Pflanzabstände und Geselligkeit in Staudenpflanzungen

Lerne alles über Pflanzabstände und Geselligkeit bei Staudenpflanzungen! Dieser Guide für Studenten hilft dir, langlebige und ästhetische Gärten zu gestalten. Optimiere deine Planung jetzt!

Pflanzabstände und Geselligkeit sind entscheidende Faktoren für den Erfolg und die Langlebigkeit von Staudenpflanzungen. Dieser Artikel bietet dir eine umfassende Analyse und Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte, basierend auf den Erfahrungen des Sichtungsgartens Weihenstephan. Egal ob für den privaten Garten, öffentliche Anlagen oder Gartenschauen – das Verständnis dieser Konzepte ist für jede gelungene Staudenpflanzung unerlässlich.

Pflanzabstände und Geselligkeit in Staudenpflanzungen: Eine Einführung

Staudenpflanzungen zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und beständige Entwicklung aus, im Gegensatz zu saisonalen Sommerblumen. Für den Erfolg ist es entscheidend, nicht nur die Standortbedingungen zu beachten, sondern auch den Lebensrhythmus, die Entwicklung über Jahre und die Lebensdauer der Stauden. Eine sorgfältige Abstimmung von Pflanzenpartnern und ihrem Konkurrenzverhalten ist oft eine unterschätzte Voraussetzung.

Erfahrene Gartenarchitekten und Staudenkenner setzen Pflanzen bewusst einzeln, flächig oder in Kolonien. Bisher gab es hierfür jedoch keine festen Normen, und jeder Planer entwickelte seine eigene Handschrift. Oft mussten auch ästhetische Gewohnheiten und Vorstellungen berücksichtigt werden.

Fehlende Erfahrung führte oft zu pauschalen Annahmen bei Gruppierungen und Pflanzweiten. Dabei wurden individuelle Wuchscharaktere, Vitalität und das Verhalten bei unterschiedlicher Pflanzdichte oft vernachlässigt. Mit der Einführung von Qualitätsnormen für Stauden war es jedoch möglich, spezielle Empfehlungen für Pflanzabstände und Geselligkeit zu erarbeiten.

Die langjährigen Forschungen und genauen Beobachtungen in Weihenstephan bildeten die Grundlage für eine detaillierte Liste. Diese enthält konkrete Pflanzenbedarfszahlen und Geselligkeitswerte für zahlreiche Staudenarten.

Der optimale Pflanzabstand: Faktoren und Bedeutung

Der optimale Pflanzabstand hängt von verschiedenen Faktoren ab, was die Bestimmung des günstigsten Wertes komplex macht. Neben der Wuchsstärke, -höhe und Ausbreitungskraft spielt der „Zeitfaktor“ eine sehr wichtige Rolle, insbesondere unter Berücksichtigung bestimmter Qualitätsnormen.

Pflanzdichte in öffentlichen Anlagen und auf Gartenschauen

In öffentlichen Anlagen ist es wünschenswert, dass Flächenstauden möglichst rasch einen geschlossenen Bestand bilden. Dies reduziert den Pflegeaufwand in der Anfangsphase erheblich. Auch auf Gartenschauen wird oft sehr dicht geplanzt, um schnell eine volle Wirkung zu erzielen.

Allerdings birgt eine zu dichte Pflanzung Risiken: Sie kann die Lebensdauer der Stauden erheblich verkürzen. Dies gilt sowohl für Beetstauden wie Tulpen, Phlox und Rittersporn als auch für Wildstauden wie Nepeta × faassenii oder Festuca glauca.

Auswirkungen von zu engem Pflanzen auf die Gestalt

Zu enges Pflanzen kann auch die ästhetische Wirkung einer Pflanzgruppe beeinträchtigen. Werden beispielsweise mehr als sieben Exemplare von Carex morrowii auf einem Quadratmeter gesetzt, verlieren diese ihre eigentümliche Gestalt und damit ihren besonderen Reiz.

Wirtschaftlichkeit und Pflegeaufwand

Ein rein wirtschaftlicher Aspekt ist das Ziel einer gerade noch zweckdienlichen Mindestpflanzenzahl pro Flächeneinheit. Dem gegenüber steht der notwendige Pflegeaufwand, besonders im ersten und zweiten Jahr nach dem Pflanzen. Dabei ist nicht immer gesichert, dass eine höhere Pflanzdichte zwangsläufig zu einem wesentlich früheren Bestandsschluss und einem geringeren anfänglichen Jätebedarf führt.

Nach sorgfältiger Abwägung dieser Gesichtspunkte wurde bewusst von „Von-bis-Zahlen“ (größerer Spielraum) abgesehen. Stattdessen wurden präzisere Angaben gewählt, basierend auf gesicherten Erfahrungen aus dem Sichtungsgarten. Diese Zahlen sind jedoch als Richtwerte mit einer Varianz von etwa 10–20% zu verstehen.

Pflanzabstand in Relation zur Pflanzdichte

Die Beziehung zwischen Pflanzenzahl pro Flächeneinheit und Pflanzabstand wird mit zunehmender Pflanzdichte weniger stark beeinflusst. Dies bedeutet, dass prozentuale Abweichungen bei sehr dichter Pflanzung einen geringeren Einfluss auf den Abstand haben. Die folgende Tabelle veranschaulicht dies:

Pflanzenzahl pro m²Pflanzabstand (cm)Differenz der Abstände (cm)
110029
27113
358
45013
545
6417
738
835
9335
1031,5
11304
1229
1328
1426,64
1525,8
1625
1724,1
1823,62,8
1923
2022,2
2121,8
2221,42,2
2320,8
2420,2
2520
2619,6
2719,2
2818,91,7
2918,6
3018,3

Geselligkeitsstufen bei Stauden: Soziales Verhalten in der Pflanzung

Die Pflanzensoziologie beschreibt mit dem Begriff Geselligkeit (oder Sozialität) die Verteilung der Arten im natürlichen Bestand. Für Staudenpflanzungen wurde eine ähnliche, fünfstufige Skala entwickelt, um die Pflanzweise zu definieren:

  • I = Tunlichst einzeln oder in kleinen Tuffs: Hierbei geht es um sehr verträgliche, horstig wachsende Arten, deren Schönheit im Einzelstand zwischen anderen Pflanzen besonders gut zur Geltung kommt (z.B. Pulsatilla vulgaris, Aquilegia). Die Streuung sollte unregelmäßig sein. Die Zahlen für die Pflanzdichte sind hier nicht maßgebend für den Pflanzabstand.
  • II = In kleinen Trupps von etwa 3–10 Pflanzen: Ähnlich wie Stufe I, jedoch mit etwas vermindertem Maßstab. Wichtig ist, den Charakter der einzelnen Pflanze zu erhalten und ihre ungestörte Weiterentwicklung zu ermöglichen. Die richtige Partnerwahl spielt hier eine große Rolle.
  • III = In größeren Gruppen von über 10–20 Pflanzen
  • IV = In großen Kolonien, ausgesprochen flächig
  • V = Vorwiegend großflächig

Diese Gruppierungswerte sind Richtlinien und nicht absolut bindend. In privaten Gärten mit begrenzten Verhältnissen können auch kleinere Mengen gepflanzt werden. Dabei bleibt die Relation der Werte zueinander gültig, basierend auf den Lebensformen der Arten.

Die Bedeutung der Geselligkeit für die Gestaltung

Das Verhältnis zwischen Arten, die natürlicherweise nur einzeln oder in kleinen Trupps auftreten, und solchen, die stets in größerer Zahl vorkommen, sollte auch in kleineren Gartenpflanzungen beachtet werden. Die Darstellungen zur Geselligkeit sind schematisch und können die Vielfalt der Gruppierungsformen nicht vollständig abbilden. Beispielsweise können schmale, langgezogene Pflanzgruppen für breitlagernde Stauden des Waldsaumes besonders vorteilhaft sein.

Das Aussehen der Stauden während der Vegetationszeit ist entscheidend für ihre Häufung oder Geselligkeit. Stauden, die nach der Blüte einziehen oder unansehnlich werden, sollten nur in kleinen Gruppen verwendet werden, auch wenn sie noch so schön blühen. Solche Gruppen können jedoch zahlreich über die Fläche verteilt werden.

Hohe Sozialitätswerte werden gewählt, wenn eine Art unverträglich mit anderen ist und diese „erdrücken“ würde, vorausgesetzt, sie sieht vor oder nach der Blüte ansprechend aus. Manchmal erhalten auch verträgliche Stauden, deren Wirkung erst bei großflächiger Verwendung sichtbar wird (z.B. Oxalis acetosella), eine hohe Sozialitätszahl.

Niedrige Zahlen werden bei ausläuferbildenden Arten vergeben, wenn sich diese bei großflächiger Verwendung nur mit hohem Pflegeaufwand halten lassen (z.B. Ajuga reptans, Prunella × webbiana, Thymus serpyllum-Formen). Auch die reine Gestalt der Stauden kann ihre Sozialität beeinflussen. So können großflächige Hostas (im Gegensatz zu Petasites) ihren Reiz verlieren, wenn sie zu massiv und dicht gepflanzt werden.

Anwendung der Geselligkeitsstufen

Die empfohlenen Pflanzenzahlen pro Quadratmeter sind für die Geselligkeitsstufen II–V vollumfänglich gültig. Für Stufe I geben die Zahlen die empfohlene Höchstmenge einer Art an, die so mit anderen Pflanzen zu verteilen ist, dass ihre Eigenart zur Geltung kommt. Der Abstand zwischen diesen Pflanzen kann dabei stark variieren.

Es kann scheinbare Widersprüche zwischen Geselligkeitsstufe II und der Pflanzenzahl geben (z.B. Anthemis biebersteiniana 16 Pfl./m²/II). Dies zeigt lediglich, dass für bestimmte zierliche oder nicht immer sicher wachsende Arten bereits Gruppierungen von etwa 1 m² zu umfangreich wären. Der Wert der Zahl zur Festlegung der Gruppenfläche und des Pflanzabstandes bleibt davon unberührt.

Man beachte, dass unterschiedliche Grade der Wüchsigkeit in der Liste nicht immer erfasst werden konnten. Schwachwüchsige Sorten von Aster dumosus oder Hemerocallis sollten daher in größerer Stückzahl, starkwüchsige entsprechend in geringerer Zahl als angegeben gesetzt werden. Steingartenstauden sind in der Liste unberücksichtigt, da ihre Pflanzweise sich dem Schema nur schwer anordnen lässt.

Spezielle Hinweise zur Pflanzung

Stauden der Geselligkeitsstufe I sind nicht mit Solitärstauden gleichzusetzen. Solitärstauden wirken oft verdrängend und werden aufgrund ihrer auffallenden, meist hohen Gestalt gerne allein oder in kleinen/größeren Trupps ohne engen Partnerbezug gepflanzt.

Kleinstblumenzwiebeln nehmen einen Sonderplatz ein. Sie sollten sinnvoller unter Gehölze, an den Rasenrand oder ähnliche Standorte mit schütterem Bewuchs gepflanzt werden, wo sie sich bei Samenansatz und ausreichend Platz auf natürliche Weise ausbreiten können. Bei manchen Geophyten sind zwei Sozialitätsziffern angegeben, wenn ihre Verwendung stark von den jeweiligen Verhältnissen abhängt.

Werden Stauden gemäß den fest vorgegebenen Geselligkeitsstufen gepflanzt, entfalten sie ihre Wirkung optimal und bereichern die Pflanzung. Stauden der Stufen IV und V können auch mit geringerer Geselligkeit gepflanzt werden. Werden Stauden mit niedriger Geselligkeitsziffer (I–III) hingegen in höherer Geselligkeit als angegeben gepflanzt, muss mit erheblichen Einbußen, höherem Pflegeaufwand und Instabilität der gesamten Pflanzung gerechnet werden.

Pflanzenbedarf und Geselligkeit: Eine Auswahlliste

Die folgende Liste zeigt Beispiele für den empfohlenen Pflanzenbedarf pro Quadratmeter und die zugehörige Geselligkeitsstufe, die in Weihenstephan ermittelt wurden:

ArtStückzahl pro m²GeselligkeitArtStückzahl pro m²Geselligkeit
Acaena buchananii12VArtemisia albula 'Silverqueen'12IV
— caessiglauca16III— lactiflora3I, II
— glaucophylla12V— pontica12IV
— microphylla12V— purshiana12IV
Acanthus longifolius3I, II— stellariana12II
Achillea chrysocoma12IIIArum italicum5I
— clypeolata9II— maculatum9III
— filipendulina 'Parker'5II, IIIAruncus sylvester3I, II
— “Coronation Gold”7II, IIIAsarum europaeum16III, IV
— millefolium 'Cerise Queen'9IIAsclepias incarnata9II
— ptarmica 'Boule de Neige'9IIIAsperula odorata16III
— × taygetea9IIIAsphodelina lutea7I, II
— tomentosa12IIIAster alpinus-Sorten16II
Aconitum-Arten7II— amellus-Sorten7II, III
Acorus calamus9IV— cordifolius-Sorten5II
— gramineus16II, III— dumosus-Sorten9III
Actaea alba3I— ericoides-Sorten3II
Adiantum pedatum9II— laevis5II
— venustum20II, III— linosyria9I, II
Adonis amurensis9II— novae-angliae-Sorten3II
— vernalis5I— novi-belgii-Sorten5II
Agapanthus umbellatus3I— ptarmicoides7II
Ajuga reptans-Sorten16III, IV— sedifolius 'Nanus'9II
Alchemilla mollis5II— tongolensis-Sorten16II
Alisma-Arten7II— vimineus5II
Althaea filifolia3IIAstilbe × arendsii-Sorten7III, IV
— rosea5II— chinensis pumila12V
Anaphalis margaritacea9III— japonica-Sorten9IV
— triplinervia9II, III— rivularis3I
Anemone apennina20II— simplicifolia-Sorten9II
— blanda20III— taquetii7IV
— canadensis12IV— thunbergii-Sorten5II
— japonica5IIAstrantia major9III
— nemorosa20IV— maxima9III
— sylvestris12IIIAthyrium-Arten und -Formen3I, II
Antennaria dioica20III, IVAvena sempervirens3I
— tomentosa25IVAzorella trifurcata20IV
Anthemis biebersteiniana16IIBaptisia australis3I
— tinctoria9IIBergenia cordifolia u. ähnliche7III
Anthericum liliago12IIBlechnum spicant9II
Aquilegia caerulea-Sorten12I, IIBouteloua gracilis12II
Arabis procurrens20IVBrunnera macrophylla7III
Armeria maritima16IIBuphthalmum salicifolium9II
Arrhenatherum bulbosum 'Variegatum'12IIButomus umbellatus12II
Calamagrostis × acutiflora3IChrysanthemum × hortorum5II
Caltha palustris7II— leucanthemum9II
Campanula carpatica9II— serotinum5II
— glomerata-Sorten12II— serotinum9III
— lactiflora5IChrysopogon nutans5I
— poscharskyana9IICimicifuga acerina3I
— persicifolia5I— cordifolia3I
— punctata9II— dahurica3I
— trachelium12II— elata3I
Cardamine enneaphyllos16II— japonica7II
— pentaphyllos16II— racemosa5I
Carex acuta3II— ramosa3I
— elata 'Aurea'5II— simplex5II
— flacca5II— ternata3I
— morrowii5IIClematis × bonstedtii1I
— muskingumensis9I— heracleifolia3I
— pendula9IColchicum-Arten u. -Hybriden12II
— plantaginea9IConvallaria majalis20III
— siderosticha9IICoreopsis grandiflora9II
— silicea9II— lanceolata9II
— testacea16II— tripteris5I
Carlina acaulis9I— verticillata9II
Catananche caerulea12IICornus canadensis16IV
Centaurea dealbata12IICortaderia selloana1I
— montana16IICorydalis cava25IV
— ruthenica12II— solida25IV
— macrocephala12IICotula dioica20IV
Cerastium alpinum16II— squalida20IV
— biebersteinii16IICrambe cordifolia1I
— tomentosum12IICrinum × powellii3I
Ceratostigma plumbaginoides16IICrocosmia masonorum16II
Chelidonium majus 'Laciniatum'9ICrucianella stylosa12II
Chelone obliqua7IIDelphinium × belladonna5II
Cimicifuga-Arten7II— × cultorum3I
Digitalis grandiflora12III— grandiflorum12II
— × mertonensis9II— nudicaule12II
— purpurea12IIIDeschampsia caespitosa5I
Dodecetheon meadia15IDianthus caesius 'Nordstjernen'12II
Doronicum caucasicum12II— carthusianorum12II
— pardalianches12IV— deltoides16IV
— plantagineum9III— plumarius-Sorten9II
Dracocephalum grandiflorum12III— superbus9II
— ruyschiana16IIDicentra eximia12III
Dryas octopetala16III— formosa20III
— × suendermanni12III— oregana20III
Dryopteris filix-mas5II, III— spectabilis3I
Duchesnea indica16VDictamnus fraxinella7I
Echinops-Arten3—5IIDigitalis lutea12III
Elymus-Arten9VDiphylleia cymosa7I
Epilobium dodonaei12IIDisporum sessile16II
— fleischeri16IIDodecatheon meadia15I
Epimedium diphyllum16IIDraba aizoides20II
— grandiflorum16II— bruniifolia20II
— perralderianum12IV— olympica20II
— pinnatum12IV— sibirica20III
— × rubrum12IIIDracocephalum ruyschiana16II
— × versicolor12IIIDryas octopetala16III
— × warleyense12IV— × suendermanni12III
— × youngianum16IIIDryopteris filix-mas5II, III
Eranthis hyemalis25III, VDuchesnea indica16V
Eremurus-Arten3—5IIEchinacea purpurea9II
Erigeron × hybridus7IIEchinops-Arten3—5II
Eriophyllum lanatum9IIElsholtzia stauntonii9III
Eryngium-Arten5IElymus-Arten9V
Erythronium dens-canis25IIEpilobium fleischeri16II
Eupatorium cannabinum5IIIEpimedium diphyllum16II
— purpureum3I— grandiflorum16II
Euphorbia amygdaloides5I— perralderianum12IV
— myrsinites5I— pinnatum12IV
— polychroma7I— × rubrum12III
Festuca amethystina7I, II— × versicolor12III
— glauca12I—V— × warleyense12IV
— mairei3I— × youngianum16III
— ovina-Formen12I—VEranthis hyemalis25III, V
— punctoria16IEremurus-Arten3—5II
— scoparia12VErigeron × hybridus7II
— tenuifolia16I, IIEriophyllum lanatum9II
— valesia20IVEryngium-Arten5I
Filipendula hexapetala16IIErythronium dens-canis25II
— kamtschatica3IIEupatorium cannabinum5III
— palmata u. rubra5II— purpureum3I
— ulmaria7IIIEuphorbia amygdaloides5I
Fritillaria imperialis9II— myrsinites5I
— meleagris25II, III— polychroma7I
Gaillardia × grandiflora12IIFestuca amethystina7I, II
Galanthus elwesii25II— glauca12I—V
— nivalis25III, V— mairei3I
Galax aphylla12I— ovina-Formen12I—V
Gentiana acaulis16II— punctoria16I
— asclepiadea7I— scoparia12V
— cruciata u. dahurica12II— tenuifolia16I, II
— ferreri u. sino-ornata20III— valesia20IV
— lutea9IIFilipendula hexapetala16II
— septemfida16II— kamtschatica3II
Geranium endressii12V— palmata u. rubra5II
— macrorrhizum12V— ulmaria7III
— × magnificum (= G. platypetalum Hort.)12II—IVFritillaria imperialis9II
— nodosum5I— meleagris25II, III
— renardii20IIIGaillardia × grandiflora12II
— sanguineum16IVGalanthus elwesii25II
Geum chiloense u. G. × hybridum16II— nivalis25III, V
— coccineum16IVGalax aphylla12I
— rivale12IIGentiana acaulis16II
— triflorum16III— asclepiadea7I
Gillenia trifoliata7I— cruciata u. dahurica12II
Glyceria maxima 'Variegata'12III— ferreri u. sino-ornata20III
Gypsophila pacifica3I— lutea9II
— paniculata-Sorten3I— septemfida16II
— repens 'Rosenschleier'7IIGeranium endressii12V
Hacquetia epipactis25II— macrorrhizum12V
Helenium hoopesii9II— × magnificum (= G. platypetalum Hort.)12II—IV
— × hybridum5II— nodosum5I
Helianthemum × hybridum12II— renardii20III
— nummularium12II— sanguineum16IV
Helianthus atrorubens3IIGeum chiloense u. G. × hybridum16II
— decapetalus5II— coccineum16IV
— rigidus5III— rivale12II
— salicifolius3I— triflorum16III
Helichrysum orientale20IIGillenia trifoliata7I
— plicatum20IIGlyceria maxima 'Variegata'12III
Heliopsis scabra5IIGypsophila pacifica3I
Helleborus × hybridus7II— paniculata-Sorten3I
— niger9II— repens 'Rosenschleier'7II
Hemerocallis-Arten u. -Hybriden3—5II, IVHacquetia epipactis25II
Hepatica nobilis20IIHelenium hoopesii9II
— angulosa16III— × hybridum5II
Heracleum-Arten1IHelianthemum × hybridum12II
Herniaria glabra20IV— nummularium12II
Hesperis matronalis5IHelianthus atrorubens3II
Heuchera × brizoides12III— decapetalus5II
× Heucherella tiarelloides12IV— rigidus5III
Hieracium aurantiacum16IV— salicifolius3I
— bombycinum25IIHelichrysum orientale20II
— × rubrum16III— plicatum20II
— villosum25IIHeliopsis scabra5II
Hosta-Arten u. -starkwüchsig3IHelleborus × hybridus7II
— mittel starkwüchsig9III— niger9II
— schwachwüchsig16IIHemerocallis-Arten u. -Hybriden3—5II, IV
Hyacinthalis azurea30IVHepatica nobilis20II
Hyacinthus orientalis-Sorten20II— angulosa16III
Hylomecon japonicum20IIHeracleum-Arten1I
Hypericum calycinum9VHerniaria glabra20IV
Iberis sempervirens12IIHesperis matronalis5I
Incarvillea delavayi9IHeuchera × brizoides12III
— mairei12II× Heucherella tiarelloides12IV
Inula ensifolia16IIHieracium aurantiacum16IV
— helenium5II— bombycinum25II
— hirta12I— × rubrum16III
— magnifica3II— villosum25II
Iris aphylla16IIIHosta-Arten u. -starkwüchsig3I
— × barbata-elatior7II—IV— mittel starkwüchsig9III
— × barbata-nana12II, III— schwachwüchsig16II
— chrysographes u. ähnliche9IIHyacinthalis azurea30IV
Iris forrestii12IIHyacinthus orientalis-Sorten20II
— germanica 'Major' u. alta Sorten7IVHylomecon japonicum20II
— kaempferi7II, IIIHypericum calycinum9V
— laevigata7II, IIIIberis sempervirens12II
— ochroleuca5IIIncarvillea delavayi9I
— pseudacorus5II— mairei12II
— pumila20IIInula ensifolia16II
— reticulata25II— helenium5II
— sibirica7II, III— hirta12I
— spuria5II— magnifica3II
— variegata12IIIIris aphylla16III
Jasione perennis12I— × barbata-elatior7II—IV
Jeffersonia diphylla20II— × barbata-nana12II, III
Kirengeshoma palmata5II— chrysographes u. ähnliche9II
Kniphofia-Arten u. Sorten5IIIris forrestii12II
Koeleria glauca16II— germanica 'Major' u. alta Sorten7IV
Lagotis stolonifera16III— kaempferi7II, III
Lamium galeobdolon 'Florentinum'9V— laevigata7II, III
— maculatum12II— ochroleuca5II
— orvala7I— pseudacorus5II
Lasiagrostis calamagrostis3I— pumila20II
Lathyrus aureus7II— reticulata25II
— latifolius3I— sibirica7II, III
— vernus9I— spuria5II
Lavandula angustifolia12III— variegata12III
Lavatera olbia3IIJasione perennis12I
— thuringiaca1—3IIJeffersonia diphylla20II
Leucojum aestivum20IIKirengeshoma palmata5II
— vernum25III, VKniphofia-Arten u. Sorten5II
Liatris spicata12IIKoeleria glauca16II
Ligularia-Arten u. Formen3I, IIILagotis stolonifera16III
— tangutica5IVLamium galeobdolon 'Florentinum'9V
Lilium bulbiferum12II— maculatum12II
— candidum12II— orvala7I
— henryi9IILasiagrostis calamagrostis3I
— martagon9ILathyrus aureus7II
— regale9II— latifolius3I
Limonium-Arten7I— vernus9I
Linum flavum12IILavandula angustifolia12III
— narbonense12IILavatera olbia3II
— perenne16II— thuringiaca1—3II
Lithospermum purpureo-caeruleum12VLeucojum aestivum20II
Lobelia siphilitica9II— vernum25III, V
Lotus corniculatus 'Planus'16IIILiatris spicata12II
Lupinus × hybridus7IILigularia-Arten u. Formen3I, III
Luzula albida12II— tangutica5IV
— nivea12IILilium bulbiferum12II
— pilosa16II— candidum12II
— sylvatica-Sorten5III— henryi9II
Lychnis chalcedonica9II— martagon9I
— viscaria16II— regale9II
Lysichitum americanum3ILimonium-Arten7I
Lysimachia clethroides7IILinum flavum12II
— nemorum20IV— narbonense12II
— nummularia20IV— perenne16II
— punctata12VLithospermum purpureo-caeruleum12V
Lythrum salicaria9IILobelia siphilitica9II
— virgatum12IILotus corniculatus 'Planus'16III
Macleaya cordata5ILupinus × hybridus7II
Majanthemum bifolium25IVLuzula albida12II
Matricaria caucasica12III— nivea12II
Matteuccia struthiopteris3III, V— pilosa16II
Meconopsis betonicifolia7I— sylvatica-Sorten5III
— cambrica9ILychnis chalcedonica9II
Mercurialis perennis16IV— viscaria16II
Mertensia virginica9ILysichitum americanum3I
Miscanthus japonicus3ILysimachia clethroides7II
— sacchariflorus5III— nemorum20IV
— sinensis-Formen3I— nummularia20IV
Mitella caulescens20III— punctata12V
Molinia altissima3ILythrum salicaria9II
— caerulea9II— virgatum12II
Monarda × hybrida7IIMacleaya cordata5I
Morina longifolia5IMajanthemum bifolium25IV
Muehlenbeckia axillaria16IVMatricaria caucasica12III
Muscari armeniacum20II, IIIMatteuccia struthiopteris3III, V
— botryoides25VMeconopsis betonicifolia7I
— tubergenianum25III— cambrica9I
Myosotis palustris12II, IIIMercurialis perennis16IV
Narcissus, zierl., Wildarten25IIMertensia virginica9I
— starkwüchsige Gartensorten12II, VMiscanthus japonicus3I
Nepeta × faassenii12III— sacchariflorus5III
Oenothera fruticosa12II— sinensis-Formen3I
— missouriensis7IIMitella caulescens20III
— tetragona12IIMolinia altissima3I
Omphalodes cappadocica25II— caerulea9II
— verna16III, VMonarda × hybrida7II
Onoclea sensibilis16VMorina longifolia5I
Origanum vulgare 'Compactum'16IIIMuehlenbeckia axillaria16IV
Ornithogalum nutans20IIMuscari armeniacum20II, III
— umbellatum20III— botryoides25V
Osmunda cinnamomea9II— tubergenianum25III
— regalis1IMyosotis palustris12II, III
Oxalis acetosella25VNarcissus, zierl., Wildarten25II
Pachysandra terminalis12V— starkwüchsige Gartensorten12II, V
Paeonia lactiflora1INepeta × faassenii12III
— officinalis3IIOenothera fruticosa12II
— tenuifolia5I— missouriensis7II
Panicum clandestinum7II— tetragona12II
— virgatum3IOmphalodes cappadocica25II
Papaver orientale3I— verna16III, V
Paradisea liliastrum16I, IIOnoclea sensibilis16V
Peltiphyllum peltatum7VOriganum vulgare 'Compactum'16III
Pennisetum japonicum3IOrnithogalum nutans20II
— compressum5II— umbellatum20III
Penstemon barbatus12IIOsmunda cinnamomea9II
Petasites japonicus3V— regalis1I
Phalaris arundinacea 'Picta'12IIIOxalis acetosella25V
Phlomis russeliana7IIIPachysandra terminalis12V
Phlox paniculata5IIPaeonia lactiflora1I
Phyllitis scolopendrium12II— officinalis3II
Physalis franchetii12IV— tenuifolia5I
Physostegia virginiana9IIPanicum clandestinum7II
Phytolacca americana3I— virgatum3I
Platycodon grandiflorum12IIPapaver orientale3I
Podophyllum-Arten9IParadisea liliastrum16I, II
Polemonium-Arten und Formen7IPeltiphyllum peltatum7V
Polygonatum commutatum12IIIPennisetum japonicum3I
— latifolium16III— compressum5II
— macranthum12IIIPenstemon barbatus12II
— multiflorum12IIPetasites japonicus3V
Polygonum affine 'Superbum'12VPhalaris arundinacea 'Picta'12III
— compactum 'Roseum'9VPhlomis russeliana7III
— polystachyum5VPhlox paniculata5II
— sachalinense3VPhyllitis scolopendrium12II
— sericeum5IPhysalis franchetii12IV
— weyrichii3IPhysostegia virginiana9II
Polypodium vulgare25IIPhytolacca americana3I
Polystichum setiferum7IIPlatycodon grandiflorum12II
Potentilla alba20IIPodophyllum-Arten9I
— ambigua20IIIPolemonium-Arten und Formen7I
— atrosanguinea12IIPolygonatum commutatum12III
— aurea20II— latifolium16III
— cinerea25II— macranthum12III
— crantzii20III— multiflorum12II
— fragiformis9IPolygonum affine 'Superbum'12V
— × hybrida12II— compactum 'Roseum'9V
— nepalensis9II— polystachyum5V
— verna20I— sachalinense3V
Primula acaulis12III— sericeum5I
— × bullesiana12IV— weyrichii3I
— cortusoides25IIPolypodium vulgare25II
— denticulata12IIPolystichum setiferum7II
— florindae9IIPotentilla alba20II
— × hortensis16II— ambigua20III
— japonica12IV— atrosanguinea12II
— × polyantha12III— aurea20II
— polyneura16II— cinerea25II
— × pruhoniciana16III— crantzii20III
— rosea16II— fragiformis9I
— sieboldii20II— × hybrida12II
— sibthorpii20IV— nepalensis9II
— sikkimensis16II— verna20I
— veris20IIPrimula acaulis12III
Prunella × webbiana16III— × bullesiana12IV
Pulmonaria angustifolia16II— cortusoides25II
— officinalis12I— denticulata12II
— saccharata12II, III— florindae9II
Pulsatilla vulgaris9I— × hortensis16II
Puschkinia libanotica25II, IV— japonica12IV
Ranunculus aconitifolius5II— × polyantha12III
— acer 'Multiplex'16II— polyneura16II
Rheum palmatum1I— × pruhoniciana16III
Rodgersia-Arten3II— rosea16II
— tabularis3II— sieboldii20II
Rudbeckia deamii5II— sibthorpii20IV
— laciniata3II— sikkimensis16II
— maxima5II— veris20II
— nitida3IIPrunella × webbiana16III
— purpurea9IIPulmonaria angustifolia16II
— speciosa9II— officinalis12I
— sullivantii9III— saccharata12II, III
Salvia azurea grandiflora5IPulsatilla vulgaris9I
— haematodes7IPuschkinia libanotica25II, IV
— nemorosa 'Ostfriesland'9IIIRanunculus aconitifolius5II
Saxifraga trifurcata12III— acer 'Multiplex'16II
— umbrosa12IIIRheum palmatum1I
Scabiosa caucasica9IIRodgersia-Arten3II
— ochroleuca9II— tabularis3II
Scilla hispanica20IIRudbeckia deamii5II
— non-scripta20II— laciniata3II
— sibirica25III, V— maxima5II
— tubergeniana25III— nitida3II
Scutellaria altissima12V— purpurea9II
— incana9II— speciosa9II
Sedum acre25II— sullivantii9III
— cauticolum16IISalvia azurea grandiflora5I
Sedum ellacombianum16V— haematodes7I
— ewersii20II— nemorosa 'Ostfriesland'9III
— floriferum12II—VSaxifraga trifurcata12III
— gracile25II— umbrosa12III
— hybridum16IVScabiosa caucasica9II
— kamtschaticum16III— ochroleuca9II
— 'Krajina'25IIScilla hispanica20II
— middendorffianum20II, III— non-scripta20II
— 'Diffusum'16II—V— sibirica25III, V
— rupestre20II— tubergeniana25III
— sexangulare25II, IIIScutellaria altissima12V
— spathulifolium25II— incana9II
— spurium 'Album Superbum'16VSedum acre25II
— telephium 'Herbstfreude'5I— cauticolum16II
Senecio abrotanifolius12IISedum ellacombianum16V
Sesleria varia9II— ewersii20II
Sidalcea × cultorum12II— floriferum12II—V
Sisyrinchium angustifolium20II— gracile25II
Smilacina racemosa5I— hybridum16IV
— stellata16III— kamtschaticum16III
Solidago brachystachya12III— 'Krajina'25II
— caesia7I— middendorffianum20II, III
— × hybrida5II— 'Diffusum'16II—V
Spartina michauxiana 'Variegata'5II— rupestre20II
Stachys grandiflora9II— sexangulare25II, III
— lanata12V— spathulifolium25II
Stipa-Arten5I— spurium 'Album Superbum'16V
Symphytum grandiflorum9V— telephium 'Herbstfreude'5I
Telekia speciosa3ISenecio abrotanifolius12II
Tellima grandiflora12IVSesleria varia9II
Teucrium chamaedrys 'Nanum'16IVSidalcea × cultorum12II
— chamaedrys9IISisyrinchium angustifolium20II
Thalictrum aquilegiifolium3ISmilacina racemosa5I
— dipterocarpum3I— stellata16III
— flavum3ISolidago brachystachya12III
— glaucum3I— caesia7I
— minus7I— × hybrida5II
Thelypteris phegopteris16IVSpartina michauxiana 'Variegata'5II
Thermopsis fabacea5IIStachys grandiflora9II
Thymus × citriodorus 'Golden Dwarf'16III— lanata12V
— pseudolanuginosus16IIIStipa-Arten5I
— serpyllum16IIISymphytum grandiflorum9V
Tiarella cordifolia16VTelekia speciosa3I
— wherryi16IITellima grandiflora12IV
Tradescantia × andersoniana7IITeucrium chamaedrys 'Nanum'16IV
Tricyrtis hirta9I— chamaedrys9II
Trillium-Arten16IIThalictrum aquilegiifolium3I
— Arten16II— dipterocarpum3I
Trollius chinensis9II— flavum3I
— × cultorum-Sorten9II— glaucum3I
Tulipa-Gartenformen25II— minus7I
Uniola latifolia5IIThelypteris phegopteris16IV
Uvularia grandiflora16IIThermopsis fabacea5II
Vancouveria hexandra16IVThymus × citriodorus 'Golden Dwarf'16III
Veratrum californicum1I— pseudolanuginosus16III
Verbascum bombiciferum3I— serpyllum16III
— × hybridum 'Densiflorum'3ITiarella cordifolia16V
— -Sorten5II— wherryi16II
— olympicum3ITradescantia × andersoniana7II
— pannosum3ITricyrtis hirta9I
— phoeniceum7ITrillium-Arten16II
Veronica crinita3I— Arten16II
Veronica cinerea25IITrollius chinensis9II
— gentianoides16II— × cultorum-Sorten9II
— incana16IIITulipa-Gartenformen25II
— longifolia9IIUniola latifolia5II
— spicata16IIUvularia grandiflora16II
— teucrium16IIVancouveria hexandra16IV
— virginica5IIVeratrum californicum1I
Vinca major12IIVerbascum bombiciferum3I
— minor16V— × hybridum 'Densiflorum'3I
Viola cornuta-Sorten16II— -Sorten5II
— odorata20II, III— olympicum3I
— papilionacea16III— pannosum3I
Waldsteinia geoides16II—V— phoeniceum7I
— ternata16III, IVVeronica crinita3I
Yucca-Arten und Sorten3IVeronica cinerea25II
— gentianoides16II
— incana16III
— longifolia9II
— spicata16II
— teucrium16II
— virginica5II
Vinca major12II
— minor16V
Viola cornuta-Sorten16II
— odorata20II, III
— papilionacea16III
Waldsteinia geoides16II—V
— ternata16III, IV
Yucca-Arten und Sorten3I

Pflanzstrategien für verschiedene Anwendungen und ihre Auswirkungen

Die Anwendung von Pflanzstrategien für Stauden, insbesondere die Berücksichtigung von Pflanzabständen und Geselligkeit, hat weitreichende Auswirkungen auf die Ästhetik, den Pflegeaufwand und die Langlebigkeit der Anlagen. Ein Verständnis dieser Dynamiken ist entscheidend für die Planung erfolgreicher und nachhaltiger Pflanzungen.

Cover Crop Vegetationselemente: Eine Definition

Abdeckvegetationselemente (VP) sind niedrige Vegetationselemente, die schnell einen durchgehenden und dauerhaften Boden- oder Substratbelag bilden können. Sie zeichnen sich durch folgende Merkmale aus:

  • Relativ schnelles Wachstum
  • Immergrün oder lange Belaubung bei anderen Taxa
  • Dichte und regelmäßige Verzweigung
  • Geringere Lichtansprüche
  • Polsterartiger bis kriechender Wuchscharakter
  • Gute Regenerationsfähigkeit
  • Ausläuferbildung
  • Hohe Sozialität

Diese VP schaffen keine sichtbare Barriere oder Kulisse auf terrestrischer Ebene und verdecken nicht das Relief der jeweiligen Partie. Sie werden als Flächenstruktur oder -element wahrgenommen, wobei das Verhältnis der VP-Höhe zu ihrer Fläche oder kleinsten Dimension ausschlaggebend ist. Die innere Struktur muss ausreichend einheitlich wirken, wobei die Höhenunterschiede, Farben, Texturen und Strukturen der einzelnen Komponenten dominieren.

Bedeutung in der Landschaftsarchitektur

Abdeckende Vegetationselemente spielen eine grundlegende Rolle in der Landschaftsarchitektur:

  • Raumkomposition: Sie bilden einen Gegensatz oder Kontrast zu vertikalen Elementen, ermöglichen eine ausdrucksstarke Raumgestaltung und beeinflussen das Flächenbild (aktiv/passiv, warm/kalt, hart/weich, „glatt/geordnet“ oder „ungeordnet“).
  • Raumnutzung: Einige dieser Elemente (z.B. Rasen) ermöglichen die intensivste Nutzung des von ihnen eingenommenen Raumes (physisch durch Gehen, Spielen, Sonnenbaden; visuell durch detaillierte Beobachtung bei blumenbeetähnlichen VP).
  • Pflegeaufwand: Sie dienen als „Rasenersatz“ an schwer zu pflegenden Stellen. Die Gründung ist aufwendiger, die Pflege jedoch einfacher und kostengünstiger. Die Gesamtkosten über einen bestimmten Zeitraum (Gründung und Pflege) müssen abgewogen werden. Sie können auch als temporäre Pflanzen eingesetzt werden.

Abdeckende Vegetationselemente und mitteleuropäische Vegetation

„Monokulturelle“ Bodenbedeckungen sind in der Natur, zumindest in den späten Sukzessionsstadien, nicht üblich. Je ärmer und trockener der Standort, desto artenreicher ist der Unterwuchs. Bei krautigen Bodendeckern mit „naturähnlichem“ Charakter empfiehlt Kircher (1996) 5–20% Pflanzen der Sozialität I (1–3 Stück), 20–50% der Sozialität II–III (3–10 bzw. 10–20 Stück) und 40–80% der Sozialität IV–V (größere Kolonien bzw. großflächiges Vorkommen).

Typische „Bodendecker“-Gehölze sind in unserer Flora selten (Vinca minor, Erica herbacea, Juniperus communis ssp. alpina, Arctostaphylos uva-ursi).

Anwendung von Moosen

Für eine flächige „monokulturelle“ Anwendung von Moosen sind bestimmte Voraussetzungen nötig:

  • Höhere Luftfeuchtigkeit, Halbschatten, begrenzte Luftzirkulation: Dies sind natürliche Bedingungen in feuchten Gebieten oder künstlich geschaffene in trockeneren Regionen.
  • Entwicklung geeigneter Technologien/Systeme: Schaffung optimaler Bedingungen für Moose und Begrenzung des Wachstums unerwünschter Pflanzen.
  • Intensive Pflege: Entfernen von Blättern, Blüten, Früchten und anderem Abfall, Unkraut jäten, Schutz vor Vögeln und Tieren.

E. Chvosta (2021) empfiehlt die Verwendung von Moosen in der Tschechischen Republik für:

  • Fugen: Bryum, Ceratodon, Pohlia, Hypnum
  • Bodendecker (Rasenersatz): Hypnum, Polytrichum, Brachythecium, Dicranum
  • Kokedama, Moossäulen, Epiphytenstämme: Pleurozium, Hypnum, Brachythecium, Rhytidiadelphus
  • Bonsais: Bryum, Ceratodon, Pohlia, Hypnum, Dicranum, Brachythecium
  • Floristik (vertikale Wände, Bilder, florale Objekte): Leucobryum, Polytrichum

Fazit: Erfolg durch Wissen und Sorgfalt

Die Planung und Ausführung guter Staudenpflanzungen erfordert ein hohes Maß an Spezialwissen, Erfahrung und Sorgfalt. Oft wird der Erfolg durch scheinbare Nebensächlichkeiten wie die Beachtung von Geselligkeit und Pflanzabstand geschmälert. In der Fachliteratur wurden diese Fragen bisher nur beiläufig und nicht zufriedenstellend behandelt.

Die neuen Qualitätsnormen für Stauden haben es ermöglicht, die wichtigsten Gartenstauden hinsichtlich ihres notwendigen Pflanzabstandes und der für ihre Verwendung zweckmäßigen Geselligkeit zu überprüfen und entsprechend zu gruppieren. Die daraus entstandene Liste soll der korrekten Verwendung und Verbreitung von Stauden in unseren Anlagen dienen und zu dauerhaft schönen und pflegeleichten Pflanzungen beitragen.

Häufig gestellte Fragen zu Pflanzabständen und Geselligkeit

Was versteht man unter Geselligkeit bei Staudenpflanzungen?

Geselligkeit, auch Sozialität genannt, beschreibt, wie Stauden am besten in einer Pflanzung angeordnet werden sollten. Es gibt fünf Stufen, von einzeln stehenden Pflanzen bis hin zu großflächigen Kolonien, die das natürliche Wuchsverhalten und die Verträglichkeit mit anderen Arten berücksichtigen.

Warum ist der richtige Pflanzabstand so wichtig für Stauden?

Ein korrekter Pflanzabstand sichert die Langlebigkeit der Pflanzung und reduziert den Pflegeaufwand. Zu enge Pflanzungen können die Lebensdauer verkürzen, die natürliche Gestalt der Pflanzen beeinträchtigen und den Bedarf an anfänglichem Jäten erhöhen. Ein optimaler Abstand fördert die gesunde Entwicklung und Wirkung jeder Pflanze.

Können die angegebenen Pflanzenzahlen für private Gärten angepasst werden?

Ja, die in der Liste angegebenen Pflanzenzahlen sind Richtwerte und können, besonders in privaten Gärten mit begrenztem Raum, angepasst werden. Wichtig ist dabei, die Relation der Werte zueinander und den Charakter der einzelnen Pflanzen zu bewahren. Kleinere Mengen sind oft zweckmäßig, ohne die ästhetische Wirkung zu verlieren.

Welche Rolle spielt der „Zeitfaktor“ bei der Wahl des Pflanzabstandes?

Der „Zeitfaktor“ ist entscheidend, besonders in öffentlichen Anlagen oder auf Gartenschauen, wo ein schneller Bestandesschluss gewünscht wird. Eine höhere Pflanzdichte kann diesen beschleunigen, birgt aber das Risiko einer verkürzten Lebensdauer der Pflanzen. Für dauerhafte Anlagen ist ein ausgewogener Abstand, der eine gesunde Entwicklung über Jahre zulässt, oft vorzuziehen.

Was passiert, wenn Stauden der Geselligkeitsstufe I zu dicht gepflanzt werden?

Stauden der Geselligkeitsstufe I sind als Einzelpflanzen oder in kleinen Tuffs am schönsten, da ihre individuelle Gestalt und Schönheit zwischen anderen Pflanzen zur Geltung kommt. Werden sie zu dicht gepflanzt, verlieren sie ihren charakteristischen Reiz und die Möglichkeit zur ungestörten Weiterentwicklung, was die gesamte Pflanzung instabil machen kann.