist hohen Gestalt gerne allein oder in kleinen/größeren Trupps ohne engen Partnerbezug gepflanzt.
Kleinstblumenzwiebeln nehmen einen Sonderplatz ein. Sie sollten sinnvoller unter Gehölze, an den Rasenrand oder ähnliche Standorte mit schütterem Bewuchs gepflanzt werden, wo sie sich bei Samenansatz und ausreichend Platz auf natürliche Weise ausbreiten können. Bei manchen Geophyten sind zwei Sozialitätsziffern angegeben, wenn ihre Verwendung stark von den jeweiligen Verhältnissen abhängt.
Werden Stauden gemäß den fest vorgegebenen Geselligkeitsstufen gepflanzt, entfalten sie ihre Wirkung optimal und bereichern die Pflanzung. Stauden der Stufen IV und V können auch mit geringerer Geselligkeit gepflanzt werden. Werden Stauden mit niedriger Geselligkeitsziffer (I–III) hingegen in höherer Geselligkeit als angegeben gepflanzt, muss mit erheblichen Einbußen, höherem Pflegeaufwand und Instabilität der gesamten Pflanzung gerechnet werden.
Pflanzenbedarf und Geselligkeit: Eine Auswahlliste
Die folgende Liste zeigt Beispiele für den empfohlenen Pflanzenbedarf pro Quadratmeter und die zugehörige Geselligkeitsstufe, die in Weihenstephan ermittelt wurden:
| Art | Stückzahl pro m² | Geselligkeit | Art | Stückzahl pro m² | Geselligkeit |
|---|---|---|---|---|---|
| Acaena buchananii | 12 | V | Artemisia albula 'Silverqueen' | 12 | IV |
| — caessiglauca | 16 | III | — lactiflora | 3 | I, II |
| — glaucophylla | 12 | V | — pontica | 12 | IV |
| — microphylla | 12 | V | — purshiana | 12 | IV |
| Acanthus longifolius | 3 | I, II | — stellariana | 12 | II |
| Achillea chrysocoma | 12 | III | Arum italicum | 5 | I |
| — clypeolata | 9 | II | — maculatum | 9 | III |
| — filipendulina 'Parker' | 5 | II, III | Aruncus sylvester | 3 | I, II |
| — “Coronation Gold” | 7 | II, III | Asarum europaeum | 16 | III, IV |
| — millefolium 'Cerise Queen' | 9 | II | Asclepias incarnata | 9 | II |
| — ptarmica 'Boule de Neige' | 9 | III | Asperula odorata | 16 | III |
| — × taygetea | 9 | III | Asphodelina lutea | 7 | I, II |
| — tomentosa | 12 | III | Aster alpinus-Sorten | 16 | II |
| Aconitum-Arten | 7 | II | — amellus-Sorten | 7 | II, III |
| Acorus calamus | 9 | IV | — cordifolius-Sorten | 5 | II |
| — gramineus | 16 | II, III | — dumosus-Sorten | 9 | III |
| Actaea alba | 3 | I | — ericoides-Sorten | 3 | II |
| Adiantum pedatum | 9 | II | — laevis | 5 | II |
| — venustum | 20 | II, III | — linosyria | 9 | I, II |
| Adonis amurensis | 9 | II | — novae-angliae-Sorten | 3 | II |
| — vernalis | 5 | I | — novi-belgii-Sorten | 5 | II |
| Agapanthus umbellatus | 3 | I | — ptarmicoides | 7 | II |
| Ajuga reptans-Sorten | 16 | III, IV | — sedifolius 'Nanus' | 9 | II |
| Alchemilla mollis | 5 | II | — tongolensis-Sorten | 16 | II |
| Alisma-Arten | 7 | II | — vimineus | 5 | II |
| Althaea filifolia | 3 | II | Astilbe × arendsii-Sorten | 7 | III, IV |
| — rosea | 5 | II | — chinensis pumila | 12 | V |
| Anaphalis margaritacea | 9 | III | — japonica-Sorten | 9 | IV |
| — triplinervia | 9 | II, III | — rivularis | 3 | I |
| Anemone apennina | 20 | II | — simplicifolia-Sorten | 9 | II |
| — blanda | 20 | III | — taquetii | 7 | IV |
| — canadensis | 12 | IV | — thunbergii-Sorten | 5 | II |
| — japonica | 5 | II | Astrantia major | 9 | III |
| — nemorosa | 20 | IV | — maxima | 9 | III |
| — sylvestris | 12 | III | Athyrium-Arten und -Formen | 3 | I, II |
| Antennaria dioica | 20 | III, IV | Avena sempervirens | 3 | I |
| — tomentosa | 25 | IV | Azorella trifurcata | 20 | IV |
| Anthemis biebersteiniana | 16 | II | Baptisia australis | 3 | I |
| — tinctoria | 9 | II | Bergenia cordifolia u. ähnliche | 7 | III |
| Anthericum liliago | 12 | II | Blechnum spicant | 9 | II |
| Aquilegia caerulea-Sorten | 12 | I, II | Bouteloua gracilis | 12 | II |
| Arabis procurrens | 20 | IV | Brunnera macrophylla | 7 | III |
| Armeria maritima | 16 | II | Buphthalmum salicifolium | 9 | II |
| Arrhenatherum bulbosum 'Variegatum' | 12 | II | Butomus umbellatus | 12 | II |
| Calamagrostis × acutiflora | 3 | I | Chrysanthemum × hortorum | 5 | II |
| Caltha palustris | 7 | II | — leucanthemum | 9 | II |
| Campanula carpatica | 9 | II | — serotinum | 5 | II |
| — glomerata-Sorten | 12 | II | — serotinum | 9 | III |
| — lactiflora | 5 | I | Chrysopogon nutans | 5 | I |
| — poscharskyana | 9 | II | Cimicifuga acerina | 3 | I |
| — persicifolia | 5 | I | — cordifolia | 3 | I |
| — punctata | 9 | II | — dahurica | 3 | I |
| — trachelium | 12 | II | — elata | 3 | I |
| Cardamine enneaphyllos | 16 | II | — japonica | 7 | II |
| — pentaphyllos | 16 | II | — racemosa | 5 | I |
| Carex acuta | 3 | II | — ramosa | 3 | I |
| — elata 'Aurea' | 5 | II | — simplex | 5 | II |
| — flacca | 5 | II | — ternata | 3 | I |
| — morrowii | 5 | II | Clematis × bonstedtii | 1 | I |
| — muskingumensis | 9 | I | — heracleifolia | 3 | I |
| — pendula | 9 | I | Colchicum-Arten u. -Hybriden | 12 | II |
| — plantaginea | 9 | I | Convallaria majalis | 20 | III |
| — siderosticha | 9 | II | Coreopsis grandiflora | 9 | II |
| — silicea | 9 | II | — lanceolata | 9 | II |
| — testacea | 16 | II | — tripteris | 5 | I |
| Carlina acaulis | 9 | I | — verticillata | 9 | II |
| Catananche caerulea | 12 | II | Cornus canadensis | 16 | IV |
| Centaurea dealbata | 12 | II | Cortaderia selloana | 1 | I |
| — montana | 16 | II | Corydalis cava | 25 | IV |
| — ruthenica | 12 | II | — solida | 25 | IV |
| — macrocephala | 12 | II | Cotula dioica | 20 | IV |
| Cerastium alpinum | 16 | II | — squalida | 20 | IV |
| — biebersteinii | 16 | II | Crambe cordifolia | 1 | I |
| — tomentosum | 12 | II | Crinum × powellii | 3 | I |
| Ceratostigma plumbaginoides | 16 | II | Crocosmia masonorum | 16 | II |
| Chelidonium majus 'Laciniatum' | 9 | I | Crucianella stylosa | 12 | II |
| Chelone obliqua | 7 | II | Delphinium × belladonna | 5 | II |
| Cimicifuga-Arten | 7 | II | — × cultorum | 3 | I |
| Digitalis grandiflora | 12 | III | — grandiflorum | 12 | II |
| — × mertonensis | 9 | II | — nudicaule | 12 | II |
| — purpurea | 12 | III | Deschampsia caespitosa | 5 | I |
| Dodecetheon meadia | 15 | I | Dianthus caesius 'Nordstjernen' | 12 | II |
| Doronicum caucasicum | 12 | II | — carthusianorum | 12 | II |
| — pardalianches | 12 | IV | — deltoides | 16 | IV |
| — plantagineum | 9 | III | — plumarius-Sorten | 9 | II |
| Dracocephalum grandiflorum | 12 | III | — superbus | 9 | II |
| — ruyschiana | 16 | II | Dicentra eximia | 12 | III |
| Dryas octopetala | 16 | III | — formosa | 20 | III |
| — × suendermanni | 12 | III | — oregana | 20 | III |
| Dryopteris filix-mas | 5 | II, III | — spectabilis | 3 | I |
| Duchesnea indica | 16 | V | Dictamnus fraxinella | 7 | I |
| Echinops-Arten | 3—5 | II | Digitalis lutea | 12 | III |
| Elymus-Arten | 9 | V | Diphylleia cymosa | 7 | I |
| Epilobium dodonaei | 12 | II | Disporum sessile | 16 | II |
| — fleischeri | 16 | II | Dodecatheon meadia | 15 | I |
| Epimedium diphyllum | 16 | II | Draba aizoides | 20 | II |
| — grandiflorum | 16 | II | — bruniifolia | 20 | II |
| — perralderianum | 12 | IV | — olympica | 20 | II |
| — pinnatum | 12 | IV | — sibirica | 20 | III |
| — × rubrum | 12 | III | Dracocephalum ruyschiana | 16 | II |
| — × versicolor | 12 | III | Dryas octopetala | 16 | III |
| — × warleyense | 12 | IV | — × suendermanni | 12 | III |
| — × youngianum | 16 | III | Dryopteris filix-mas | 5 | II, III |
| Eranthis hyemalis | 25 | III, V | Duchesnea indica | 16 | V |
| Eremurus-Arten | 3—5 | II | Echinacea purpurea | 9 | II |
| Erigeron × hybridus | 7 | II | Echinops-Arten | 3—5 | II |
| Eriophyllum lanatum | 9 | II | Elsholtzia stauntonii | 9 | III |
| Eryngium-Arten | 5 | I | Elymus-Arten | 9 | V |
| Erythronium dens-canis | 25 | II | Epilobium fleischeri | 16 | II |
| Eupatorium cannabinum | 5 | III | Epimedium diphyllum | 16 | II |
| — purpureum | 3 | I | — grandiflorum | 16 | II |
| Euphorbia amygdaloides | 5 | I | — perralderianum | 12 | IV |
| — myrsinites | 5 | I | — pinnatum | 12 | IV |
| — polychroma | 7 | I | — × rubrum | 12 | III |
| Festuca amethystina | 7 | I, II | — × versicolor | 12 | III |
| — glauca | 12 | I—V | — × warleyense | 12 | IV |
| — mairei | 3 | I | — × youngianum | 16 | III |
| — ovina-Formen | 12 | I—V | Eranthis hyemalis | 25 | III, V |
| — punctoria | 16 | I | Eremurus-Arten | 3—5 | II |
| — scoparia | 12 | V | Erigeron × hybridus | 7 | II |
| — tenuifolia | 16 | I, II | Eriophyllum lanatum | 9 | II |
| — valesia | 20 | IV | Eryngium-Arten | 5 | I |
| Filipendula hexapetala | 16 | II | Erythronium dens-canis | 25 | II |
| — kamtschatica | 3 | II | Eupatorium cannabinum | 5 | III |
| — palmata u. rubra | 5 | II | — purpureum | 3 | I |
| — ulmaria | 7 | III | Euphorbia amygdaloides | 5 | I |
| Fritillaria imperialis | 9 | II | — myrsinites | 5 | I |
| — meleagris | 25 | II, III | — polychroma | 7 | I |
| Gaillardia × grandiflora | 12 | II | Festuca amethystina | 7 | I, II |
| Galanthus elwesii | 25 | II | — glauca | 12 | I—V |
| — nivalis | 25 | III, V | — mairei | 3 | I |
| Galax aphylla | 12 | I | — ovina-Formen | 12 | I—V |
| Gentiana acaulis | 16 | II | — punctoria | 16 | I |
| — asclepiadea | 7 | I | — scoparia | 12 | V |
| — cruciata u. dahurica | 12 | II | — tenuifolia | 16 | I, II |
| — ferreri u. sino-ornata | 20 | III | — valesia | 20 | IV |
| — lutea | 9 | II | Filipendula hexapetala | 16 | II |
| — septemfida | 16 | II | — kamtschatica | 3 | II |
| Geranium endressii | 12 | V | — palmata u. rubra | 5 | II |
| — macrorrhizum | 12 | V | — ulmaria | 7 | III |
| — × magnificum (= G. platypetalum Hort.) | 12 | II—IV | Fritillaria imperialis | 9 | II |
| — nodosum | 5 | I | — meleagris | 25 | II, III |
| — renardii | 20 | III | Gaillardia × grandiflora | 12 | II |
| — sanguineum | 16 | IV | Galanthus elwesii | 25 | II |
| Geum chiloense u. G. × hybridum | 16 | II | — nivalis | 25 | III, V |
| — coccineum | 16 | IV | Galax aphylla | 12 | I |
| — rivale | 12 | II | Gentiana acaulis | 16 | II |
| — triflorum | 16 | III | — asclepiadea | 7 | I |
| Gillenia trifoliata | 7 | I | — cruciata u. dahurica | 12 | II |
| Glyceria maxima 'Variegata' | 12 | III | — ferreri u. sino-ornata | 20 | III |
| Gypsophila pacifica | 3 | I | — lutea | 9 | II |
| — paniculata-Sorten | 3 | I | — septemfida | 16 | II |
| — repens 'Rosenschleier' | 7 | II | Geranium endressii | 12 | V |
| Hacquetia epipactis | 25 | II | — macrorrhizum | 12 | V |
| Helenium hoopesii | 9 | II | — × magnificum (= G. platypetalum Hort.) | 12 | II—IV |
| — × hybridum | 5 | II | — nodosum | 5 | I |
| Helianthemum × hybridum | 12 | II | — renardii | 20 | III |
| — nummularium | 12 | II | — sanguineum | 16 | IV |
| Helianthus atrorubens | 3 | II | Geum chiloense u. G. × hybridum | 16 | II |
| — decapetalus | 5 | II | — coccineum | 16 | IV |
| — rigidus | 5 | III | — rivale | 12 | II |
| — salicifolius | 3 | I | — triflorum | 16 | III |
| Helichrysum orientale | 20 | II | Gillenia trifoliata | 7 | I |
| — plicatum | 20 | II | Glyceria maxima 'Variegata' | 12 | III |
| Heliopsis scabra | 5 | II | Gypsophila pacifica | 3 | I |
| Helleborus × hybridus | 7 | II | — paniculata-Sorten | 3 | I |
| — niger | 9 | II | — repens 'Rosenschleier' | 7 | II |
| Hemerocallis-Arten u. -Hybriden | 3—5 | II, IV | Hacquetia epipactis | 25 | II |
| Hepatica nobilis | 20 | II | Helenium hoopesii | 9 | II |
| — angulosa | 16 | III | — × hybridum | 5 | II |
| Heracleum-Arten | 1 | I | Helianthemum × hybridum | 12 | II |
| Herniaria glabra | 20 | IV | — nummularium | 12 | II |
| Hesperis matronalis | 5 | I | Helianthus atrorubens | 3 | II |
| Heuchera × brizoides | 12 | III | — decapetalus | 5 | II |
| × Heucherella tiarelloides | 12 | IV | — rigidus | 5 | III |
| Hieracium aurantiacum | 16 | IV | — salicifolius | 3 | I |
| — bombycinum | 25 | II | Helichrysum orientale | 20 | II |
| — × rubrum | 16 | III | — plicatum | 20 | II |
| — villosum | 25 | II | Heliopsis scabra | 5 | II |
| Hosta-Arten u. -starkwüchsig | 3 | I | Helleborus × hybridus | 7 | II |
| — mittel starkwüchsig | 9 | III | — niger | 9 | II |
| — schwachwüchsig | 16 | II | Hemerocallis-Arten u. -Hybriden | 3—5 | II, IV |
| Hyacinthalis azurea | 30 | IV | Hepatica nobilis | 20 | II |
| Hyacinthus orientalis-Sorten | 20 | II | — angulosa | 16 | III |
| Hylomecon japonicum | 20 | II | Heracleum-Arten | 1 | I |
| Hypericum calycinum | 9 | V | Herniaria glabra | 20 | IV |
| Iberis sempervirens | 12 | II | Hesperis matronalis | 5 | I |
| Incarvillea delavayi | 9 | I | Heuchera × brizoides | 12 | III |
| — mairei | 12 | II | × Heucherella tiarelloides | 12 | IV |
| Inula ensifolia | 16 | II | Hieracium aurantiacum | 16 | IV |
| — helenium | 5 | II | — bombycinum | 25 | II |
| — hirta | 12 | I | — × rubrum | 16 | III |
| — magnifica | 3 | II | — villosum | 25 | II |
| Iris aphylla | 16 | III | Hosta-Arten u. -starkwüchsig | 3 | I |
| — × barbata-elatior | 7 | II—IV | — mittel starkwüchsig | 9 | III |
| — × barbata-nana | 12 | II, III | — schwachwüchsig | 16 | II |
| — chrysographes u. ähnliche | 9 | II | Hyacinthalis azurea | 30 | IV |
| Iris forrestii | 12 | II | Hyacinthus orientalis-Sorten | 20 | II |
| — germanica 'Major' u. alta Sorten | 7 | IV | Hylomecon japonicum | 20 | II |
| — kaempferi | 7 | II, III | Hypericum calycinum | 9 | V |
| — laevigata | 7 | II, III | Iberis sempervirens | 12 | II |
| — ochroleuca | 5 | II | Incarvillea delavayi | 9 | I |
| — pseudacorus | 5 | II | — mairei | 12 | II |
| — pumila | 20 | II | Inula ensifolia | 16 | II |
| — reticulata | 25 | II | — helenium | 5 | II |
| — sibirica | 7 | II, III | — hirta | 12 | I |
| — spuria | 5 | II | — magnifica | 3 | II |
| — variegata | 12 | III | Iris aphylla | 16 | III |
| Jasione perennis | 12 | I | — × barbata-elatior | 7 | II—IV |
| Jeffersonia diphylla | 20 | II | — × barbata-nana | 12 | II, III |
| Kirengeshoma palmata | 5 | II | — chrysographes u. ähnliche | 9 | II |
| Kniphofia-Arten u. Sorten | 5 | II | Iris forrestii | 12 | II |
| Koeleria glauca | 16 | II | — germanica 'Major' u. alta Sorten | 7 | IV |
| Lagotis stolonifera | 16 | III | — kaempferi | 7 | II, III |
| Lamium galeobdolon 'Florentinum' | 9 | V | — laevigata | 7 | II, III |
| — maculatum | 12 | II | — ochroleuca | 5 | II |
| — orvala | 7 | I | — pseudacorus | 5 | II |
| Lasiagrostis calamagrostis | 3 | I | — pumila | 20 | II |
| Lathyrus aureus | 7 | II | — reticulata | 25 | II |
| — latifolius | 3 | I | — sibirica | 7 | II, III |
| — vernus | 9 | I | — spuria | 5 | II |
| Lavandula angustifolia | 12 | III | — variegata | 12 | III |
| Lavatera olbia | 3 | II | Jasione perennis | 12 | I |
| — thuringiaca | 1—3 | II | Jeffersonia diphylla | 20 | II |
| Leucojum aestivum | 20 | II | Kirengeshoma palmata | 5 | II |
| — vernum | 25 | III, V | Kniphofia-Arten u. Sorten | 5 | II |
| Liatris spicata | 12 | II | Koeleria glauca | 16 | II |
| Ligularia-Arten u. Formen | 3 | I, III | Lagotis stolonifera | 16 | III |
| — tangutica | 5 | IV | Lamium galeobdolon 'Florentinum' | 9 | V |
| Lilium bulbiferum | 12 | II | — maculatum | 12 | II |
| — candidum | 12 | II | — orvala | 7 | I |
| — henryi | 9 | II | Lasiagrostis calamagrostis | 3 | I |
| — martagon | 9 | I | Lathyrus aureus | 7 | II |
| — regale | 9 | II | — latifolius | 3 | I |
| Limonium-Arten | 7 | I | — vernus | 9 | I |
| Linum flavum | 12 | II | Lavandula angustifolia | 12 | III |
| — narbonense | 12 | II | Lavatera olbia | 3 | II |
| — perenne | 16 | II | — thuringiaca | 1—3 | II |
| Lithospermum purpureo-caeruleum | 12 | V | Leucojum aestivum | 20 | II |
| Lobelia siphilitica | 9 | II | — vernum | 25 | III, V |
| Lotus corniculatus 'Planus' | 16 | III | Liatris spicata | 12 | II |
| Lupinus × hybridus | 7 | II | Ligularia-Arten u. Formen | 3 | I, III |
| Luzula albida | 12 | II | — tangutica | 5 | IV |
| — nivea | 12 | II | Lilium bulbiferum | 12 | II |
| — pilosa | 16 | II | — candidum | 12 | II |
| — sylvatica-Sorten | 5 | III | — henryi | 9 | II |
| Lychnis chalcedonica | 9 | II | — martagon | 9 | I |
| — viscaria | 16 | II | — regale | 9 | II |
| Lysichitum americanum | 3 | I | Limonium-Arten | 7 | I |
| Lysimachia clethroides | 7 | II | Linum flavum | 12 | II |
| — nemorum | 20 | IV | — narbonense | 12 | II |
| — nummularia | 20 | IV | — perenne | 16 | II |
| — punctata | 12 | V | Lithospermum purpureo-caeruleum | 12 | V |
| Lythrum salicaria | 9 | II | Lobelia siphilitica | 9 | II |
| — virgatum | 12 | II | Lotus corniculatus 'Planus' | 16 | III |
| Macleaya cordata | 5 | I | Lupinus × hybridus | 7 | II |
| Majanthemum bifolium | 25 | IV | Luzula albida | 12 | II |
| Matricaria caucasica | 12 | III | — nivea | 12 | II |
| Matteuccia struthiopteris | 3 | III, V | — pilosa | 16 | II |
| Meconopsis betonicifolia | 7 | I | — sylvatica-Sorten | 5 | III |
| — cambrica | 9 | I | Lychnis chalcedonica | 9 | II |
| Mercurialis perennis | 16 | IV | — viscaria | 16 | II |
| Mertensia virginica | 9 | I | Lysichitum americanum | 3 | I |
| Miscanthus japonicus | 3 | I | Lysimachia clethroides | 7 | II |
| — sacchariflorus | 5 | III | — nemorum | 20 | IV |
| — sinensis-Formen | 3 | I | — nummularia | 20 | IV |
| Mitella caulescens | 20 | III | — punctata | 12 | V |
| Molinia altissima | 3 | I | Lythrum salicaria | 9 | II |
| — caerulea | 9 | II | — virgatum | 12 | II |
| Monarda × hybrida | 7 | II | Macleaya cordata | 5 | I |
| Morina longifolia | 5 | I | Majanthemum bifolium | 25 | IV |
| Muehlenbeckia axillaria | 16 | IV | Matricaria caucasica | 12 | III |
| Muscari armeniacum | 20 | II, III | Matteuccia struthiopteris | 3 | III, V |
| — botryoides | 25 | V | Meconopsis betonicifolia | 7 | I |
| — tubergenianum | 25 | III | — cambrica | 9 | I |
| Myosotis palustris | 12 | II, III | Mercurialis perennis | 16 | IV |
| Narcissus, zierl., Wildarten | 25 | II | Mertensia virginica | 9 | I |
| — starkwüchsige Gartensorten | 12 | II, V | Miscanthus japonicus | 3 | I |
| Nepeta × faassenii | 12 | III | — sacchariflorus | 5 | III |
| Oenothera fruticosa | 12 | II | — sinensis-Formen | 3 | I |
| — missouriensis | 7 | II | Mitella caulescens | 20 | III |
| — tetragona | 12 | II | Molinia altissima | 3 | I |
| Omphalodes cappadocica | 25 | II | — caerulea | 9 | II |
| — verna | 16 | III, V | Monarda × hybrida | 7 | II |
| Onoclea sensibilis | 16 | V | Morina longifolia | 5 | I |
| Origanum vulgare 'Compactum' | 16 | III | Muehlenbeckia axillaria | 16 | IV |
| Ornithogalum nutans | 20 | II | Muscari armeniacum | 20 | II, III |
| — umbellatum | 20 | III | — botryoides | 25 | V |
| Osmunda cinnamomea | 9 | II | — tubergenianum | 25 | III |
| — regalis | 1 | I | Myosotis palustris | 12 | II, III |
| Oxalis acetosella | 25 | V | Narcissus, zierl., Wildarten | 25 | II |
| Pachysandra terminalis | 12 | V | — starkwüchsige Gartensorten | 12 | II, V |
| Paeonia lactiflora | 1 | I | Nepeta × faassenii | 12 | III |
| — officinalis | 3 | II | Oenothera fruticosa | 12 | II |
| — tenuifolia | 5 | I | — missouriensis | 7 | II |
| Panicum clandestinum | 7 | II | — tetragona | 12 | II |
| — virgatum | 3 | I | Omphalodes cappadocica | 25 | II |
| Papaver orientale | 3 | I | — verna | 16 | III, V |
| Paradisea liliastrum | 16 | I, II | Onoclea sensibilis | 16 | V |
| Peltiphyllum peltatum | 7 | V | Origanum vulgare 'Compactum' | 16 | III |
| Pennisetum japonicum | 3 | I | Ornithogalum nutans | 20 | II |
| — compressum | 5 | II | — umbellatum | 20 | III |
| Penstemon barbatus | 12 | II | Osmunda cinnamomea | 9 | II |
| Petasites japonicus | 3 | V | — regalis | 1 | I |
| Phalaris arundinacea 'Picta' | 12 | III | Oxalis acetosella | 25 | V |
| Phlomis russeliana | 7 | III | Pachysandra terminalis | 12 | V |
| Phlox paniculata | 5 | II | Paeonia lactiflora | 1 | I |
| Phyllitis scolopendrium | 12 | II | — officinalis | 3 | II |
| Physalis franchetii | 12 | IV | — tenuifolia | 5 | I |
| Physostegia virginiana | 9 | II | Panicum clandestinum | 7 | II |
| Phytolacca americana | 3 | I | — virgatum | 3 | I |
| Platycodon grandiflorum | 12 | II | Papaver orientale | 3 | I |
| Podophyllum-Arten | 9 | I | Paradisea liliastrum | 16 | I, II |
| Polemonium-Arten und Formen | 7 | I | Peltiphyllum peltatum | 7 | V |
| Polygonatum commutatum | 12 | III | Pennisetum japonicum | 3 | I |
| — latifolium | 16 | III | — compressum | 5 | II |
| — macranthum | 12 | III | Penstemon barbatus | 12 | II |
| — multiflorum | 12 | II | Petasites japonicus | 3 | V |
| Polygonum affine 'Superbum' | 12 | V | Phalaris arundinacea 'Picta' | 12 | III |
| — compactum 'Roseum' | 9 | V | Phlomis russeliana | 7 | III |
| — polystachyum | 5 | V | Phlox paniculata | 5 | II |
| — sachalinense | 3 | V | Phyllitis scolopendrium | 12 | II |
| — sericeum | 5 | I | Physalis franchetii | 12 | IV |
| — weyrichii | 3 | I | Physostegia virginiana | 9 | II |
| Polypodium vulgare | 25 | II | Phytolacca americana | 3 | I |
| Polystichum setiferum | 7 | II | Platycodon grandiflorum | 12 | II |
| Potentilla alba | 20 | II | Podophyllum-Arten | 9 | I |
| — ambigua | 20 | III | Polemonium-Arten und Formen | 7 | I |
| — atrosanguinea | 12 | II | Polygonatum commutatum | 12 | III |
| — aurea | 20 | II | — latifolium | 16 | III |
| — cinerea | 25 | II | — macranthum | 12 | III |
| — crantzii | 20 | III | — multiflorum | 12 | II |
| — fragiformis | 9 | I | Polygonum affine 'Superbum' | 12 | V |
| — × hybrida | 12 | II | — compactum 'Roseum' | 9 | V |
| — nepalensis | 9 | II | — polystachyum | 5 | V |
| — verna | 20 | I | — sachalinense | 3 | V |
| Primula acaulis | 12 | III | — sericeum | 5 | I |
| — × bullesiana | 12 | IV | — weyrichii | 3 | I |
| — cortusoides | 25 | II | Polypodium vulgare | 25 | II |
| — denticulata | 12 | II | Polystichum setiferum | 7 | II |
| — florindae | 9 | II | Potentilla alba | 20 | II |
| — × hortensis | 16 | II | — ambigua | 20 | III |
| — japonica | 12 | IV | — atrosanguinea | 12 | II |
| — × polyantha | 12 | III | — aurea | 20 | II |
| — polyneura | 16 | II | — cinerea | 25 | II |
| — × pruhoniciana | 16 | III | — crantzii | 20 | III |
| — rosea | 16 | II | — fragiformis | 9 | I |
| — sieboldii | 20 | II | — × hybrida | 12 | II |
| — sibthorpii | 20 | IV | — nepalensis | 9 | II |
| — sikkimensis | 16 | II | — verna | 20 | I |
| — veris | 20 | II | Primula acaulis | 12 | III |
| Prunella × webbiana | 16 | III | — × bullesiana | 12 | IV |
| Pulmonaria angustifolia | 16 | II | — cortusoides | 25 | II |
| — officinalis | 12 | I | — denticulata | 12 | II |
| — saccharata | 12 | II, III | — florindae | 9 | II |
| Pulsatilla vulgaris | 9 | I | — × hortensis | 16 | II |
| Puschkinia libanotica | 25 | II, IV | — japonica | 12 | IV |
| Ranunculus aconitifolius | 5 | II | — × polyantha | 12 | III |
| — acer 'Multiplex' | 16 | II | — polyneura | 16 | II |
| Rheum palmatum | 1 | I | — × pruhoniciana | 16 | III |
| Rodgersia-Arten | 3 | II | — rosea | 16 | II |
| — tabularis | 3 | II | — sieboldii | 20 | II |
| Rudbeckia deamii | 5 | II | — sibthorpii | 20 | IV |
| — laciniata | 3 | II | — sikkimensis | 16 | II |
| — maxima | 5 | II | — veris | 20 | II |
| — nitida | 3 | II | Prunella × webbiana | 16 | III |
| — purpurea | 9 | II | Pulmonaria angustifolia | 16 | II |
| — speciosa | 9 | II | — officinalis | 12 | I |
| — sullivantii | 9 | III | — saccharata | 12 | II, III |
| Salvia azurea grandiflora | 5 | I | Pulsatilla vulgaris | 9 | I |
| — haematodes | 7 | I | Puschkinia libanotica | 25 | II, IV |
| — nemorosa 'Ostfriesland' | 9 | III | Ranunculus aconitifolius | 5 | II |
| Saxifraga trifurcata | 12 | III | — acer 'Multiplex' | 16 | II |
| — umbrosa | 12 | III | Rheum palmatum | 1 | I |
| Scabiosa caucasica | 9 | II | Rodgersia-Arten | 3 | II |
| — ochroleuca | 9 | II | — tabularis | 3 | II |
| Scilla hispanica | 20 | II | Rudbeckia deamii | 5 | II |
| — non-scripta | 20 | II | — laciniata | 3 | II |
| — sibirica | 25 | III, V | — maxima | 5 | II |
| — tubergeniana | 25 | III | — nitida | 3 | II |
| Scutellaria altissima | 12 | V | — purpurea | 9 | II |
| — incana | 9 | II | — speciosa | 9 | II |
| Sedum acre | 25 | II | — sullivantii | 9 | III |
| — cauticolum | 16 | II | Salvia azurea grandiflora | 5 | I |
| Sedum ellacombianum | 16 | V | — haematodes | 7 | I |
| — ewersii | 20 | II | — nemorosa 'Ostfriesland' | 9 | III |
| — floriferum | 12 | II—V | Saxifraga trifurcata | 12 | III |
| — gracile | 25 | II | — umbrosa | 12 | III |
| — hybridum | 16 | IV | Scabiosa caucasica | 9 | II |
| — kamtschaticum | 16 | III | — ochroleuca | 9 | II |
| — 'Krajina' | 25 | II | Scilla hispanica | 20 | II |
| — middendorffianum | 20 | II, III | — non-scripta | 20 | II |
| — 'Diffusum' | 16 | II—V | — sibirica | 25 | III, V |
| — rupestre | 20 | II | — tubergeniana | 25 | III |
| — sexangulare | 25 | II, III | Scutellaria altissima | 12 | V |
| — spathulifolium | 25 | II | — incana | 9 | II |
| — spurium 'Album Superbum' | 16 | V | Sedum acre | 25 | II |
| — telephium 'Herbstfreude' | 5 | I | — cauticolum | 16 | II |
| Senecio abrotanifolius | 12 | II | Sedum ellacombianum | 16 | V |
| Sesleria varia | 9 | II | — ewersii | 20 | II |
| Sidalcea × cultorum | 12 | II | — floriferum | 12 | II—V |
| Sisyrinchium angustifolium | 20 | II | — gracile | 25 | II |
| Smilacina racemosa | 5 | I | — hybridum | 16 | IV |
| — stellata | 16 | III | — kamtschaticum | 16 | III |
| Solidago brachystachya | 12 | III | — 'Krajina' | 25 | II |
| — caesia | 7 | I | — middendorffianum | 20 | II, III |
| — × hybrida | 5 | II | — 'Diffusum' | 16 | II—V |
| Spartina michauxiana 'Variegata' | 5 | II | — rupestre | 20 | II |
| Stachys grandiflora | 9 | II | — sexangulare | 25 | II, III |
| — lanata | 12 | V | — spathulifolium | 25 | II |
| Stipa-Arten | 5 | I | — spurium 'Album Superbum' | 16 | V |
| Symphytum grandiflorum | 9 | V | — telephium 'Herbstfreude' | 5 | I |
| Telekia speciosa | 3 | I | Senecio abrotanifolius | 12 | II |
| Tellima grandiflora | 12 | IV | Sesleria varia | 9 | II |
| Teucrium chamaedrys 'Nanum' | 16 | IV | Sidalcea × cultorum | 12 | II |
| — chamaedrys | 9 | II | Sisyrinchium angustifolium | 20 | II |
| Thalictrum aquilegiifolium | 3 | I | Smilacina racemosa | 5 | I |
| — dipterocarpum | 3 | I | — stellata | 16 | III |
| — flavum | 3 | I | Solidago brachystachya | 12 | III |
| — glaucum | 3 | I | — caesia | 7 | I |
| — minus | 7 | I | — × hybrida | 5 | II |
| Thelypteris phegopteris | 16 | IV | Spartina michauxiana 'Variegata' | 5 | II |
| Thermopsis fabacea | 5 | II | Stachys grandiflora | 9 | II |
| Thymus × citriodorus 'Golden Dwarf' | 16 | III | — lanata | 12 | V |
| — pseudolanuginosus | 16 | III | Stipa-Arten | 5 | I |
| — serpyllum | 16 | III | Symphytum grandiflorum | 9 | V |
| Tiarella cordifolia | 16 | V | Telekia speciosa | 3 | I |
| — wherryi | 16 | II | Tellima grandiflora | 12 | IV |
| Tradescantia × andersoniana | 7 | II | Teucrium chamaedrys 'Nanum' | 16 | IV |
| Tricyrtis hirta | 9 | I | — chamaedrys | 9 | II |
| Trillium-Arten | 16 | II | Thalictrum aquilegiifolium | 3 | I |
| — Arten | 16 | II | — dipterocarpum | 3 | I |
| Trollius chinensis | 9 | II | — flavum | 3 | I |
| — × cultorum-Sorten | 9 | II | — glaucum | 3 | I |
| Tulipa-Gartenformen | 25 | II | — minus | 7 | I |
| Uniola latifolia | 5 | II | Thelypteris phegopteris | 16 | IV |
| Uvularia grandiflora | 16 | II | Thermopsis fabacea | 5 | II |
| Vancouveria hexandra | 16 | IV | Thymus × citriodorus 'Golden Dwarf' | 16 | III |
| Veratrum californicum | 1 | I | — pseudolanuginosus | 16 | III |
| Verbascum bombiciferum | 3 | I | — serpyllum | 16 | III |
| — × hybridum 'Densiflorum' | 3 | I | Tiarella cordifolia | 16 | V |
| — -Sorten | 5 | II | — wherryi | 16 | II |
| — olympicum | 3 | I | Tradescantia × andersoniana | 7 | II |
| — pannosum | 3 | I | Tricyrtis hirta | 9 | I |
| — phoeniceum | 7 | I | Trillium-Arten | 16 | II |
| Veronica crinita | 3 | I | — Arten | 16 | II |
| Veronica cinerea | 25 | II | Trollius chinensis | 9 | II |
| — gentianoides | 16 | II | — × cultorum-Sorten | 9 | II |
| — incana | 16 | III | Tulipa-Gartenformen | 25 | II |
| — longifolia | 9 | II | Uniola latifolia | 5 | II |
| — spicata | 16 | II | Uvularia grandiflora | 16 | II |
| — teucrium | 16 | II | Vancouveria hexandra | 16 | IV |
| — virginica | 5 | II | Veratrum californicum | 1 | I |
| Vinca major | 12 | II | Verbascum bombiciferum | 3 | I |
| — minor | 16 | V | — × hybridum 'Densiflorum' | 3 | I |
| Viola cornuta-Sorten | 16 | II | — -Sorten | 5 | II |
| — odorata | 20 | II, III | — olympicum | 3 | I |
| — papilionacea | 16 | III | — pannosum | 3 | I |
| Waldsteinia geoides | 16 | II—V | — phoeniceum | 7 | I |
| — ternata | 16 | III, IV | Veronica crinita | 3 | I |
| Yucca-Arten und Sorten | 3 | I | Veronica cinerea | 25 | II |
| — gentianoides | 16 | II | |||
| — incana | 16 | III | |||
| — longifolia | 9 | II | |||
| — spicata | 16 | II | |||
| — teucrium | 16 | II | |||
| — virginica | 5 | II | |||
| Vinca major | 12 | II | |||
| — minor | 16 | V | |||
| Viola cornuta-Sorten | 16 | II | |||
| — odorata | 20 | II, III | |||
| — papilionacea | 16 | III | |||
| Waldsteinia geoides | 16 | II—V | |||
| — ternata | 16 | III, IV | |||
| Yucca-Arten und Sorten | 3 | I |
Pflanzstrategien für verschiedene Anwendungen und ihre Auswirkungen
Die Anwendung von Pflanzstrategien für Stauden, insbesondere die Berücksichtigung von Pflanzabständen und Geselligkeit, hat weitreichende Auswirkungen auf die Ästhetik, den Pflegeaufwand und die Langlebigkeit der Anlagen. Ein Verständnis dieser Dynamiken ist entscheidend für die Planung erfolgreicher und nachhaltiger Pflanzungen.
Cover Crop Vegetationselemente: Eine Definition
Abdeckvegetationselemente (VP) sind niedrige Vegetationselemente, die schnell einen durchgehenden und dauerhaften Boden- oder Substratbelag bilden können. Sie zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:
- Relativ schnelles Wachstum
- Immergrün oder lange Belaubung bei anderen Taxa
- Dichte und regelmäßige Verzweigung
- Geringere Lichtansprüche
- Polsterartiger bis kriechender Wuchscharakter
- Gute Regenerationsfähigkeit
- Ausläuferbildung
- Hohe Sozialität
Diese VP schaffen keine sichtbare Barriere oder Kulisse auf terrestrischer Ebene und verdecken nicht das Relief der jeweiligen Partie. Sie werden als Flächenstruktur oder -element wahrgenommen, wobei das Verhältnis der VP-Höhe zu ihrer Fläche oder kleinsten Dimension ausschlaggebend ist. Die innere Struktur muss ausreichend einheitlich wirken, wobei die Höhenunterschiede, Farben, Texturen und Strukturen der einzelnen Komponenten dominieren.
Bedeutung in der Landschaftsarchitektur
Abdeckende Vegetationselemente spielen eine grundlegende Rolle in der Landschaftsarchitektur:
- Raumkomposition: Sie bilden einen Gegensatz oder Kontrast zu vertikalen Elementen, ermöglichen eine ausdrucksstarke Raumgestaltung und beeinflussen das Flächenbild (aktiv/passiv, warm/kalt, hart/weich, „glatt/geordnet“ oder „ungeordnet“).
- Raumnutzung: Einige dieser Elemente (z.B. Rasen) ermöglichen die intensivste Nutzung des von ihnen eingenommenen Raumes (physisch durch Gehen, Spielen, Sonnenbaden; visuell durch detaillierte Beobachtung bei blumenbeetähnlichen VP).
- Pflegeaufwand: Sie dienen als „Rasenersatz“ an schwer zu pflegenden Stellen. Die Gründung ist aufwendiger, die Pflege jedoch einfacher und kostengünstiger. Die Gesamtkosten über einen bestimmten Zeitraum (Gründung und Pflege) müssen abgewogen werden. Sie können auch als temporäre Pflanzen eingesetzt werden.
Abdeckende Vegetationselemente und mitteleuropäische Vegetation
„Monokulturelle“ Bodenbedeckungen sind in der Natur, zumindest in den späten Sukzessionsstadien, nicht üblich. Je ärmer und trockener der Standort, desto artenreicher ist der Unterwuchs. Bei krautigen Bodendeckern mit „naturähnlichem“ Charakter empfiehlt Kircher (1996) 5–20% Pflanzen der Sozialität I (1–3 Stück), 20–50% der Sozialität II–III (3–10 bzw. 10–20 Stück) und 40–80% der Sozialität IV–V (größere Kolonien bzw. großflächiges Vorkommen).
Typische „Bodendecker“-Gehölze sind in unserer Flora selten (Vinca minor, Erica herbacea, Juniperus communis ssp. alpina, Arctostaphylos uva-ursi).
Anwendung von Moosen
Für eine flächige „monokulturelle“ Anwendung von Moosen sind bestimmte Voraussetzungen nötig:
- Höhere Luftfeuchtigkeit, Halbschatten, begrenzte Luftzirkulation: Dies sind natürliche Bedingungen in feuchten Gebieten oder künstlich geschaffene in trockeneren Regionen.
- Entwicklung geeigneter Technologien/Systeme: Schaffung optimaler Bedingungen für Moose und Begrenzung des Wachstums unerwünschter Pflanzen.
- Intensive Pflege: Entfernen von Blättern, Blüten, Früchten und anderem Abfall, Unkraut jäten, Schutz vor Vögeln und Tieren.
E. Chvosta (2021) empfiehlt die Verwendung von Moosen in der Tschechischen Republik für:
- Fugen: Bryum, Ceratodon, Pohlia, Hypnum
- Bodendecker (Rasenersatz): Hypnum, Polytrichum, Brachythecium, Dicranum
- Kokedama, Moossäulen, Epiphytenstämme: Pleurozium, Hypnum, Brachythecium, Rhytidiadelphus
- Bonsais: Bryum, Ceratodon, Pohlia, Hypnum, Dicranum, Brachythecium
- Floristik (vertikale Wände, Bilder, florale Objekte): Leucobryum, Polytrichum
Fazit: Erfolg durch Wissen und Sorgfalt
Die Planung und Ausführung guter Staudenpflanzungen erfordert ein hohes Maß an Spezialwissen, Erfahrung und Sorgfalt. Oft wird der Erfolg durch scheinbare Nebensächlichkeiten wie die Beachtung von Geselligkeit und Pflanzabstand geschmälert. In der Fachliteratur wurden diese Fragen bisher nur beiläufig und nicht zufriedenstellend behandelt.
Die neuen Qualitätsnormen für Stauden haben es ermöglicht, die wichtigsten Gartenstauden hinsichtlich ihres notwendigen Pflanzabstandes und der für ihre Verwendung zweckmäßigen Geselligkeit zu überprüfen und entsprechend zu gruppieren. Die daraus entstandene Liste soll der korrekten Verwendung und Verbreitung von Stauden in unseren Anlagen dienen und zu dauerhaft schönen und pflegeleichten Pflanzungen beitragen.
Häufig gestellte Fragen zu Pflanzabständen und Geselligkeit
Was versteht man unter Geselligkeit bei Staudenpflanzungen?
Geselligkeit, auch Sozialität genannt, beschreibt, wie Stauden am besten in einer Pflanzung angeordnet werden sollten. Es gibt fünf Stufen, von einzeln stehenden Pflanzen bis hin zu großflächigen Kolonien, die das natürliche Wuchsverhalten und die Verträglichkeit mit anderen Arten berücksichtigen.
Warum ist der richtige Pflanzabstand so wichtig für Stauden?
Ein korrekter Pflanzabstand sichert die Langlebigkeit der Pflanzung und reduziert den Pflegeaufwand. Zu enge Pflanzungen können die Lebensdauer verkürzen, die natürliche Gestalt der Pflanzen beeinträchtigen und den Bedarf an anfänglichem Jäten erhöhen. Ein optimaler Abstand fördert die gesunde Entwicklung und Wirkung jeder Pflanze.
Können die angegebenen Pflanzenzahlen für private Gärten angepasst werden?
Ja, die in der Liste angegebenen Pflanzenzahlen sind Richtwerte und können, besonders in privaten Gärten mit begrenztem Raum, angepasst werden. Wichtig ist dabei, die Relation der Werte zueinander und den Charakter der einzelnen Pflanzen zu bewahren. Kleinere Mengen sind oft zweckmäßig, ohne die ästhetische Wirkung zu verlieren.
Welche Rolle spielt der „Zeitfaktor“ bei der Wahl des Pflanzabstandes?
Der „Zeitfaktor“ ist entscheidend, besonders in öffentlichen Anlagen oder auf Gartenschauen, wo ein schneller Bestandesschluss gewünscht wird. Eine höhere Pflanzdichte kann diesen beschleunigen, birgt aber das Risiko einer verkürzten Lebensdauer der Pflanzen. Für dauerhafte Anlagen ist ein ausgewogener Abstand, der eine gesunde Entwicklung über Jahre zulässt, oft vorzuziehen.
Was passiert, wenn Stauden der Geselligkeitsstufe I zu dicht gepflanzt werden?
Stauden der Geselligkeitsstufe I sind als Einzelpflanzen oder in kleinen Tuffs am schönsten, da ihre individuelle Gestalt und Schönheit zwischen anderen Pflanzen zur Geltung kommt. Werden sie zu dicht gepflanzt, verlieren sie ihren charakteristischen Reiz und die Möglichkeit zur ungestörten Weiterentwicklung, was die gesamte Pflanzung instabil machen kann.